Peru - Reich der Inka 12 Tage Perureise ab bis Lima

Preis: EUR 1.590,00

Lima - Arequipa - Colca Canyon - Puno - Titicaca-See - Cuzco - Urubamba Tal - Yucay - Machu Picchu - Cuzco - Lima

Peru ist das klassische Reiseziel in Lateinamerika. Erleben Sie das reiche Erbe der verschiedenen indianischen Kulturen und der spanischen Kolonialherren aber auch die landschaftliche Vielfalt dieses außerordentlich schönen Landes: Von der Wüste an der Küste bis zu den schneebedeckten Anden führt Sie diese besondere Reise.

Wenn Sie noch mehr von diesem einmaligen Land sehen möchten, haben Sie die Wahl zwischen vier verschiedenen Verlängerungsprogrammen:
Iquitos oder Puerto Maldonado im Amazonas-Tiefland, der Norden mit Trujillo und Chicklayo oder die berühmten Nazca-Bilder!

Ob Sie eine größere Reise selbst zusammenstellen wollen, ob Sie Ihre Bonusmeilen verfliegen möchten oder ob Sie gerade ein günstiges Flugangebot entdeckt haben, unser Reisebaustein läßt Ihnen völlig freie Hand bei der Auswahl und Buchung Ihrer internationalen Flüge!
Aber selbstverständlich sind wir Ihnen bei der Flugreservierung auch gerne behilflich und unterbreiten auf Wunsch ein kostenloses Angebot.

Garantierte Durchführung ab 2 Personen!

Alternativ können Sie unseren Reisebaustein auch als Individualreise exklusiv für nur zwei Personen buchen. Ohne Gruppe bestimmen Sie dann selbst Ihren Reisetermin!

1. Tag: LIMA
Ankunft auf dem Flughafen in Lima, Empfang durch Ihren deutschsprechenden Reiseleiter und Transfer zum Hotel.

2. Tag: LIMA
Die peruanische Hauptstadt wurde 1535 vom spanischen Conquistador Francisco Pizarro gegründet. Hier begegnen sich sowohl altehrwürdige Kolonialbauten in ruhigen Stadtteilen als auch die Hektik der größten Metropole des Landes mit mehr als 10 Mio. Einwohnern und einem brodelnden, teils chaotischen Verkehr.
Sie unternehmen eine 4-stündige Stadtrundfahrt durch das alte und neue Lima. Sie besuchen zunächst die koloniale Innenstadt mit der Plaza de Armas und dem Regierungspalast, dem Rathaus, dem erzbischöflichen Palais und der Kathedrale, um nur die prächtigsten Bauten an diesem geschichtsträchtigen Platz zu nennen.
Dann fahren Sie zu den modernen Wohnviertel von Miraflores, wo Sie über den Indiomarkt bummeln können. Hier finden Sie praktisch das gesamte peruanische Kunsthandwerk: Keramiken, Bilder, handgestrickte Wollwaren u.a.m.
Rückfahrt zum Hotel. Rest des Tages zur freien Verfügung. Nutzen Sie die Gelegenheit und besuchen z. B. das berühmte Goldmuseum mit Perus größter und beeindruckendster Sammlung von präkolumbischen Goldobjekten.

3. Tag: Lima - AREQUIPA
Transfer zum Flughafen und Linienflug Lima - Arequipa. Empfang am Flughafen und Transfer zum Hotel.
In einem fruchtbaren Tal zwischen Wüste und mächtigen Gebirgen auf etwa 2.380 m Höhe gelegen, ist Arequipa mit mehr als 900.000 Einwohnern eine der größten Städte Perus. Einer Legende zufolge war der Inka Manco Capac auf einer Reise von der Schönheit des Tales so angetan, daß er sein Gefolge mit den Worten "ari quipay" (ja, bleibt) hier anhalten ließ und die Stadt gründete.
Historisch-nüchtern betrachtet, wurde die Stadt 1540 von den Spaniern gegründet. Die koloniale Altstadt mit vielen prächtigen Kirchen und großzügigen Klöstern gehört zu den schönsten Städten des Landes! Weißer Tuffstein, den die drei umliegenden Vulkane (El Misti 5.822 m, Chachani 6.075 m und Pichu Pichu 5.669 m) herausgeschleudert haben, war das bevorzugte Baumaterial und führte zum Beinamen "Stadt in Weiß".
Auf einer halbtägigen Stadtrundfahrt besuchen Sie die Plaza de Armas, die als einer der schönsten Plätze Perus gilt. Sie besuchen die Kathedrale, die herrliche Jesuitenkirche Iglesia de la Compania, das San Lazaro Viertel und die Außenbezirke Yanahuara und Cayma. Eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Perus ist die riesige Klosterstadt Santa Catalina. Um 1580 gegründet, lebten hier bis zu 1.000 Menschen in vielfältigen Gebäuden, verbunden durch ein Labyrinth von Gassen und Innenhöfen. Dieses architektonische Meisterwerk wurde erst 1970 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Nachmittag zur freien Verfügung für weitere Entdeckungen auf eigene Faust.

