Japan Große Rundreise, 14 Tage ab € 2.649

  • Flug ab / bis Frankfurt mit LUFTHANSA
  • Oder 13 Tage Reise ab Tokio / bis Osaka ohne Flug
  • Japanreise mit deutschsprechender Reiseleitung
  • Tokio - Nikko - Kamakura - Kawaguchiko - Fuji Hakone Nationalpark - Matsumoto - Japanische Alpen - Takayama - Shirakawa-go - Mikimoto Perleninsel - Ise Schrein - Kyoto - Nara - Kobe - Osaka - Okayama - Hiroshima - Insel Miyajima - Zug Shinkansen - Osaka



Garantierte Durchführung ab 2 Personen!
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Japan ist ein großartiges und sehr sicheres Reiseland! Die ausgezeichnete Infrastruktur, die Fülle von kulturellen Sehenswürdigkeiten und die sprichwörtliche Höflichkeit und Hilfsbereitschaft der Japaner machen das Reisen zu einem sehr angenehmen Erlebnis.

Unsere Rundreise bringt Sie nicht nur zu den klassischen Sehenswürdigkeiten auf der Hauptinsel Honshu. Zwischen der Hauptstadt Tokio im Osten und Hiroshima im Westen sehen Sie Kamakura, Residenz des ersten Shoguns von Japan, die alten Kaiserstädte Nara und Kyoto, die beeindruckende Burg von Matsumoto und das nationale Shinto-Heiligtum, den einzigartigen Ise Schrein.
Sie fahren auch in die herrliche Landschaft der Japanischen Alpen zu historischen Städten und Dörfern wie Takayama und Shirakawa-go, die sonst eher selten besucht werden. Natürlich sehen Sie auch den Fuji, den höchsten Berg in Japan, den Sie bei zwei Reiseterminen sogar besteigen können! Bei einer Fahrt mit dem legendären Zug Shinkansen von Hiroshima nach Osaka erleben Sie die erste Hochgeschwindigkeitsstrecke der Welt.

Neben Kultur und Landschaft gewinnen Sie bei unserer Reise auch einen guten Einblick in den japanischen Alltag mit direktem Kontakt zu den freundlichen Japanern. Deshalb fahren Sie nicht nur mit dem Reisebus durch Japan sondern auch mit den hervorragenden öffentlichen Verkehrsmitteln. Verschiedentlich gehen Sie auch ein Stück zu Fuß und können bei diesen Spaziergängen zu den Sehenswürdigkeiten die Menschen in ihrem Alltagsleben kennenlernen.
Dabei sollten Sie Tagesstrecken von ca. 3-4 km Länge mit gelegentlichen Steigungen und Treppen zu Fuß bewältigen können.



1. Tag: Deutschland - TOKIO
Flug von Deutschland nach Tokio (ca. 11 Std.).

2. Tag: TOKIO
Morgens Ankunft auf dem Flughafen Narita bei Tokio.
"Yokoso" - Willkommen in Japan!
Ein Vertreter unserer Agentur begrüßt Sie auf dem Flughafen und begleitet die Fahrt mit dem Bus zu Ihrem zentral in Tokio gelegenen Hotel im Stadtviertel Asakusa (ca. 65 km). Gelegenheit zu ersten Erkundungen in Asakusa; Zimmerbezug am frühen Nachmittag.
Tokio ist keine alte Stadt. Im 15. Jh. als Edo gegründet, wurde das Dorf erst nach der Meiji-Revolution 1868 zur Hauptstadt von Japan. Dabei stellte man den Namen der bisherigen Hauptstadt Kyo To um zu To Kyo, was "östliche Hauptstadt" bedeutet. Die traditionelle japanische Holzbauweise führte immer wieder zu verheerenden Feuersbrünsten, zuletzt im Zweiten Weltkrieg, so daß die heutige Bausubstanz recht neu ist.

