Vietnam - Kambodscha Rundreise nach Angkor, 11 Tage ab € 1.258

  • Indochinareise von Hanoi nach Angkor (Siem Reap)
  • Reisebeginn jeden Mittwoch
  • Deutschsprechende Reiseleitung und garantierte Durchführung
    ab 2 Personen
  • Hanoi - Halong-Bucht - Hoi An - Tra Que - Danang - Hue - Saigon - Phnom Penh - Siem Reap - Angkor
  • Optionales Nachprogramm:
    Badeverlängerung Kambodscha in Sihanoukville (Kampong Som)

Kleine Fahrradtour durch die Reisfelder bei Hoi An!

Vietnam und Kambodscha, zwei besonders sehenswerte Länder in Indochina, sind das Ziel unserer Rundreise.
Die üppige Fruchtbarkeit ermöglichte schon früh reiche Ernten, auf deren Grundlage sich in Indochina beeindruckende Hochkulturen entwickelten, wie das Champa-Reich (4.-15. Jh.) in Zentral- und Südvietnam und das Khmer-Reich mit dem Zentrum Angkor (9.-15.Jh.) im heutigen Kambodscha. Das kulturelle Erbe beeindruckt noch heute und vieles gehört zum UNESCO Weltkulturerbe.

Zunächst unternehmen Sie eine große Rundreise durch Vietnam, die in der Hauptstadt Hanoi beginnt. Mit einer traditionellen Dschunke fahren Sie durch die herrliche Halong-Bucht (UNESCO Weltnaturerbe), das schönste Naturwunder in Vietnam.
Vom Norden führt Ihre Reise weiter nach Zentralvietnam. Hier besuchen Sie die alte Kaiserstadt Hue mit der berühmten Zitadelle und die alte Hafenstadt Hoi An (beide UNESCO Weltkulturerbe). Die Vietnamreise endet in Südvietnam in der größten, immer aktiven (und lauten) Metropole Saigon unweit des Mekong.
Außerdem erwarten Sie smaragdgrüne Reisfelder und viele freundliche Menschen!

Dann führt Sie Ihre Reise in das Königreich Kambodscha nach Phnom Penh.
In der Hauptstadt des Landes spiegelt sich die kulturelle Geschichte von Kambodscha. Von alten Khmer-Tempeln über französische Kolonialbauten bis zur europäisch beeinflußten Moderne haben sich Denkmäler aus vielen Jahrhunderten erhalten.

Der kulturelle Höhepunkt steht sehr eindrucksvoll am Ende Ihrer Indochinareise: die legendären Tempel der Khmer-Könige in Angkor (UNESCO Weltkulturerbe).
Angkor ist mehr als nur ein monumentales Ruinenfeld mit einigen der bedeutendsten Baudenkmälern der Menschheit. Angkor bedeutet auch Stimmung. Der allgegenwärtige Urwald mit seinen Geräuschen, das ständig wechselnde Licht, der geheimnisvolle Dunst am frühen Morgen und das satte Goldrot am Abend, all dies sind Eindrücke, die Sie nie vergessen werden!

Unser Reisebaustein läßt Ihnen freie Wahl bei der Buchung Ihrer Flüge ab/bis Deutschland!
Sie können so z.B. eine größere Reise selbst zusammenstellen oder Ihre Bonusmeilen verfliegen.
Aber selbstverständlich sind wir Ihnen bei der Flugbuchung auch gerne behilflich und unterbreiten auf Wunsch ein kostenloses Angebot.


Zusätzlich empfehlen wir:

Badeverlängerung Kambodscha
Sihanoukville (früher: Kampong Som)


1. Tag: HANOI (VIETNAM)
Ankunft in Hanoi in eigener Regie.
Begrüßung durch die deutschsprechende Reiseleitung und Fahrt in Ihr Hotel in Hanoi.

Hinweis:
Das Programm beginnt am Mittag (ca. 13 Uhr). Da viele Flüge erst gegen Nachmittag in Hanoi ankommen, kann es erforderlich sein, einen Tag früher anzureisen. Über die Kosten für einen Flughafentransfer und eine zusätzliche Übernachtung im Hotel informieren wir Sie gerne auf Anfrage.

