Canon EOS 40D SLR-Digitalkamera (10 Megapixel, Live-View) Gehäuse

Die EOS 40D ist mit dem EOS-Integrated-Cleaning-System ausgerüstet, das für die Minimierung von Staubpartikeln auf dem Bildsensor sorgt. Basierend auf eingehenden Untersuchungen der Ursachen für Staubpartikel in digitalen Spiegelreflexkameras kommen bei Canon zur Lösung dieses Problems drei Verfahren zum Einsatz: Minimierung, Abstoßung und Entfernung. Minimierung: Das Material der internen Kameramechanik wurde so gewählt, dass das Entstehen von Staub durch natürlichen Abrieb auf ein Minimum reduziert wird. Der Gehäusedeckel wurde völlig neu gestaltet, so dass nun kein Staub mehr durch einen eventuellen Abrieb vom Deckel selbst entsteht. Abstoßung: Bei dem Tiefpassfilter auf der Vorderseite des Sensors sorgen Antistatiktechnologien dafür, dass kein Staub angezogen wird. Entfernung: Eine Self-Cleaning-Sensor-Unit verwendet hochfrequente Schwingungen, um nach jedem Einschalten der Kamera etwa eine Sekunde lang Staub von dem Tiefpassfilter „abzuschütteln”. Um auch sofortige Aufnahmen unmittelbar nach dem Einschalten zu ermöglichen, deaktiviert sich diese Funktion automatisch, sobald der Auslöser gedrückt wird. Als Ergänzung der oben beschriebenen Funktionalität hat Canon außerdem ein internes, softwareseitiges Dust-Delete-Data-System (Datensystem zur Entfernung von Staub) entwickelt, das in der Lage ist, die Position jedes sichtbaren Staubteilchens auf dem Sensor zu erfassen. Diese Staubteilchen können dann mithilfe der Digital-Photo-Professional-Software nach der Aufnahme automatisch entfernt werden. Egal ob sie vor der Entscheidung stehen in die Liga der digitalen Spiegelreflexkameras einzusteigen oder einfach nur wechseln wollen, die 40D wird sie in keinem Fall enttäuschen. Ein wahrer Tausendsassa! Egal ob sie Sport, Landschaftsaufnahmen, Architektur oder Street Life als Fotografiegebiet bevorzugen. Sie spielt Ihre Stärken souverän aus, denn sie vereint alle notwendigen technischen Eigenschaften in dieser Klasse. Und derer hat sie viele Neuheiten aus der Canon EOS Oberklasse der 1D Mark III geerbt. Das hebt sie mehr als deutlich von der Einsteigerklasse 400D/450D ab, aber auch von ihrem Vorgänger 30D. Ich werde Ihnen in dieser Rezension nicht alle technischen Details aufzählen, das kann Canon auf der Produktseite viel besser. Ich will Ihnen aufzeigen wie die Kamera positioniert ist, welche Möglichkeiten sich durch den effektiven Einsatz der Kamera ergeben und wie sie ihre eigene Art der Fotografie mit dieser Kamera gestalten können. 18 Monate hatte Canon, nach der Markteinführung der EOS 30D, Zeit neues zu kreieren. Wer Canon kennt wird keine revolutionären Dinge erwarten, sondern stetige unaufhaltsame konservative Verbesserungen. Und genau das ist auch eingetreten; selbstverständlich sind auch neue Technologien dazugekommen. Als Nachfolger der 30D, stellt sich die 40D wieder im massiven Gehäuse, aus einer Magnesiumlegierung und einem inneren Chassis aus Edelstahl dar. Canon hat nun auch angefangen die Kamera mit Dichtungen zu versehen. Im Gegensatz zu den 1D Modellen, die einen 100% Schutz bieten, hat die 40D nur den Bereich der CF-Karten/Sicherheitsbatterie und die Klappe des Akkus geschützt. Der