Roland V-Synth GT 2.0

Preis: EUR 1.225,00
Aha, Sie suchen also einen V-Synth! Ich gehe jede Wette ein, Sie wissen ganz genau, was Sie kaufen möchten, denn Rolands Flaggschiff hat allerlei Alleinstellungsmerkmale in der Synthesizerwelt, auf die Sie es sicherlich abgesehen haben. Doch für alle, die es nur ahnen, um was es sich beim V handelt, hier noch ein paar technische Fakts zum Gegenstand dieser Auktion: Es gab, bzw. gibt, drei Versionen des Synthesizers: den "Ur"-V-Synth, der bereits 2003 vorgestellt wurde, die Desktop-Version (ohne Klaviatur) und den aktuellen V-Synth GT. Um letzteren geht's! Der "V" verbindet mehrere Technologien der Klangerzeugung mit denen Roland im Laufe der vergangenen Jahre von sich reden machte. Der V vereint jedoch auch innovative Bedienkonzepte, um diese Klänge zu steuern, zu modulieren und zu verbiegen. Was letztendlich auch für den V-Synth spricht, ist seine gute Verarbeitung. Vom Gehäuse über die Knöpfe bis zur 5-Oktaven-Klaviatur, alles wirkt so solide, wie man es in dieser Preisklasse erwarten kann. Soweit nur ein kleiner Überblick über die Möglichkeiten des Gerätes. Der V-Synth GT den ich hier hier verkaufe ist technisch und optisch absolut neuwertig, da ich ihn erst vor knapp 4 Monaten bei PPC-Music Hannover neu gekauft habe. Das bedeutet für sie, das sie noch gut 8 Monate Hersteller-Garantie haben. Damit sie auch einen Beleg über das Kaufdatum haben, lege ich ihnen die Rechnung bei. Hier zusammengefasst was sie bei dieser Auktion erwerben: V-Synth GT inkl. Software 2.0 Handbuch Deutsch und Englisch Treiber CD Original Karton Stromkabel Tweakbook3 - Tutorial mit Beispielsounds Da wäre zum einen das X/Y-Pad. Stellen Sie sich das als eine Art antiken Touchscreen vor (eigentlich ist es ein so genannter Ribbon-Controller). Auf diesem Feld lassen sich Filterverläufe, Modulationen, ect. mit Fingerbewegungen steuern. Das lädt zu gänzlich anderen Spielereien ein als das schnöde Drehen an Knöpfen und Schiebereglern. Ein weiteres Steuermodul sind die D-Beams. Der ein oder andere mag diese futuristisch anmutende Art der Steuerung von anderen Roland-Geräten kennen. Ein - fürs menschliche Auge nicht sichtbarer - Strahl löst Impulse aus, sobald er mit der Hand unterbrochen wird. Was der Impuls auslöst, kann freilich frei definiert werden. Als einfaches Beispiel sei der Cut Off eines Filters genannt. Je weiter sich die Hand vom Ausgangspunkt des Strahls wegbewegt, desto weiter schließt sich das Filter - oder umgedreht. Natürlich lassen sich via D-Beam auch andere Parameter steuern, wie etwa die Tonhöhe oder komplexe Modulationsverläufe. Diese Phrase "natürlich geht da noch viel mehr" findet man beim V an allen möglichen Ecken und Kanten. Bleiben wir beim Filter. Ein herkömmlicher Synthesizer, dessen Klangerzeugung auf der subtraktiven Synthese basiert, ist meist mit einem so genannten Multi-Mode-Filter ausgestattet. Also ein kombiniertes Low-High-Bandpass-Filter. Roland spendierte dem V ein neues Filterkonzept, genannt COSM. Das hat nur im übertragenen Sinne etwas mit Cosmos und Weltall zu tun. Das Akronym steht für Composite Object Sound Modeling. Technisch gesehen verstecken sich im V zwei COSM-Prozessoren, die eine ganze Palette voller Filter / Effekte / Klang-manipulationen