Die frühere Hauptstadt von Nordvietnam und seit Juli 1976 Hauptstadt des wiedervereinten Vietnams ist mit rund 4 Mio. Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes. Die Innenstadt mit schattigen Alleen, ockerfarbigen Häusern und vielen Seen erinnert an eine französische Stadt in den 1930er Jahren. Es ist eine sehr reizvolle Stadt mit Gebäuden im französischen Stil, wie z.B. dem Opernhaus aus dem Jahre 1911.
Im 11. Jh. gegründet, erhielt die Stadt erst 1835 den Namen Hanoi, was "innere Seite des Flusses" bedeutet. Hanoi liegt am "Roten Fluß", der in der chinesischen Provinz Yunnan entspringt und nahe der Hafenstadt Hai Phong in den Golf von Tonkin mündet.
Ein interessantes Besichtigungsprogramm erwartet Sie:
Mitten in der Stadt liegt der malerische Hoan Kiem See, der "See des zurückgegebenen Schwertes". In seiner Mitte liegt eine kleine Insel mit dem dreistufigen Schildkrötenturm. Er wurde im 15.Jh. erbaut zur Erinnerung an die Legende vom magischen Schwert, das eine goldene Schildkröte dem Helden Le Loi übergab und nach siegreichem Kampf zurücknahm.
Dann erkunden Sie zu Fuß das alte Viertel von Hanoi. Diese lebendige Gegend mit schmalen Gassen und Geschäftshäusern heißt auch "36 Straßen". Die meisten Straßen wurden ganz praktisch nach dem Handwerk oder den Waren benannt die hier früher angeboten wurden. Noch heute finden Sie hier geschickte Handwerker jeder Art, denen man gerne bei ihrer Arbeit zusieht.
Einen hervorragenden Einblick in die Kultur der 54 verschiedenen Völkergruppen, die in Vietnam leben, gibt Ihnen das Völkerkunde-Museum. Hier sehen Sie nicht nur sehr vielfältige Kunsterzeugnisse. Neben dem Museumsgebäude befindet sich ein Freilichtmuseum mit traditionellen Langhäusern und anderen typischen Gebäuden der verschiedenen Völker.

2. Tag: Hanoi - HALONG-BUCHT
Sie setzen Ihr Besichtigungsprogramm in Hanoi fort und besuchen den Tempel der Literatur, eines der am besten erhaltenen Bauwerke der traditionellen vietnamesischen Architektur. Hier wurde 1076 Vietnams erste Universität eingerichtet und bis ins 18. Jh. hinein wurden die Söhne der Mandarine in den Schriften des Konfuzius unterrichtet.
Weiter führt Ihr Weg zum Ho Chi Minh-Mausoleum (montags und freitags sowie Oktober und November geschlossen), wo Ho Chi Minh wie Lenin und Mao in einem gläsernen Sarg ruht.
Von hier sind es nur wenige Schritte bis zum luftigen Wohnhaus von Ho Chi Minh, unter dessen Pfeilern er in freier Luft mit dem Politbüro tagte. In diesem bescheidenen Haus lebte Ho Chi Minh von 1948 bis zu seinem Tod 1969. In der Nähe befindet sich ein Lotusteich, aus dem die berühmte Einpfahlpagode aufragt, ein einzigartiger Holzbau, den Kaiser Ly Thai Tong im 11. Jh. errichten ließ. Die kleine, aus Holz erbaute Pagode steht auf nur einem einzigen Steinpfeiler.
Dann verlassen Sie Hanoi. Auf der Nationalstraße 5 geht Ihre Fahrt in Richtung Osten durch smaragdgrüne Reisfelder der Provinz Hai Hung zur Halong-Bucht.