Tokio zählt mit mehr als 12 Mio. Einwohnern zu den größten Städten der Welt. Moderne Wolkenkratzer aus Glas und Stahl erheben sich im Stadtbild, die nachts im Schein riesiger Neon-Reklamen leuchten; die berühmte Ginza ist eine der edelsten und teuersten Einkaufs- und Geschäftsstraßen der Welt.
Und doch ist Tokio eine Metropole ganz eigener Art. Neben diesen metropolenüblichen Hochglanzbauten erstreckt sich auf einer riesigen Fläche, unübersichtlich und wirr, ein ganz anderes, geradezu dörfliches Tokio! Schmale, zweigeschossige kleine Häuser stehen dicht an dicht; die Gäßchen dazwischen sind oft so eng, daß sich beim Auto kaum die Türen öffnen lassen (daher hat der typisch japanische Kleintransporter Schiebetüren). Wir kennen sogar im Ginza Viertel winzige Gäßchen, in denen ein europäischer Mann mit den Schultern anstößt! Eine Fülle kleiner Familienlokale und "Tante Emma-Läden" beleben das Straßenbild und machen jeden Bummel zu einem Erlebnis, bei dem es viel zu entdecken gibt.
Mag die Bebauung auch ziemlich planlos sein (selbst die Taxifahrer müssen des öfteren nach dem Weg fragen), Japans Hauptstadt hat ein ganz vorzügliches U-Bahn- und S-Bahn-System, in dem sich auch der Tourist gut zurechtfindet und so schnell und preiswert eigene Entdeckungsfahrten unternehmen kann.

3. Tag: TOKIO
Am Morgen begrüßt Sie Ihre deutschsprechende Reiseleitung, die Sie während Ihrer Rundreise bis Kyoto begleitet.
Heute lernen Sie einige der sehr verschiedenen Stadtteile von Tokio kennen. Streng genommen gibt es gar keine Stadt Tokio! 23 selbständige Bezirke bilden den Kern eines Ballungsraums mit Namen Tokio. Folglich gibt es keinen Bürgermeister von Tokio und auch kein Rathaus. Überkommunale Aufgaben wie etwa die Organisation der Wasserversorgung oder der Feuerwehr erfüllt die Präfektur Tokio, zu der zusätzlich das Umland mit einigen weiteren Großstädten gehört.
Mit dem Bus geht die Fahrt zunächst nach Roppongi im Bezirk Minato. In Roppongi Hills wurde 2003 der Mori Tower errichtet, ein exklusiver Bau mit 54 Stockwerken für Büros, Geschäfte und sogar ein Kunstmuseum. Von der Aussichtsplattform in etwa 240 m Höhe bietet sich Ihnen ein großartiger Panoramarundblick über das sich endlos ausbreitende Tokio.
Anschließend besuchen Sie den Meiji-Schrein inmitten eines weitläufigen Parks. Sie betreten den bedeutendsten Shinto-Schrein Tokios durch ein 13 m hohes "Torii" (Schreintor), das höchste Japans. Der Schrein erinnert an Kaiser Meiji, dem es 1868 gelungen war, nach rund 600 Jahren des Shogunats die Macht wieder in das Kaiserhaus zu verlagern.
In der dichten Bebauung liegt als stille, grüne Oase der wunderschöne Landschaftsgarten Hamarikyu. Umgeben von breiten Wassergräben befand sich hier einst eine Villa der Tokugawa Shogune.
Mit dem Bus geht die Fahrt dann wieder nach Asakusa im Bezirk Taito. Schon im 19. Jh. war Asakusa das beliebte Unterhaltungsviertel in Tokio. Hier gab es die meisten Theater, Restaurants, Kinos und traditionellen Ryokans.
Hier besuchen Sie Senso-ji, den ältesten und heute noch populärsten buddhistischen Tempel in Tokio. Der Tempel ist der buddhistischen Göttin der Barmherzigkeit geweiht, die in Japan Kannon heißt und bei den Tokiotern sehr beliebt ist! Der Weg zum Kannon-Tempel führt über die stets belebte Ladenstraße Nakamise Dori, wo Sie bis in die späten Nachtstunden preiswert einkaufen können und weiter durch das Donnertor mit einem riesigen, 300 kg schweren, roten Lampion. Dicht umlagert ist das Weihrauchbecken im Kannon-Tempel: nach dem Volksglauben hat der Weihrauch, mit der Hand auf schmerzende Körperteile gebracht, heilende Wirkung.