4. Tag: Arequipa - COLCA CANYON (CHIVAY)
Weiterfahrt zum unvergleichlichen Colca Canyon, der sich mehr als 100 km lang und bis zu 3.400 m tief durch die Anden windet. Sie fahren durch eine menschenlose Wüste, in der scheue Guanakos leben. Dann überqueren Sie einen 4.800 m hohen Paß mit prächtigem Ausblick auf den Vulkan Ampatao (6.288 m). Unterwegs besuchten Sie das Observatorium der westlichen Kordilleren. Weiterfahrt über Pichollo, Miradores und Yangque nach Chivay (3.600 m), wo Sie im Hotel einchecken. Anschließend erkunden Sie die Umgebung mit dem Ort Coporaque, dem Amphitheater von Ocolle und den heißen Quellen von La Calera.

5. Tag: Colca Canyon - PUNO
Am frühen Morgen fahren Sie zum Aussichtspunkt Cruz del Condor und Tapay. Der Mirador Cruz del Condor (3.800 m) liegt über der tiefsten Stelle des Canyons. Die Aussicht von dort ist phantastisch und mit etwas Glück kann man Kondore, die Könige der Lüfte, beobachten.
Weiterfahrt nach Puno, 3.827 Meter über dem Meeresspiegel am einzigartigen Titicaca-See gelegen. 1668 gegründet, war Puno früher wegen seiner Nähe zu den Laykakota-Silberminen eine der reichsten Städte des Kontinents. Wirtschaftlich ist die Stadt heute eher unbedeutend, gilt jedoch als Perus Hauptstadt der Folklore, wo kraftvolle, traditionelle Tänze aufgeführt werden, wie z.B. der Teufelstanz anläßlich des Festes der Jungfrau von Candelaria.

6. Tag: PUNO / TITICACA-SEE
Der Titicaca-See liegt 3.810 m über dem Meeresspiegel und ist der höchstgelegene schiffbare See der Welt mit einer Länge von 194 km und einer durchschnittlichen Breite von 65 km. Er ist der Mittelpunkt einer kargen Region, in der Tausende von Kleinbauern sich dadurch ernähren, daß sie im eisigen Wasser fischen, an seinen steinigen Ufern Kartoffeln anbauen oder in der Höhe Lamas züchten. Dieses im Inkareich einst heilige Gewässer ist heute die natürliche Grenze zwischen Peru und Bolivien. Auf der Sonneninsel soll der Legende nach der Sonnengott gewohnt haben. Seine Kinder, Manco Capac und Mama Ocllo, ließ er aus den kühlen Wassern des Sees emporsteigen und das Inka-Reich gründen. Während der spanischen Eroberung wurde angeblich alles Inkagold im See versenkt, wo es in seinen Tiefen immer noch ruhen soll.
Mit einem Boot fahren Sie (gemeinsam mit anderen Reisenden) zu den Uros Inseln. Die Uros sind die eigentlichen Einwohner am Titicaca-See. Sie leben auf ca. 40 schwimmenden Inseln, die aus Schilfrohr erbaut sind. Die Indios haben sich ihre Lebensformen und Traditionen bewahrt. Auf den Inseln verkaufen sie ihr Kunsthandwerk.
Dann geht die Fahrt weiter zur Insel Taquile, die noch im peruanischen Teil des Titicaca-Sees gelegen ist. Die Menschen hier tragen farbenprächtige, traditionelle Kleider, die sie selbst fertigen und in Genossenschaftsläden auf der Insel verkaufen. Auf der Insel gibt es weder Straßen noch Strom. An den Hängen der Insel erstrecken sich landwirtschaftliche Terrassen, die noch aus der Zeit vor den Inka stammen. Berühmt sind die strickenden Männer von Taquile, die den ganzen Tag mit Strickzeug in der Hand zu sehen sind und die feinen Strickwaren herstellen. Diese werden vor Ort auch zum Verkauf angeboten. (Hinweis: Dieser Ausflug ist anstrengend! Er dauert etwa 10 Stunden, darunter etwa 1 Stunde Fußweg auf steilen Pfaden in über 4.000 m Höhe.)