3. Tag: Halong-Bucht - Hanoi - Danang - HOI AN
Die berühmte Bucht von Halong ist eines der größten Naturwunder in Vietnam. Seit 1994 ist die Halong-Bucht UNESCO Weltnaturerbe.
Sie unternehmen eine unvergeßliche Fahrt (ca. 4 Std.) auf einer typischen Dschunke durch eine der zauberhaftesten Landschaften unserer Erde:
Rund 3.000 Inseln erheben sich aus den klaren, smaragdgrünen Wassern des Golfs von Tonkin. Wind und Wetter haben die Kalksteininseln bizarr geformt, und Tausende von Höhlen in allen Größen und Formen hineingeschliffen.
Eine Höhle werden Sie besuchen, wie z.B. Hang Dau Go, die gewaltige "Höhle der Wunder", die aus drei Kammern mit mächtigen Stalaktiten besteht. Oder Hang Trong, die "Trommel-Höhle", durch deren zahllosen Stalaktiten und Stalagmiten der Wind weht, daß es sich wie ferner Trommelschlag anhört.
Sie fahren vorbei an schwimmenden Dörfern, sehen Fischer, die Ihre Netze auswerfen und beobachten das tägliche Leben in der Bucht. Für viele Menschen ist die Halongbucht zugleich auch ihr Zuhause, denn sie wohnen auf ihren Schiffen, die sie zu ganzen Siedlungen zusammenbinden.
An Bord Ihrer Dschunke serviert man Ihnen derweil ein Mittagessen mit fangfrischen Fischen aus der Halong-Bucht.
Anschließend Fahrt mit dem Bus westwärts auf dem Highway 5 zurück zum Noi Bai Flughafen in Hanoi.
Flug von Hanoi nach Danang (ca. 1,5 Std.) und Fahrt nach Hoi An, das etwa 30 km südlich von Danang liegt.

4. Tag: HOI AN - TRA QUE
Hoi An hat etwa 75.000 Einwohner und liegt am Thu Bon Fluß unweit der Mündung in das Südchinesische Meer.
Schon zur Zeit der Champa-Könige ein bedeutender Hafen, entwickelte sich Hoi An zunächst unter dem Namen Faifo zu einem der bedeutendsten Handelshäfen in Asien. Die reichen Kaufleute bauten sich schöne Häuser und stifteten Tempel und Pagoden.
Die Verlandung des Hafens begünstigte später dann den Aufstieg von Danang zur führenden Hafenstadt. Hoi An fiel in einen Dornröschenschlaf und konnte deshalb bis heute das Bild einer Stadt des 18. Jhs. bewahren.
Über 800 historische Bauwerke sind registriert und machen Hoi An zu einem wahren Freilichtmuseum und seit 1999 auch zum UNESCO Weltkulturerbe:
z.B. der chinesische Quang Cong-Tempel aus dem Jahr 1653, die Phuoc Kien-Pagode von 1690, die älteste Pagode der Stadt Chua Chuc Thanh von 1454, das Quan Thang Haus, eines der ältesten und hübschesten Häuser in Hoi An.
Das bekannteste Bauwerk ist die überdachte japanische Brücke. Sie wurde 1593 von der japanischen Gemeinde in Hoi An erbaut, um ihr Viertel mit dem der Chinesen auf der anderen Seite des Flusses zu verbinden. Die Brücke bekam ein Dach, so daß sie auch Schutz vor Regen und Sonne bot.

Hoi An ist berühmt in Vietnam für seine Laternen, die in vielen Farben und Formen in kleinen Handwerksbetrieben hergestellt werden. Sie besuchen einen solchen Familienbetrieb.
Anschließend unternehmen Sie eine kleine Fahrradtour durch die Reisfelder. Oder, wenn es Ihnen lieber ist, können Sie sich auch von einem typischen Cyclo, einer vietnamesischen Fahrradrikscha, fahren lassen.
Etwas außerhalb von Hoi An besuchen Sie Tra Que, das als "Gemüsedorf" in ganz Vietnam bekannt ist.
Sie sehen, wie Gemüse und Kräuter angebaut werden und können den Bauern auch ein wenig zur Hand gehen. Dann besuchen Sie eine Bauernfamilie in ihrem Haus.
Die frischen Gemüse geben der regionalen Küche ihr spezielles Aroma und Sie sehen die Zubereitung eines typischen Gerichts mit Gemüse aus Tra Que.
Dann geht die Fahrt mit dem Fahrrad oder dem Cyclo zurück nach Hoi An.