Der Ballungsraum Tokio verfügt über ein hervorragendes U-Bahn-System, das man auch als Ausländer gut benutzen kann. Bei einer Fahrt mit der Metro können Sie sich selbst davon überzeugen. Dann spazieren Sie zum "Kokyo", dem Kaiserpalast in Tokio. Die Nijubashi-Brücke führt über den Wassergraben zum Haupttor, vor dem meist Scharen von Japanern für ein Foto posieren. Dann bummeln Sie über die berühmte Ginza, Tokios eleganteste und teuerste Einkaufsstraße.
Nicht versäumen sollten Sie am Abend die Gelegenheit zum Besuch einer Vorstellung des Kabuki-Theaters auf der Ginza (Buchung und Bezahlung vor Ort; abhängig vom Spielplan). Ganz anders als das sehr stilisierte No-Theater ist Kabuki ausgesprochen volkstümlich mit vielen Szenen, die auch westlichen Reisenden gefallen! Hier erleben Sie Schauspieler, die in Japan große Verehrung genießen und ganz offiziell den Titel "Lebendes Kunstwerk" tragen.

4. Tag: TOKIO & NIKKO
Tag zur freien Verfügung für weitere eigene Entdeckungen in Tokio.
Wir empfehlen Ihnen aber, an unserer Fahrt mit dem Bus nach Nikko (Ausflugspaket) teilzunehmen, denn Nikko MUSS man gesehen haben!
Etwa 120 km nördlich von Tokio liegt das Städtchen Nikko eingerahmt von der landschaftlichen Schönheit des Nikko Nationalparks. Weltberühmt ist der weitläufige Schrein- und Tempelbezirk (UNESCO Weltkulturerbe), überragt von 15.000 prächtigen, mehre hundert Jahre alten Zedern.
Sie beginnen Ihre Besichtigung im Rinnoji-Tempel, dem ältesten Tempel in Nikko. Berühmt ist die Halle der Drei Buddha, darunter eine Darstellung von Kannon mit tausend Armen. Die Ursprünge dieses Tempels reichen in das 8. Jh. zurück und entsprechend klar und einfach sind die schlichten Linien des Bauwerks.
Ganz anders der Toshogu-Schrein! 1634-1636 erbaut zur Verherrlichung von Ieyasu, dem Gründer des Tokugawa-Shogunats. Leuchtend rot lackiert, üppig mit Metall beschlagen und überreich mit Schnitzereien und Bemalungen verziert, bietet der Schrein einen oppulenten Anblick, wie er in Japan nahezu einzigartig ist. Es ist ein Erlebnis, die zahlreichen Bauten dieses riesigen Schreins zu erkunden.
Wenn Sie den Stall für die heiligen Pferde des Schreins aufmerksam betrachten, dann entdecken Sie die berühmteste Darstellung in Nikko: drei Affen, die nichts Böses hören, sehen und sagen!
Anschließend Fahrt zum Bergsee Chuzenji, der oberhalb von Nikko liegt. Der Kegon-Wasserfall stürzt hier 97 m tief in eine Schlucht.
Am späten Nachmittag Fahrt mit dem Bus zurück nach Tokio.