7. Tag: Puno - CUZCO
Ganztägige Zugfahrt mit der legendären "Andenbahn" von Puno nach Cuzco. Bequem im 1. Klasse-Wagen (Mittagessen inkl.) reisen Sie durch das peruanische Hochland (Altiplano) und fahren entlang der schneebedeckten Berggipfel bis auf über 4.300 m Höhe. Hier liegt die Wasserscheide: auf der einen Seite fließt das Wasser in den Titicaca-See oder in den Pazifik, auf der anderen Seite in den Amazonas bzw. Atlantik.
Empfang am Bahnhof und Transfer zum Hotel in Cuzco.

8. Tag: CUZCO
Als Hauptstadt des Inkareiches (ca. 1200-1533)war Cuzco auch "Nabel der Welt" und symbolisierte die Idee des Staates, in dem alle Stämme und Religionen unter dem Gold der Sonne vereint waren. Auf 3.330 m Höhe in dem fruchtbaren Vilcanota-Tal gelegen, ist Cuzco weiterhin das indianische Zentrum der Anden, überwiegend von Quechua-Indianern bewohnt, die sich perfekt auf die Lebensbedingungen in den Höhenlagen eingestellt haben.
Vormittag zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt. Prächtige Kolonialarchitektur und die Reste genialer Inka-Bauten prägen das Bild. Nach der Zerstörung im Jahre 1536 errichteten die Spanier auf den Fundamenten der Inka-Bauten koloniale Paläste und herrliche Kirchen. Im Zentrum der Stadt und des ganzen Inka-Reiches liegt die Plaza de Armas mit der mächtigen Kathedrale, einem Schatzhaus kolonialer Kunst und Architektur. In der Nähe befindet sich die 1622 von Jesuiten gegründete Universität. Auch das Erzbischöfliche Palais ruht auf dem Fundament eines ehemaligen Inka-Palastes, in das ein tonnenschwerer, zwölfeckiger Felsblock mit größter Präzision eingepasst worden ist.
Dann besichtigen Sie die Ruinen um Cuzco: Die Festung Sacsayhuaman, deren gewaltige Zyklopenmauer aus exakt behauenen Steinquadern von mehr als 100 t Gewicht weltberühmt geworden ist; das Qenqo-Heiligtum mit seiner markanten Gesteinsformation wie ein Freilichttheater; Tambo Machay, auch "Bad des Inka" genannt, der rituelle Reinigungsplatz und die Anlage Puca Pucara, die auf 3.650 m den Zugang zur Inka-Hauptstadt schützte.

Sondertermin: Dienstag, 24.Juni 2008
Besuch des Inti Raymi-Festes
(Die Stadtrundfahrt findet bei diesem Termin am nächsten Tag statt.)