5. Tag: Hoi An - Danang - HUE
Am Morgen geht die Fahrt mit dem Bus zurück nach Danang.
Kurz vor der Stadt besuchen Sie die Marmorberge. Mitten aus den Reisfeldern erheben sich diese fünf Berge aus Marmor, benannt nach den Naturelementen Wasser, Feuer, Erde, Holz und Metall. Im größten Berg (Wasser) gibt es zahlreiche Höhlen und buddhistische Heiligtümer, die noch heute viele Pilger besuchen.
Vorbei am berühmten China Beach erreichen Sie Danang, mit rund 1,1 Mio. Einwohnern die viertgrößte Stadt des Landes und wichtigste Industrie- und Hafenstadt in Zentralvietnam.
Hier besichtigen Sie das Cham-Museum, das mehr als 300 ausgezeichnete Steinfiguren und Steinreliefs zeigt, die aus der Zeit des antiken hinduistisch-buddhistischen Königreichs Champa stammen. Diese geheimnisvolle Hochkultur erstreckte sich etwa in der Zeit vom 4.-15. Jh. von Hue bis nach Südvietnam.

Sie verlassen Danang in nördlicher Richtung auf der Nationalstraße 1. Vorbei an der kristallklaren Lagune von Lang Co geht Ihre Reise durch eine herrliche Berglandschaft mit spektakulären Ausblicken. Sie überqueren den Wolkenpaß (Van Hai), mit einer Höhe von 1.219 m die Wetterscheide zwischen dem gemäßigten Klima des Nordens und dem tropischen Süden.
Schließlich erreichen Sie die alte Kaiserstadt Hue, ein weiterer kultureller Höhepunkt auf Ihrer Indochinareise. Hue ist die alte Kaiserstadt der Nguyen-Dynastie und war von 1802 bis 1945 offizielle Hauptstadt von Vietnam. Mit etwa 300.000 Einwohnern zählt Hue noch heute zu den bedeutendsten kulturellen Zentren des Landes.
Am Nachmittag fahren Sie vor die Tore der Stadt und besuchen das schönste der berühmten Kaisergräber:
Kaiser Tu Duc ließ sich 1864 eine kleine Palastanlage errichten, harmonisch in die Landschaft eingefügt mit Seen, Wäldern und Hügel. Zu seinen Lebzeiten, Tu Duc starb erst 1883, nutzte der Kaiser die Anlage zur Meditation, zum Angeln und für Theateraufführungen.
Beim anschließenden Besuch auf dem Dongba-Markt können Sie frischgepressten Zuckerrohrsaft oder köstliche Baguettes von freundlichen vietnamesischen Händlerinnen kaufen.

6. Tag: Hue - SAIGON
Ihr Programm beginnt am Vormittag mit einer Fahrt auf dem Parfümfluß durch eine traumhaft schöne Landschaft. Auf dem Fluß sehen Sie viele schmale Holzboote, auf denen Vietnamesen mit Strohhüten hocken und geschickt ihre Netze auswerfen. Andere tauchen auf den Grund und laden Flußkies in ihre Boote, den sie dann an Bauunternehmer verkaufen.
Ziel Ihrer Schiffsfahrt ist die Thien Mu-Pagode aus dem frühen 17. Jh. Der kleine Tempel und die siebenstöckige Pagode waren in den frühen 1960er Jahren ein Zentrum des buddhistischen Widerstands gegen Diem, den katholischen ersten Staatspräsidenten von Südvietnam. 1963 fuhr der Mönch Thich Quang Duc von der Thien Mu Pagode nach Saigon, wo er sich aus Protest gegen Präsident Diem auf offener Straße verbrannte. Das Foto ging seinerzeit durch die Weltpresse. Der Wagen, mit dem der Mönch gefahren ist, wird in einem kleinen Gedenkpavillon ausgestellt.
Dann besuchen Sie die alte Kaiserstadt in der berühmten Zitadelle. Trotz schwerer Schäden in der Tet-Offensive des Vietcong 1968 ist die Zitadelle eines der wichtigsten kulturellen Denkmäler in Vietnam und seit 1993 UNESCO Weltkulturerbe.
Durch das prachtvolle Ngo Mon (Mittagstor) betreten Sie die Kaiserstadt und gelangen über die "Goldene Wasserbrücke" zum "Palast des höchsten Friedens", in dem die Kaiser ihre Audienzen abhielten.
Im Tempel "The Mieu" werden die Schreine von sieben Kaisern der Nguyen-Dynastie verehrt. Diesem Tempel gegenüber steht der vollständig erhaltene, herrliche Prunkpavillon. Neun riesige Bronzegefäße, von denen jede einen Nguyen-Kaiser repräsentiert, säumen die Fassade.
Fahrt zum Flughafen und Flug von Hue nach Saigon (ca. 2 Std.), wo Sie Ihre örtliche, deutschsprechende Reiseleitung erwartet und die Fahrt ins Hotel in Saigon begleitet.