zusätzlich anbringbare Batteriegriff ist ebenfalls geschützt, einzig die kleine Stelle für den Gleichstromkuppler ist nicht abgedichtet. Dennoch bedeutet das eine sichtbare Erweiterung des Einsatzspektrums. Auch bei leichtem Regen sind nun Aufnahmen möglich die vorher ein Risiko waren. Eine Garantie gibt es aber dennoch nicht. Der 3 Zoll Bildschirm erlaubt nun eine vernünftige Betrachtung der Bilder und ergänzend dazu eine bis zu 10fach Vergrößerung. Zwar hätte man an der Schärfe des Bildschirmes Verbesserungen vornehmen können, wie z. B. die Pixelanzahl erhöhen, doch für einen ersten Eindruck reicht es alle mal. Mit diesem Screen erfolgt auch die Liveview Betrachtung. Eigentlich unüblich für digitale Spiegelreflexkameras, hat dieses Feature nun auch in dieser Klasse Einzug gehalten. Es ermöglicht zwar keinen Einsatz wie es bei den kompakten Digitalkameras der Fall ist, doch gerade Makrofotografen ist dies ein willkommenes Geschenk. Hierbei nicht unerwähnt bleiben darf, ist das man drei unterschiedliche Modi der Auslösergeräusche auswählen kann, hier werden verschiedene Möglichkeiten der Spiegelzurückführung und Verschlussauslösung ausgenutzt. Denn erstmalig bei der 40D finden zwei Motoren Verwendung. Einer nur für den Spiegel und einer für den Verschluss. So kann im Liveview Modus auch eine fast geräuschlose Aufnahme stattfinden. Im Gegensatz zur aktuellen 1D Mark III aber leider nicht im normalen Aufnahmemodus. Eine einblendbare Gitterstruktur und die Möglichkeit den Autofokus zu aktivieren, erweitern den Nutzen. Aktiviert wird der Autofokus z. B. über den programmierbaren AF-ON Button, dass wiederum schränkt das freie Fotografieren ein. Der Liveviewmodus ist aber gerade bei Stativaufnahmen sehr nützlich. Eine bis zu 10fach zusätzliche Vergrößerungsfunktion ergänzt die Liveview Funktion. Von der Makrofotografie zur Action. Schnelligkeit ist keine Hexerei. Mit 6,5 Bildern in der Sekunde ist sie die schnellste Kamera in ihrer Klasse überhaupt! Oft wird an dieser Stelle behauptet das die D300 schneller sei. Das ist aber nicht richtig, denn um diese beiden Kameras in diesem Bezug zu vergleichen, ist bei der D300 das Einschalten des 14 Bit Modus notwendig und dann reduziert sich die Serienbildgeschwindigkeit der D300 auf ca. 2 Bilder in der Sekunde. Zudem erreicht sie die Geschwindigkeit von über 6 Bildern erst mit angebautem Batteriegriff, währenddessen dies bei der 40D nicht notwendig ist. Hier ein kleiner Praxistest der Serienbildfunktion: RAW (3888×2592): 17 Bilder in Folge bis ISO 500 16 Bilder in Folge bis ISO 1600 14 Bilder in Folge bei ISO 3200 6 Bilder in Folge in allen ISO Stufen bei eingeschalteter High ISO Rauschreduzierung (die Rauschreduzierung wird in allen ISO Stufen angewendet) JPEG (höchste Auflösung 3888×2592): Unbegrenzte Bildfolge bis ISO 800! Ausnahme ISO 1600 60 Bilder in Folge Ausnahme High ISO 3200 16 Bilder in Folge 6 Bilder in Folge in allen ISO Stufen bei eingeschalteter High ISO Rauschreduzierung (die Rauschreduzierung wird in allen ISO Stufen angewendet) Alle Stufen wurden mit der SanDisk Extreme Ducati 4 GB getestet. Sie ist derzeit eine der schnellsten CF-Karten der Welt und somit ist sichergestellt das die CF-Karte kein