Heute besuchen Sie das Inti Raymi-Fest ("Fest der Sonne"), das wichtigste Fest der Inka, das immer noch jedes Jahr in der Festung Sacsayhuaman gefeiert wird. Sie erleben authentische Inka-Rituale, Paraden, Volkstänze und Wettkämpfe, ein farbenfroher, ereignisreicher Tag!
09:30 Fahrt vom Hotel zum "Korikancha" (Sonnentempel), wo das Sonnenfest begangen wird mit alten Ritualen der Inka. An dieser Zeremonie nehmen viele Tänzer und im Inkastil kostümierte Menschen teil. Danach begeben Sie sich zur Plaza de Armas, in dessen Mitte der Inka die "Vara" (Stab) überreicht, die Macht, Verantwortung und Führung des Bürgermeisters von Cuzco symbolisiert. Diese Zeremonie wird von Tänzern begleitet, die die typischen Trachten der 4 Regionen (Tawantinsuyo) des Inkareiches tragen.
12:00 Fahrt zur Esplanada (Vorplatz) de Sacsayhuaman, wo die Wintersonnwendfeier inszeniert wird. Die Aufführung zeigt die Geschichte der Gründung des Inkareiches in Auszügen. Hier tritt der Huillaqhuma, der heilige Priester, in Erscheinung, der den Inka krönt. In Anwesenheit all seiner Untergebenen (der Jungfrauen des Gottes, der andinen Priester, der Soldaten und des Dorfes) vollzieht er die Zeremonie zu Ehren des Sonnengottes.
14:30 Ende der Sonnenzeremonie. Jedoch werden weitere regionale Tänze aufgeführt bei denen man die Unterschiede sieht zwischen dem Typischen des Inkareiches und dem typisch Kolonialem und die Art und Weise wie sich die Kleidung in Peru verändert hat.
15:30 Rückfahrt zum Hotel. Die Tänzer und Musikgruppen erfreuen das Publikum an der Plaza de Armas jedoch noch weiter.

9. Tag: CUZCO
Ganzer Tag zur freien Verfügung für Entdeckungen auf eigene Faust in dieser außergewöhnlichen Stadt. Optionale Ausflüge können vor Ort gebucht werden.

10. Tag: Cuzco - Urubamba-Tal - YUCAY
Das Urubamba-Tal, das "Heilige Tal der Inka", gehört zu den Höhepunkten jeder Peru-Reise! Landschaftlich beeindruckend gelegene Ruinen, kleine Dörfer und bunte indianische Märkte erwarten Sie hier.
Zunächst besuchen Sie Pisac, ca. 30 Kilometer von Cuzco entfernt am Urubamba, einem Quellfluß des Amazonas. Der Ort ist vor allem durch seine Terrassen bekannt geworden, die im Süden und Osten der Berghänge angelegt wurden und noch heute von den Bauern bestellt werden. Oberhalb der Terrassen verlaufen Inka-Pfade am steilen Abgrund entlang durch massive Steintore, über steile Treppen und durch einen aus dem Fels geschlagenen Tunnel. In Pisac finden Sie einen der farbenprächtigsten Märkte Perus. Hier haben Sie ausreichend Zeit, um die schönsten Fotomotive ausfindig zu machen, die Handwerkskunst der Indianer zu bestaunen und das eine oder andere Souvenir zu erstehen.
Transfer zum Hotel in Yucay. Nachmittag zur freien Verfügung.
Alternativ haben Sie Gelegenheit, vor Ort einen optionalen Ausflug zu buchen nach Ollantaytambo, der gewaltigen Festung der Inka am Ende der Straße, die von Cuzco in das Urubamba-Tal führt. Nur zu Fuß oder mit der Eisenbahn gelangt man weiter ins Tal hinab. Hier liegt eine der bedeutendsten Ruinen der Inkazeit. Die massive Festung war einer der wenigen Schauplätze, an denen die Spanier während der Eroberung Perus eine große Schlacht verloren. Unterhalb der Ruinen liegt Ollantaytambo, das auf den Grundmauern von Inkabauten errichtet wurde. Ollantaytambo ist eines der besten Beispiele für die Stadtplanung der Inka, für die der Ort mehr religiöse als militärische Bedeutung hatte. Der Tempelbezirk liegt an der Spitze der Terrassen. Die Steine für die Gebäude stammen von einem Berg, der in 6 km Entfernung hoch über dem gegenüberliegenden Ufer des Urubambas liegt. Der Transport vom Steinbruch zur Baustelle war eine erstaunliche Leistung, die die Arbeitskraft Tausender Indios erforderte.

11. Tag: Yucay - Machu Picchu - YUCAY
Am Morgen fahren Sie zur Bahnstation von Yucay. Dann beginnt eine wunderschöne Zugfahrt mit dem Orient Express-Zug durch die fruchtbare Ebene des Urubamba-Tals nach Machu Picchu, der "verlorenen Stadt der Inka". Die Bahnstation ist in Aguas Calientes am Fuße von Machu Picchu. Mit kleinen Shuttle-Bussen fahren Sie schließlich durch Serpentinen den steilen Berg hinauf zu den Ruinen (2.360 m).
Machu Picchu wurde erst 1911 von Hiram Bingham entdeckt, der eigentlich die Ruinen von Vilcabamba, die verschollene Hochburg des letzten Inka, suchte. Machu Picchu wird üblicherweise als Zufluchtsort gesehen, der nur wenigen Auserwählten bekannt war und den Spaniern verborgen blieb. Dagegen spricht, daß die Anlage wohl schon vor Ankunft der Spanier verlassen worden war. Die neueste Forschung sieht in Machu Picchu ein religiöses und astronomisches Zentrum, das ab 1420 erbaut und gegen 1520 aufgegeben wurde. Es folgt eine ausführliche Besichtigung der Ruinenstadt.
Rückfahrt mit dem Bus nach Aguas Calientes und weiter mit dem Zug nach Yucay im Urubamba-Tal.