7. Tag: SAIGON (HO CHI MINH-STADT)
Die ehemalige Hauptstadt von Südvietnam ist mit etwa 5,5 Mio. Einwohnern die größte und geschäftigste Stadt des Landes. Mit rund 21.500 Einwohnern pro Quadratkilometer ist sie zugleich die dichtest besiedelte Region Vietnams. Der offizielle Name ist seit 1976 "Ho Chi Minh-Stadt", doch bevorzugen viele Einheimische den alten Namen Saigon.
Ein Teil der Stadt im 5. Distrikt heißt Cholon und wurde von chinesischen Kaufleuten als Handelsplatz (Cho Lon = großer Markt), gegründet. Dann besichtigen Sie den früheren Palast des Staatspräsidenten von Südvietnam (heute: Palast der Wiedervereinigung), durch dessen große Gittertore am 30. April 1975 nordvietnamesische Panzer eindrangen und den Vietnamkrieg beendeten. Diese originalen Panzer stehen heute als Denkmal vor dem Palast.
Auf der Stadtrundfahrt sehen Sie ferner die Kathedrale Notre Dame sowie das alte Rathaus, Postamt und Opernhaus im französischen Kolonialstil. Dann besuchen Sie den Binh Tay-Markt und den Thien Hau-Tempel aus dem 18. Jh., zu dem viele Frauen kommen.
Zum Abschluß bummeln Sie auf der Dong Khoi-Straße. Dieses ist die legendäre "Rue Catinet" aus der französischen Kolonialzeit. Damals wie heute ist sie die Haupteinkaufsstraße im Zentrum von Saigon mit einer großen Auswahl an Kunsthandwerk und vietnamesischen Lackarbeiten.

8. Tag: Saigon - PHNOM PENH (KAMBODSCHA)
Vormittag zur freien Verfügung für weitere Entdeckungen in Saigon.
Dann verlassen Sie Vietnam und setzen Ihre Indochina-Rundreise in Kambodscha fort.
Flug von Saigon nach Phnom Penh (ca. 1 Std.).
Begrüßung durch die örtliche, deutschsprechende Reiseleitung und Fahrt in Ihr Hotel im Zentrum von Pnomh Penh.
Die Hauptstadt des Königreichs Kambodscha mit rund 2 Mio. Einwohnern liegt sehr schön am "Quatre Bras", dem Zusammenfluß der Flüsse Mekong, Bassac und Tonlé Sap.

9. Tag: Phnom Penh - SIEM REAP (ANGKOR)
Die Geschichte von Phnom Penh begann, als 1372 eine Khmerfrau namens Penh ein kleines Kloster auf einem Hügel ("Phnom") gründete, um fünf Buddhafiguren aufzustellen, die in einem Baumstamm treibend auf dem Mekong gefunden worden waren.
Nach der Zerstörung von Angkor 1431 durch Truppen der Thai begann Phnom Penhs Aufstieg zur führenden Stadt des Landes. 1866 wurde Phnom Penh die offizielle Hauptstadt von Kambodscha.
Die französischen Kolonialherren bauten die Stadt aus. Obwohl die Stadt unter den politischen Wirren der letzten 25 Jahre gelitten hat, ist Phom Penh immer noch die schönste, ehemalige französische Kolonialstadt in Indochina.
Auf einer Stadtrundfahrt lernen Sie Phnom Penh kennen:
Der Königspalast wurde 1813 erbaut und ist heute noch offizielle Residenz von König Norodom Sihamoni. Daher sind einige Bereiche der weitläufigen Anlage für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Die Silberpagode wird auch als Tempel des Smaragdbuddhas oder Wat Preah Kaeo bezeichnet. Der hölzerne Tempel wurde 1892 von König Norodom erbaut. Der gesamte Boden im Inneren der Pagode ist mit mehr als 5000 silbernen Platten ausgelegt, die zusammen etwa 6 t wiegen.
Wat Phnom steht auf dem einzigen Hügel (27 m) in der Hauptstadt an der Stelle, an der 1372 Frau Penh ihr Kloster errichtet hatte. Das Nationalmuseum enthält eine einzigartige Sammlung von Werken der Khmer aus dem ganzen Land.
Zum Abschluß bummeln Sie über den Zentralmarkt. Er wurde in den 1930er Jahren im Art-Déco-Stil erbaut. Dank einer geschickten Belüftung herrscht im Innern ein angenehmes Klima, so daß es sich an den dicht gedrängten Ständen herrlich stöbern läßt.