Flaschenhals in der Kamera ist. Insgesamt stehen 20 verschiedene Bildqualitätsstufen (Größen) zur Verfügung, 6 JPEG Stufen, 2 RAW Stufen und 12 gemischte JPEG-RAW Stufen; von 1936×1288, 2816×1880 und 3888×2592 Pixelgröße. Und das alles bei höchster Qualität. Alle 20 verschiedenen Bildqualitätsstufen sind mit 14 Bit Tonwertumfang pro Farbkanal aufgenommen, anstatt der üblichen 12 Bit. Ein Tonwertumfang von 16.384 Farben anstatt 4096. Das ist auf dem Monitor erstmal nicht zu erkennen. Doch spätestens wenn sie ihre RAW-Bilder bearbeiten wollen werden sie den massiv erhöhten Tonwertumfang zu schätzen wissen. Hier sind nun wesentlich mehr Reserven. Als weitere Neuerung gibt es nun Auto ISO. Damit sind sie jetzt in der Lage, schneller und letztendlich qualitativ bessere Aufnahmen zu machen, immer vor dem Hintergrund nicht zu verwackeln. Der ISO Bereich wird aber nur bis zu maximal ISO 800 gewählt. Bis zu diesem Bereich ist Bildrauschen unkritisch und sorgt immer noch für gute Bildwerte. Bessere Bilder sind immer ein Ansporn auch die Technik dabei mitwirken zu lassen. So gibt es gerade für Architekturaufnahmen oder aber auch für Aufnahmen in denen eine exakte Ausrichtung der Kamera am Motiv sehr wichtig ist, Gittermattscheiben. Für die EOS 40D gibt es drei. Die Ef-A als Standardmattscheibe, die Ef-D mit einem Gitter und die Ef-S zur manuellen Fokussierung. Mit diesen Mattscheiben haben sie neue Möglichkeiten, indem Sie z. B. mit der Ef-D Gittermattscheibe ihre Kamera an den Kanten oder Linien des Motive exakter ausrichten können; das ist gerne in der Architekturfotografie gesehen. Bei der Ef-S freuen sich z. B. die Makrofotografen, sie ist zwar ab Blende f:2,8 per se dunkler, doch der Vorteil liegt in der besseren Erkennbarkeit wann das Motiv scharf ist. Der Autofokus wird nämlich bei den Makrofotografen nicht immer verwendet. Neu und bei Hochzeitsfotografien aber auch bei starken hell dunkel Kontrasten beliebt ist die Tonwertpriorität. Sie bewirkt das weiße Bereiche meist nicht ausfressen und noch einen Rest an Zeichnung und Struktur haben. Nun könnte man diese Funktion ja immer eingeschaltet lassen, doch wo ein Vorteil ist, kann meistens auch ein Nachteil sein. Die dunklen Bereiche haben bei eingeschalteter Tonwertpriorität tendenziell ein höheres Rauschen. Das hält sich in Grenzen und ist meistens unkritisch, doch man sollte darum wissen. Sie sehen also, dass die neuen und überarbeiteten Funktionen und Eigenschaften wesentlich dazu beigetragen haben, das Einsatzspektrum zu erweitern. Zum Schluss möchte ich betonen, dass das Preisleistungsverhältnis für diese Kamera ganz hervorragend ist. Der Body ist derzeit vielfach für unter 1.000 ¬ zu bekommen. Semiprofessionelle Kameras sind aber auch günstiger oder aber auch sehr viel teurer zu haben. Nachtrag, nachdem ich die vorherigen Rezensionen gelesen habe: Selbstverständlich kann man an jedem Ding etwas kritisieren, ich habe bei meiner Rezension mich darum bemüht sachlich zu bleiben und keine persönlichen subjektiven Eindrücke zu vermitteln. Sollte ich mein Ziel nicht erreicht haben, kommentieren sie es bitte. http://astore.amazon.de/canon.digitalkamera.billig-21
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