12. Tag: Yucay - Cuzco - LIMA
Transfer zum Flughafen von Cuzco. Linienflug Cuzco - Lima. Ankunft auf dem Flughafen in Lima und Ende des Programms.

Weiterreise oder Heimflug in eigener Regie. Hierbei sind wir Ihnen auf Wunsch gerne behilflich.

· Unser weiterer Reisevorschlag für Sie:
Höhepunkte Perus


Für weitere Entdeckungen in diesem herrlichen Land bieten wir folgende Verlängerungsprogramme an:


IQUITOS & AMAZONAS:

12. Tag: Yucay - Cuzco - LIMA
Nach Ankunft in Lima Transfer ins Hotel. Rest des Tages zur freien Verfügung.

13. Tag: Lima - IQUITOS / AMAZONAS
Frühmorgens Transfer zum Flughafen und Linienflug Lima - Iquitos. Empfang auf dem Flughafen und kurze Stadtrundfahrt in Iquitos. Mit einem Boot fahren Sie den Amazonas hinunter zur Ceiba Tops Lodge (früher: Explorama Inn), die etwa 40 km entfernt direkt am Amazonas liegt. Am Nachmittag erste geführte Erkundung des Dschungels.

14. Tag: AMAZONAS
Am Vormittag unternehmen Sie einen Bootsausflug auf dem Amazonas, wobei Sie mit etwas Glück Amazonas-Delphine sehen können. Sie erreichen ein Dorf der Yagua-Indianer. Dort können Sie kunstvolle Handwerksarbeiten erstehen und sich im Gebrauch des Blasrohrs versuchen. Auf dem Rückweg zeigt Ihnen der Guide die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt im Amazonas-Dschungel.
Am Nachmittag machen Sie eine kleine Wanderung zum benachbarten Ort Indiana, einer früheren Franziskaner-Mission.

15. Tag: Amazonas - Iquitos - LIMA
Je nach Abflug steht der Morgen zur freien Verfügung für eigene Spaziergänge. Rückfahrt mit dem Boot auf dem Amazonas zum Hafen von Iquitos und Transfer zum Flughafen. Linienflug Iquitos - Lima. Ankunft auf dem Flughafen um 09:10 Uhr (Morgenflug) oder um 18:05 Uhr (Nachmittagflug). Ende des Programms.

Weiter- oder Heimreise in eigener Regie. Hierbei sind wir Ihnen auf Wunsch gerne behilflich.


PUERTO MALDONADO / AMAZONAS-TIEFLAND:

12. Tag: Yucay - Cuzco - PUERTO MALDONADO
Linienflug Cuzco - Puerto Maldonado, Empfang am Flughafen und kleine Rundfahrt durch die Stadt mit heute etwa 30.000 Einwohner, die erst um 1900 wegen des Kautschuk-Booms gegründet wurde. Die Stadt liegt im Amazonasbecken am Rio Madre de Dios, der hier mehr als 500 m breit ist. Mit einem Boot fahren Sie auf dem Fluß zur Wasai Lodge (ca. 45 Min.).
Nach dem Mittagessen unternehmen Sie eine Wanderung durch den Dschungel und lernen Fauna und Flora des Amazonasbeckens kennen.

13. Tag: PUERTO MALDONADO / WASAI LODGE
Der heutige Ausflug führt zum Sandoval See. Sie unternehmen eine Bootsfahrt auf dem See und beobachten die interessante Tier- und Vogelwelt. Wenn das Wetter es erlaubt, können Sie auch im See schwimmen. Am Nachmittag besuchen Sie eine typische Farm. In dieser Gegend werden Paranüsse und Kaffee angebaut.