Fahrt zum Flughafen und Flug von Phnom Penh nach Siem Reap (ca. 45 Min.)
Die Provinzstadt von rund 60.000 Einwohnern ist Ausgangspunkt für die Besichtigung der in der Welt einzigartigen Tempel von Angkor, die nur wenige Kilometer entfernt liegen.

10. Tag: SIEM REAP (ANGKOR)
Zwischen dem 9. und 15. Jh. ließen die Khmer-Könige in ihrer Hauptstadt Angkor für die hinduistischen Gottheiten Shiva und Vishnu und später für den buddhistischen Bodhisattva Avalokiteshvara mächtige Tempelanlagen errichten, die in der Welt ihresgleichen suchen!
Bis heute wurden mehr als 1.000 Tempel entdeckt. Die archäologische Forschung geht davon aus, daß sich Angkor in seiner Blütezeit im frühen 13. Jh. über ein Gebiet von bis zu 1.000 qkm erstreckte, in dem 1 Million Menschen gelebt haben. Ein komplexes Bewässerungssystem mit kilometerlangen Kanälen und riesigen Staubecken, heute erst zum kleineren Teil erforscht, versorgte die Region mit Wasser.

Der ganze Tag steht für Besichtigungen der Tempel von Angkor zur Verfügung:
Der Tempel Banteay Srei liegt etwa 30 km nordöstlich von Angkor Wat. Aus rosa Sandstein erbaut in der Mitte des 10. Jhs., gehört er zu den ältesten und kleinsten Tempeln in Angkor. Wegen seiner feinen Steinmetzarbeiten gilt er als der schönste Khmertempel in Angkor.
Am Ta Prohm, einem buddhistischen Tempel aus dem 12. Jh., zeigt der Urwald seine Kraft: Mächtige Wurzeln durchdringen das Mauerwerk, große Bäume wachsen um die Quadersteine herum, überall rascheln Blätter, schlängeln Lianen.
So hatte einst ganz Angkor ausgesehen, als man im 19. Jh. mit der Freilegung der Tempel begann.
Banteay Kdei, ein unvollendeter Tempel, liegt direkt neben Sras Srang, einem künstlich angelegten Teich von 800 x 400 m Länge.
Prasat Kravan mit seinen fünf markanten Ziegeltürmen wurde schon im 10. Jh. errichtet. Schöne Basreliefs wurden im Innern in die Ziegelwände geschnitten.
Ta Keo wurde im 10. Jh. als erstes Bauwerk in Angkor ganz aus Sandstein errichtet. Mit vier Türmen in den Ecken und einem 50 m hohen zentralen Turm ist er einer der für Angkor so typischen "Tempelberge".
Der Thommanon Tempel war Shiva und Vishnu geweiht.
Ein besonderes Erlebnis in Angkor ist der Sonnenuntergang, der die Ruinen in rotgoldenes Licht taucht. Von der obersten Terrasse eines Tempels erleben Sie das Schauspiel.

11. Tag: SIEM REAP: ANGKOR WAT & ANGKOR THOM
Zunächst besichtigen Sie Angkor Wat. Ein etwa 180 m breiter Wassergraben umschließt ein mächtiges Rechteck von etwa 1,4 x 1,2 km Seitenlänge. In der Mitte erhebt sich der Tempel mit fünf Türmen, derer höchster 65 m mißt.
Mit seinen hoch aufragenden Türmen, außerordentlichen Basreliefs und die Sinne überwältigenden Verzierungen, ist diese riesige Anlage der größte Tempelbau der Welt und eines der bedeutendsten Bauwerke auf Erden!
Im Angkor Wat befinden sich die längsten zusammenhängenden Flachreliefs der Welt, die die äußere Galerie auf ihrer gesamten Länge schmücken und Einblicke in die Geschichte der hinduistischen Mythologie gewähren.
Angkor Wat wurde 1992 zusammen mit dem Tempel Banteay Srei in Angkor zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt.