5. Tag: Tokio - Kamakura - KAWAGUCHIKO (FUJI HAKONE NATIONALPARK)
Am Morgen Fahrt mit dem Bus an die Pazifikküste nach Kamakura (ca. 50 km). Yoritomo, der erste Shogun der japanischen Geschichte, errichtete hier den Sitz seiner Militärregierung. Von 1192 bis 1333 wurde Japan von Kamakura aus regiert (Kamakura-Zeit). Heute nur noch eine beschauliche Kleinstadt, zeugen immer noch 65 buddhistische Tempel und 19 Shinto Schreine von der bedeutenden Vergangenheit.
Im Hasedera-Tempel sehen Sie tausende von Figuren des Gottes Jizo, der als Schutzheiliger der Kinder oft auch als Kind dargestellt wird. Im Kotokuin-Tempel besuchen Sie den berühmten Großen Buddha Daibutsu aus dem 13. Jh. Die fast 13 m hohe Sitzfigur aus Bronze meditiert heute im Freien, weil der ursprüngliche Tempelbau von einer Flutwelle zerstört wurde. Mit halbgeschlossenen Augen und einem sanften Lächeln gilt dieser Buddha auch als "schönster Japaner".
Am Nachmittag geht die Fahrt mit dem Bus weiter in den Fuji Hakone Nationalpark (ca. 85 km). Ein Ausflug mit Bus und Boot (wetterabhängig) führt Sie in die Bergwelt Hakones und des Ashisees. Nach dem Häusermeer von Tokio ist diese Landschaft eine willkommene Abwechslung. Hier und in Kawaguchiko im Fünf-Seen-Gebiet, dem Ziel Ihrer heutigen Reise, bieten sich bei klarer Sicht fantastische Blicke auf den heiligen Berg Fuji. Ihr Hotel in Kawaguchiko liegt am Ufer des malerischen Kawaguchi-Sees.

Hinweis: Fuji Besteigung
Reisetermine 21.07. + 02.08.2011
Bei diesen Terminen haben Sie die Möglichkeit, am 5. und 6. Tag den Berg Fuji zu besteigen (Buchung nur vor Abreise in Deutschland möglich!)

5. Tag:
Am späten Nachmittag Fahrt bis zur 5. Station des Fuji auf etwa 2.300 m Höhe. Aufstieg bis zur 8. Station auf etwa 3.100 m Höhe. Übernachtung in einer einfachen Berghütte.
ca. 800 Höhenmeter bergauf (ca. 3 Std.)

6. Tag:
Frühmorgens Aufstieg zum Kraterrand des Fuji auf 3.776 m Höhe (ca. 2-3 Stunden Fußmarsch). Sonnenaufgang auf dem Gipfel! Anschließend Gelegenheit zu einer Kraterumrundung, die bei klarem Wetter herrliche Blicke auf die umliegenden Ebenen bietet. Vormittags Abstieg und Fahrt ab der 5. Station mit dem Bus.
ca. 650 Höhenmeter bergauf (ca. 2-3 Std.) und ca. 1.300 Höhenmeter bergab (ca. 3-4 Std.)

6. Tag: Kawaguchiko - Matsumoto - Japanische Alpen - TAKAYAMA
Auf landschaftlich herrlicher Strecke führt die Fahrt mit dem Bus in die Japanischen Alpen hinein nach Matsumoto, dem nächsten Ziel Ihrer Rundreise (ca. 180 km). Dank seiner Höhenlage hat Matsumoto besonders im Sommer, wenn es in weiten Teilen Japans schwülheiß ist, ein sehr angenehmes Klima. "Bunka kaoru arupusu no joka-machi" (die nach Kultur duftende Burgstadt der Alpen) nennt sich die rund 230.000 Einwohner zählende Stadt stolz.
Die kulturelle Sehenswürdigkeit ist die Burg Matsumoto, mit deren Bau 1504 begonnen wurde. Sie ist ein klassisches Beispiel für eine "hirashiro" (in der Ebene gebaute Burg), die aufgrund ihrer schwarzen Farbe auch "Krähenburg" genannt wird. Die Stürme der japanischen Geschichte überstand sie nahezu unversehrt und gehört heute mit den Burgen in Himeji und Kumamoto als Teil des offiziellen Nationalschatzes Japans zu den "drei berühmten Schlössern Japans".
Nach der Besichtigung geht die Fahrt weiter durch die Japanischen Alpen. Die mehr als 3.000 m hohe Gebirgskette bildet ein beeindruckendes Panorama. Neben dem Berg Fuji, mit 3.776 m der höchste Berg Japans, befinden sich hier der Kitadake (3.193 m) und der Hotakadake (3.190 m).
Takayama, Ihr Tagesziel, liegt auf einer Höhe von 573 m am Ufer des Miyagawa (ca. 75 km von Matsumoto). Ihre Blüte erlebte die Stadt in der Edo-Periode (1600-1868) als viele wohlhabende Kaufleute hier lebten. Aus dieser Zeit hat sich die einzigartige Altstadt erhalten.