14. Tag: PUERTO MALDONADO / WASAI LODGE
Am frühen Morgen brechen Sie mit dem Kanu auf, um den Glücksrittern, die es immer wieder hierher zieht, beim Goldwaschen an den Sandbänken des Rio Madre de Dios zuzusehen. Anschließend besuchen Sie die Gamitana Insel zur Tierbeobachtung. Am Nachmittag fahren Sie mit dem Kanu zur "Fitzcarraldo", dem berühmten alten Flußboot, das nun von Kletterpflanzen umschlungen mitten im Dschungel liegt.

15. Tag: Puerto Maldonado - LIMA
Rückfahrt mit dem Boot nach Puerto Maldonado und Transfer zum Flughafen. Linienflug Puerto Maldonado - Lima via Cuzco.
Ankunft auf dem Flughafen in Lima und Ende des Programms.

Weiterreise oder Heimflug in eigener Regie. Hierbei sind wir Ihnen auf Wunsch gerne behilflich.


PERUS NORDEN:

12. Tag: Yucay - Cuzco - LIMA
Nach der Ankunft in Lima Transfer ins Hotel. Rest des Tages zur freien Verfügung. (Aufgrund häufiger Flugplanwechsel kann u.U. noch an diesem Tag nach Trujillo geflogen werden.)

13. Tag: Lima - TRUJILLO
Transfer zum Flughafen und Linienflug Lima - Trujillo. Die spanische Stadt Trujillo wurde 1534 von Martin de Estete gegründet. Es war die erste größere Stadt, die 1820 ihre Unabhängigkeit erklärte. Viele Häuser zeigen noch den kolonialen Stil. Auf der halbtägigen Stadtbesichtigung besuchen Sie die Plaza de Armas, die Kathedrale und einige der schönen alten Kirchen; Sie besuchen das Archäologische Museum, eines der größten Museen dieser Art in Peru, wo Moche und Chimu Keramik sowie zahlreiche prä-Inka Reliquien ausgestellt sind.
Anschließend fahren Sie zur weltgrößten Lehmziegelstadt Chan Chan. Ausführliche Besichtigung der Ruinenstadt mit Besuch des "Museo del Sitio", das eine gute Einführung in das Leben und Wirken der Chimú gibt. Mit einer Ausdehnung von rund 20 qkm gilt die versunkene Hauptstadt des Chimú-Reiches als die größte archäologische Stätte des Kontinents. Erbaut wurden die zehn Stadtviertel, die von jeweils einer Tempelpyramide überragt wurden, aus ungebrannten Lehmziegeln. Mit Hilfe komplizierter Aquädukte und Bewässerungsanlagen verwandelten die Chimú die trockene Gegend in ein fruchtbares Land. Als sie von den Inka besiegt wurden, haben die Inka die hohe Kultur der Chimú weitgehend übernommen. Unter der Sonne im trockenen Norden Perus umgibt den Besucher die Stille dieser uralten Stadt, deren Mauern mit Abbildungen von Fischen, Seevögeln und Monden geschmückt sind.
Danach Weiterfahrt zum Fischerdorf Huanchaco, wo Sie den Fischern bei der Arbeit zuschauen oder sich am Strand etwas ausruhen können. Huanchaco ist zu einem beliebten Badeort der peruanischen Jugend geworden.

14. Tag: Trujillo - CHICKLAYO
Fahrt entlang der Küste von Trujillo nach Chiclayo. Der kalte Humboldt-Strom läßt kaum Niederschläge zu, weshalb die Landschaft einen wüstenartigen Charakter hat. Dennoch finden sich hier viele Ruinen der Chimu-, Moche- und Lambayeque-Kulturen.
Sie besichtigen die Sonnen- und Mondpyramide. Die beiden Adobepyramiden der Moche Kultur liegen in der Nähe des Cerro Blanco am Río Moche, 6 km südlich von Trujillo. Die Huaca del Sol ist eine riesige Lehmziegel-Konstruktion, von den Mochicas erbaut, für die ca. 50 Millionen Ziegelsteine benötigt wurden. Sie ist 228 m lang, 135 m breit und 48 m hoch. Die Huaca de la Luna ist 80 m lang, 60 m breit und 21 m hoch und diente wahrscheinlich dem Totenkult.
Nahe der kleinen Stadt Magdalena de Cao, besichtigen Sie die wunderschönen, direkt am Meer gelegenen Pyramiden von El Brujo. Der Zeremonialtempel der Mochica-Kultur wurde mehrmals überbaut und später von der Lambayeque-Kultur als Begräbnisort genutzt.
Tucume war ein wichtiges religiöses und militärisches Zentrum der Lambayeque-Kultur. Auf dem 3 qkm großen Gelände erforschte u.a. Thor Heyerdahl 30 Pyramiden und zahlreiche Gräber, z.T. mit Mumien. Die größte Pyramide, Huaca Larga, ist 700 m lang, 240 m breit und 35 m hoch. Ein kleines Museum zeigt Keramiken, Friesenfragmente und Schmuckstücke, insbesondere der Mochica-Kultur und Modelle der Pyramiden.
Ankunft im Hotel in Chicklayo.