enthalten. Neben den erwähnten Filtern (Side-Band, Dual- und Comb-Filter) locken die COSM-Einheiten auch mit Resonator, Waveshaper, Frequence-Shifter, Lo-Fi Prozessor, Overdrive, Distortion und einem Amp-Simulator. All das ist auf unterschiedliche Weise modulierbar, per Hüllkurve, LFO und vierspurigem Modulations- Sequenzer - dem Multistep Modulator . "Ich habe Dinge gehört, die ihr Menschen niemals glauben würdet! Und ich sah D-Beams, die Filterkombinationen steuerten, draußen vorm Rolandschen Tor..." Das Pad mit dem Fadenkreuz kann mehr als Filter/FX-Parameter steuern. Im Speicher des V befinden sich 999 kleine Wellenformen, die sich tonal abspielen lassen. Mit dem Pad kann man das Tempo des "Durchfahrens" durch diese Waves steuern. Man kann die "Bewegung" bis zum Stillstand bringen, was sehr abgefahrene Flächensounds erzeugt - Elastic Audio nennt Roland diesen Algorithmus. Das wird besonders spannend, sobald man eigene Sounds hineinlädt, z.B. einen Drumloop oder Vocals. Das geht nämlich auch. Der Synth unterstützt neben dem .wav-Format auch .aif-Files, die man aus der Mac-Welt kennt. Wer keine Samples am Start hat, kann auch die eigenen Klangverbiegungen im V-Synth intern resampeln! All das geht relaxed von der Hand, denn ein Touchscreen-Monitor ist an Bord. Der kleine Farbfernseher. Über die eingebaute Glotze findet der Klangforscher den Weg in und durch den Parameter-Dschungel des Synthesizers. Der Touchscreen in der Mitte des Synths offenbart die Tiefe der Möglichkeiten. Man kann eigene Hüllkurven einzeichnen, den umfangreichen Arpeggiator steuern und mittels virtuellen Drehreglern Einstellungen an den Oszillatoren, Filtern, COSM-Einheiten und Effekten vornehmen. Hier befindet sich der direkte Zugang zu den verschiedenen Klangerzeugungsarten wie Vari Phrase, Vocal Designer, Articulative Phrase Synthesis und natürlich der "herkömmlichen" virtuell-analogen subtraktiven Synthese, die man in simplerer Form schon aus dem legendären Roland JP8000 kennt. Über eine Matrix lassen sich die verschiedenen Klangarten kombinieren. Beispielsweise eine klassisch analoge Wellenform mit einem ins Unendliche gestreckten Sample, das Ganze gewürzt mit modulierbaren Filtern und Effekten. Der Vocal Designer - ein aufgebohrter Vocoder - kann zum Verbiegen externer Audioquellen genutzt werden. Das müssen nicht zwingend Vocals sein, auch Beats, Flächen oder irgendwelche Geräusche die mit einem direkt an den Synth angeschlossenem Mikro aufgezeichnet werden, freuen sich über die Behandlung. Wer kein Mikrofon zur Hand hat, kann ebenso einen Plattenspieler anschließen oder einen MP3-Player. Der Samplingvorgang kann dabei über einen externen Sequenzer gesteuert werden. Ist das Sample im Kasten, stehen bei Bedarf alle Optionen fürs Finetuning zur Verfügung die man aus herkömmlichen Samplern kennt. Die frisch gewonnen Material kann mit den Filtern und Effekten der erwähnten COSM-Einheiten bearbeitet werden oder als Oszillator-Wellenform herhalten. Der Arpeggiator hat indes den Funktionsumfang eines Stepsequencers. Diese Einheit triggert nicht nur einfach Notenwerte inkl. Anschlagsdynamik. Der Arp kann Filter und Effekte steuern, Loops abfeuern und dergleichen mehr.
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