7. Tag: TAKAYAMA & SHIRAKAWA-GO (JAPANISCHE ALPEN)
Ihr Rundgang durch das reizvolle Takayama beginnt beim Morgenmarkt, auf dem alles feilgeboten wird, was die Region zu bieten hat. Dann besuchen Sie Takayama Jinya, ein Bau im traditionellen japanischen Stil, in dem in der Edo-Periode die Provinzverwaltung untergebracht war. Wegen seiner reichen Holzvorkommen unterstand die Stadt direkt dem Shogun. Bei diesem Besuch gewinnen Sie interessante Einblicke in die Alltagskultur unter dem Tokugawa-Shogunat.
Anschließend bummeln Sie durch die wunderschöne Altstadt mit vielen alten Wohnhäusern aber auch Werkstätten, Läden und Sakebrauereien, von denen einige schon seit Jahrhunderten im Geschäft sind.
Am Nachmittag Fahrt nach Shirakawa-go, ein malerisches Dorf mit strohgedeckten Bauernhäusern (ca. 40 km). Im Winter tief verschneit, im Frühjahr eingebettet in frischem Grün und im Herbst umgeben von einer überwältigenden Symphonie von prächtig verfärbtem Laub, ist dieses abgelegene Bergdorf einfach ein Traum! Man glaubt kaum, in Japan zu sein.
Ganz unvergleichlich sind die Häuser im traditionellen Gassho-Stil. Die geräumigen Häuser sind drei bis vier Stockwerke hoch. Die sehr steil aufragenden Dächer erinnern an zum Gebet gefaltete Hände, was auch die Bedeutung des Wortes "gassho" ist. Das ganze Ensemble des Dorfes Shirakawa-go ist seit 1995 UNESCO Weltkulturerbe. Hier erleben Sie einen sehr schönen Teil des alten Japans!
Am frühen Abend Fahrt mit dem Bus zurück nach Takayama.

8. Tag: Takayama - Mikimoto Perleninsel - Ise-Schrein - KYOTO
Heute verlassen Sie die schöne Landschaft der Japanischen Alpen. Über Nagoya geht die Fahrt nach Süden an die Pazifikküste der Insel Honshu nach Toba (ca. 220 km).
Hier besuchen Sie die Mikimoto Perleninsel. Dem Japaner Kokichi Mikimoto gelang in den 1920er Jahren die Züchtung von Perlen, die bis dahin nur in mühseligen Tauchgängen aus der Tiefsee geholt werden konnten. Auf der Mikimoto Perleninsel können Sie sich über die Produktion von Zuchtperlen informieren und auf Wunsch auch Perlen kaufen.