15. Tag: Chicklayo - LIMA
Sie fahren in das Städtchen Lambayeque zur Ausgrabungsstätte von Sipán. Hier wurde 1987 der spektakuläre Fund des "Lord of Sipán" gemacht. Diese archäologische Stätte mit 2 Lehmpyramiden wurde von den Mochica (4.-6. Jh.) als religiöses Zentrum genutzt. Alte rituelle Objekte aus Gold, Silber und Edelsteinen wurden hier gefunden. Ausführliche Besichtigung des erst 2002 fertiggestellten Museums "Tumbas Reales de Sipán", in denen der größte Teil der Funde aus der Grabstätte des "Herrn von Sipán" gezeigt wird. Dieses Museum zählt zu den kulturellen Höhepunkten Perus!
Transfer zum Flughafen und Linienflug Chicklayo - Lima. Ankunft auf dem Flughafen in Lima. Ende des Programms.

Weiterreise oder Heimflug in eigener Regie. Hierbei sind wir Ihnen auf Wunsch gerne behilflich.


NAZCA-LINIEN:

12. Tag: Yucay - Cuzco - LIMA
Nach der Ankunft in Lima Transfer ins Hotel. Rest des Tages zur freien Verfügung.

13. Tag: Lima - ICA / NAZCA-LINIEN
Transfer vom Hotel in Lima zur Busstation. Busfahrt Lima - Ica (ca. 320 km) mit dem komfortablen, öffentlichen Reisebus Royal Class Service (ohne Reiseleitung). Am Nachmittag Ankunft in Ica. Transfer zum kleinen Flugfeld für den Rundflug über die legendären Nazca-Linien (ca. 75 Minuten).
In die steinige Wüste eingeritzt wurden vor ca. 1.500-1.800 Jahren nicht nur parallele Linien und geometrische Figuren, sondern auch Bilder wie Hunde, ein riesiger Affe, Vögel, eine Spinne oder ein Baum. Die Funktion dieser Linien ist bis heute nicht zuverlässig geklärt. Eine Theorie besagt, daß bei großen Feierlichkeiten die Linien, die sich übrigens nie überschneiden, von den Angehörigen des Stammes in einer langen Prozession abgeschritten wurden.

14. Tag: Ica - Paracas - LIMA
Am Vormittag fahren Sie an die Küste nach Paracas und unternehmen einen Bootsausflug zu den Ballestas Inseln, auch bekannt als "Klein Galápagos". Auf den Inseln beobachten Sie Seelöwen und Guano-Vögel wie Pelikane, Kormorane und Tölpel, die hier in riesigen Kolonien leben. Das kalte Tiefseewasser des Humboldt-Stroms ermöglicht hier, nur etwa 1.500 km südlich des Äquators, eine Fauna, die man eigentlich nur in Polarnähe erwarten würde. Vom Meer aus sehen Sie den "Candelabro", ein rätselhaftes, 50 m hohes Scharrbild. Es ähnelt einem Kerzenleuchter, aber seine wahre Bedeutung ist unklar.
Am Nachmittag Rückfahrt mit dem öffentlichen Reisebus nach Lima. Ankunft am Busbahnhof in Lima und Transfer zum Hotel oder zum Flughafen. Ende des Programms.

Weiterreise oder Heimflug in eigener Regie. Hierbei sind wir Ihnen auf Wunsch gerne behilflich.

Das Reiseangebot finden Sie mit allen Daten und Leistungen unter:

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