Angkor Thom ist eine befestigte Stadt von gewaltigen Ausmaßen.
Acht Meter hoch und 3 km lang sind die mächtigen Mauern und 100 m breit ist der Wassergraben, die ein riesiges Quadrat von 9 qkm Fläche umfassen. Die vier imposanten Stadttore sind 20 m hoch und werden von Darstellungen des Bodhisattva Avalokiteshvara gekrönt.
Bedeutende Bauwerke stehen in der Stadt:
Genau in der Mitte liegt der Bayon, eine quadratische, eingeschossige Tempelanlage. Ein 1.200 m langes Basrelief mit über 11.000 Figuren zeigt lebendige Szenen aus dem Alltagsleben im 12. Jh. 49 Türme mit riesigen Köpfen von Avalokiteshvara überragen die Anlage.
Der Baphuon ist ein heute noch 43 m hoher Pyramidentempel, der den Weltberg Meru symbolisiert.
Weitere Bauten befinden sich im Königlichen Bezirk, dessen östliche Seite von der 350 m langen Terrasse der Elefanten begrenzt wird. Hier haben die Khmer Könige einst die Paraden ihrer siegreichen Heere abgenommen.
Nördlich der Elefantenterrasse liegt die Terrasse des Leprakönigs. Der eigentümlich Name geht wohl zurück auf König Yasovarman I (899-910). Er gründete Angkor und starb der Überlieferung zufolge an Lepra.

Mit dem Besuch von Angkor Thom geht Ihre Indochinareise durch Vietnam und Kambodscha zu Ende.
Fahrt zum Flughafen und Ende der Reise.

Weiterreise oder Heimflug in eigener Regie.
Hierbei sind wir Ihnen auf Wunsch gerne behilflich.


Oder Sie bleiben noch für eine Badeverlängerung in Kambodscha
in Sihanoukville (früher: Kampong Som) etwa 230 km südwestlich von Phnom Penh an den herrlichen Sandstränden des Golfs von Thailand.

Badeverlängerung Sihanoukville:

11. Tag: Siem Reap - Phnom Penh - SIHANOUKVILLE (KAMPONG SOM)
Flug von Siem Reap nach Phnom Penh (ca. 45 Min.) und Fahrt von Phnom Penh nach Sihanoukville (ca. 3 Std.). Einchecken im Hotel.
Rest des Tages zur freien Verfügung.

12.-14. Tag: SIHANOUKVILLE (KAMPONG SOM)
Drei ganze Tage zur freien Verfügung.

15. Tag: Sihanoukville - PHNOM PENH
Fahrt von Sihanoukville nach Phnom Penh.
Auf dem Flughafen in Phnom Penh endet Ihre Badeverlängerung.

Weiterreise oder Heimflug in eigener Regie.
Hierbei sind wir Ihnen auf Wunsch gerne behilflich.

Das Reiseangebot finden Sie mit allen Daten und Leistungen unter:

http://www.merkurreisen.de/asien/laenderkombinationen-reisen/vietnam-kambodscha-rundreise-angkor

Beratung und Buchung unter der Rufnummer: 02274 700 23 26 und 02274 700 23 27

Weitere Angebote finden Sie immer unter: www.merkurreisen.de

Als Familienbetrieb sind wir sehr um persönlichen Service bemüht. Sie brauchen sich bei uns nicht durchzufragen, Ihren Ansprechpartner erreichen Sie sofort!
Wir kennen unsere Zielgebiete und informieren Sie ehrlich und aus erster Hand.

Seit 1990 sind wir als Reiseveranstalter auf dem deutschsprachigen Markt. Unsere Spezialität sind hochwertige kulturelle Rundreisen und Reisebausteine weltweit für Menschen, die an fremden Ländern und deren Sehenswürdigkeiten interessiert sind.

Ilona Blaume-Sander / Rüdiger Blaume
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50189 Elsdorf
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Geschäftsführer: Rüdiger Blaume & Ilona Blaume-Sander

Änderungen vorbehalten. Maßgeblich ist die Reisebestätigung

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