Nach kurzer Fahrt erreichen Sie einen weiteren kulturellen Höhepunkt Ihrer Japanreise. Der Shinto-Schrein in der Stadt Ise ist das höchste Heiligtum Japans! Hier wird die Sonnengöttin Amaterasu verehrt, die als Ahnherrin des japanischen Kaiserhauses gilt.
Die göttliche Verehrung, die der japanische Kaiser (Tenno) bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs genoß, geht auf diese Abstammung zurück. Dieser göttliche Ursprung sicherte dem Tenno seine Stellung als höchster Shinto-Priester. Aus diesem Grund blieben alle Kaiser während der Herrschaft der Shogune unangetastet, wenn auch politisch einflußlos.
Im Ise-Schrein wird der achteckige Spiegel der Amaterasu gehütet, eine der drei Reichsinsignien des japanischen Kaiserreichs. Mehr als 6 Millionen Japaner pilgern jedes Jahr nach Ise.
Es gibt den Äußeren Schrein (Geku) und den bedeutenderen Inneren Schrein (Naiku), den Sie besuchen. Außer diesen beiden Hauptschreinen gibt es noch 125 Nebenschreine. Die Hauptschreine sind für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Dennoch ist der Besuch von Ise ein großes, atmosphärisches Erlebnis: Das ganze Areal ist von tausenden, mächtigen Baumen bestanden. Man hat den Eindruck, sich in einer grünen Kathedrale von monumentalen Ausmaßen zu befinden.
Diesen Baumbestand benötigt man für ein einzigartiges Ritual: Aus spirituellen Gründen werden alle 20 Jahre alle Schreine in Ise neu erbaut! Die Schreine stehen daher gleichsam auf einem "Doppelgrundstück". Neben dem eigentlichen Schrein markiert ein Schrein im Miniaturformat die Stelle, an der der bestehende Schrein nach Ablauf von 20 Jahren neu errichtet wird. Zuletzt hat diese Zeremonie 1993 stattgefunden, so daß der nächste Neubau 2013 erfolgen wird. Im Ise Schrein sind Sie dem klassischen Japan ganz nahe; diesen Besuch werden Sie nicht vergessen!
Am späten Nachmittag Fahrt mit dem Bus weiter nach Kyoto (ca. 140 km). Am Abend haben Sie Gelegenheit zu ersten Erkundungen in der alten Kaiserstadt.

9. Tag: KYOTO
Als den japanischen Kaisern gegen Ende der Nara-Periode die buddhistischen Mönche zu mächtig geworden waren, ließen sie bis 794 Kyoto als ganz neue Hauptstadt errichten, das rund 1.100 Jahre lang bis 1869 kaiserliche Residenz bleiben sollte.
Die Kaiserstadt Kyoto zählt mit ihrer Fülle an kulturellen Glanzlichtern, darunter 1.600 buddhistische Tempel und 400 Shinto-Schreine, zu den interessantesten Städten in Asien. Die wechselvolle Geschichte Kyotos hat der Stadt ein einzigartiges kulturelles Erbe hinterlassen. Der Palast, einige Villen und Gärten gehören immer noch zum Besitz des Kaisers und können nur mit Genehmigung des Kaiserlichen Hofamts (Imperial Household Agency) besucht werden.
Dank seiner unvergleichlichen kulturellen Bedeutung für Japan ist Kyoto im Zweiten Weltkrieg bewußt geschont worden und daher heute eine der besterhaltenen Städte in Japan!
Sie besuchen einige der schönsten Tempel und Gärten in Kyoto. Der Ryoanji-Tempel ist weltberühmt für seinen Zen-Garten: einige bizarre Steine inmitten einer feingeharkten Kiesfläche, die wie Felseninseln in einem Meer oder Gebirge über den Wolken erscheinen. So einfach die Anlage, so endlos kann man sie betrachten!
Wunderschön ist der Goldene Pavillon (Kinkakuji) in einem Park gelegen. Das Nijo-Schloß wurde 1630 von Ieyasu, dem Begründes des Tokugawa-Shogunats, erbaut. Durch die offenen Schiebetüren schauen Sie in die Räume hinein und fühlen sich in das Palastleben im 17. Jh. zurückversetzt.
Zum Abschluß dieses Ausflugs haben Sie vom Kiyomizu-Tempel hoch über Kyoto noch einmal einen schönen Blick auf diese einzigartige Stadt der japanischen Kultur.
Danach können Sie auf der Shijo- und Kawaramachi-Straße an vielen Geschäften vorbei bummeln.
Im alten Stadtteil Gion von Kyoto gibt es noch eines der in Japan selten gewordenen "hanamachi", ein Geisha-Viertel. Hier unterhalten klassische Geishas, was etwa "Person der Künste" bedeutet, mit traditionellen japanischen Künsten wie Musik, Gesang, Tanz, Kalligraphie, Teezeremonie und Konversation. Die Ausbildung dauert Jahre und entsprechend teuer ist die Engagierung einer Geisha.
Wir empfehlen, an unserem Japanischen Abend teilzunehmen (optional), bei dem Sie einen Eindruck von der Kunst einer Geisha bekommen!

10. Tag: KYOTO & NARA
Am Morgen besuchen Sie zunächst im Südosten von Kyoto den Fushimiri Inari Schrein, der 711 gegründet wurde. Der heutige Bau stammt aus dem Jahre 1499 und ist der Göttin des Reis und der Fruchbarkeit gewidmet. Berühmt ist die schier endlose Galerie von rotbemalten Toriis (Schreintore).
Dann unternehmen Sie eine Fahrt mit dem Bus von Kyoto nach Nara (ca. 40 km). Nara ist die Wiege der klassischen japanischen Kultur und ein weiterer kultureller Höhepunkt Ihrer Rundreise. Im Jahre 710 wurde Nara zur ersten ständigen Hauptstadt von Japan, von der aus das Land 74 Jahre lang regiert wurde.
Im Park von Nara erwartet Sie eine überwältigende Vielfalt von Klöstern, Tempeln und Schreinen, die sich bequem zu Fuß erkunden lassen. Sie werden dabei von zahmem Rotwild begleitet, das sich gerne füttern läßt (Automaten mit Tierfutter im Park). Besonders schön ist der Park während der Kirschblüte!
Zu den größten und beeindruckendsten Bauten, die in der Nara-Periode (710-784) errichtet wurden, gehört der Todaiji Tempel. Die große Halle ist mit 49 m Höhe und 51 m Breite der größte Holzbau der Welt. Darinnen thront "Daibutsu", 15 m hoch ist es die größte bronzene Buddhastatue der Welt, die aus 437 Tonnen Bronze gegossen wurde. Sehenswert ist auch der Kasuga Schrein aus dem 8. Jh. Den Weg zum Schrein säumen mehr als 3.000 Stein- und Bronzelaternen, die Gläubige im Laufe der Jahrhunderte gestiftet haben.
Am späten Nachmittag Fahrt mit dem Bus zurück nach Kyoto.

11. Tag: KYOTO - KOBE - OSAKA
Tag zur freien Verfügung für weitere Entdeckungen in Kyoto.
Alternativ haben Sie Gelegenheit zu einem Ausflug an die Bucht von Osaka nach Kobe und Osaka (Ausflugspaket), eines der modernsten und größten Ballungsgebiete von Japan.
In Kobe sehen Sie modernes Japan. Kobe wurde erst 1889 am nordwestlichen Ufer der Bucht gegründet und ist heute einer der bedeutendsten Seehäfen von Japan. Sie besuchen den Meriken Park, der eine schöne Aussicht auf den Hafen bietet. Im Meriken Park steht auch der Kobe Port Tower, eine ungewöhnliche Stahlkonstruktion. Sie fahren hinauf zur Aussichtsplattform für einen großartigen Ausblick auf die Stadt und den Hafen. Bekannt sind die ehemaligen Ausländerviertel in Kobe, darunter besonders die alte Chinatown, der Sie einen Besuch abstatten.
Dann setzen Sie Ihre Fahrt am Ufer der Bucht von Osaka fort und erreichen nach etwa 30 km Osaka. Mit mehr als 2,6 Mio. Einwohner ist Osaka die drittgrößte Stadt und wichtigste Handelsmetropole in Japan sowie Zentrum des Ballungsraums Kansai mit rund 18 Mio. Einwohnern, zu dem neben Osaka auch Kobe und Kyoto gehören.
Anders als Kobe blickt Osaka auf eine lange Geschichte zurück. Früher hieß die Stadt Naniwa und war von 645-655 sogar eine ganz frühe Hauptstadt von Japan. Sie besuchen die Burg von Osaka, die auf das 16. Jh. zurückgeht, nach mehrfachen Zerstörungen aber wieder aufgebaut werden mußte.
Das Herz der Handelsstadt Osaka schlägt im Geschäftsviertel Umeda mit vielen Wolkenkratzern aus Glas und Stahl. Das auffälligste Gebäude ist das Umeda Sky Building, ein ungewöhnliches, bogenförmiges Doppelhochhaus. Von seiner Aussichtsplattform können Sie weit ins Land sehen.
Am späten Nachmittag geht die Fahrt mit dem Bus zurück zu Ihrem Hotel in Kyoto (ca. 50 km).

12. Tag: Kyoto - Okayama - HIROSHIMA
Am Morgen geht Ihre Reise weiter mit dem Bus nach Okayama (ca. 200 km), wo Sie der Korakuen erwartet, einer der drei berühmtesten Landschaftsgärten Japans. Dieser herrliche Landschaftsgarten wurde 1786 angelegt und gehört zu dem noch bestehenden alten Schloß.
Dann geht die Fahrt weiter nach Hiroshima (ca. 160 km), wo Sie am späten Nachmittag ankommen. Hiroshima ist der westlichste Punkt Ihrer Rundreise auf der Hauptinsel Honshu. (Ihr großes Gepäck wird heute separat zu Ihrem Hotel in Osaka vorausgeschickt, wo es Sie morgen Abend erwartet. Für diese Übernachtung in Hiroshima nehmen Sie nur leichtes Handgepäck mit.)

13. Tag: Hiroshima - Insel Miyajima - Zug Shinkansen - OSAKA
Als am 6. August 1945 um 8:15 Uhr 580 m hoch über Hiroshima die erste Atombombe gezündet wurde, begann ein neues Kapitel der Menschheitsgeschichte. Von den unbeschreiblichen Verwüstungen ist heute nichts mehr zu sehen, denn seit 1949 wurde die Stadt rasch wieder aufgebaut. Nur die Ruine der ehemaligen Industrie- und Handelskammer ist als "Atombombenkuppel" im Zustand ihrer Zerstörung erhalten worden und dient heute als Mahnmal. Sie besuchen die Gedenkstätten mit dem Friedensmuseum und spazieren durch den Friedenspark, dem Zentrum der Bombenexplosion.
Nicht weit von Hiroshima liegt in der Seto-Inlandsee, dem großen Binnenmeer, das die Inseln Honshu, Shikaku und Kyushu trennt, die heilige Insel Miyajima. Der Name bedeutet "Schrein-Insel". Hier besuchen Sie den einzigartigen Itsukushima-Schrein, dessen Gebäude dicht am Ufer im Meer auf Stelzen stehen. Bei Flut scheint der ganze Schrein im Meer zu schwimmen. Itsukshima gilt als schönster Shinto-Schrein in Japan. Berühmt ist das Torii, das sich bei Flut rot glänzend im Wasser spiegelt. Miyajima gehört zu den "drei schönsten Landschaften Japans", die im 17. Jh. vom konfuzianischen Gelehrten Hayashi Razan benannt worden sind.

Am späten Nachmittag erleben Sie eine Fahrt mit dem legendären Zug Shinkansen von Hiroshima nach Osaka (ca. 330 km). Bereits 1964 in Dienst gestellt, ist es der erste Hochgeschwindigkeitszug der Welt. Der Shinkansen erreicht nicht nur hohe Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 300 km/h sondern vor allem sehr hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten von etwa 200 km/h, da er auf eigener Trasse ohne Verkehr von anderen Zügen fährt.

14. Tag: Osaka - FRANKFURT
Heute endet Ihre große Rundreise durch das klassische Japan auf der Insel Honshu. Es heißt Abschied nehmen von einem der faszinierendsten Länder in Asien: "Sayonara".
Frühe Fahrt mit dem Bus zur Flughafeninsel Kansai bei Osaka (ca. 40 km). Mitten in der Bucht von Osaka wurde 1994 mit beträchtlichem Aufwand vom Stararchitekt Renzo Piano ein moderner Flughafen auf einer künstlich angelegten Insel gebaut. Flug von Osaka nach Frankfurt. Ankunft in Frankfurt am späten Nachmittag.

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