Namibia-Botswana-Rundreise und Victoria Fälle in Sambia, 15 Tage ab € 3.195

  • Flug ab / bis Frankfurt mit SOUTH AFRICAN AIRWAYS
  • Rundreise durch das südliche Afrika von Windhoek zu den Victoria Fällen in Sambia
  • Erlebnisreise im Expeditionsbus mit viel Kontakt zur Natur
  • Deutschsprechende Reiseleitung
  • Windhoek - Okahandja - Outjo - Etosha-Nationalpark - Tsumeb - Caprivi-Streifen - Rundu - Bagani - Okavango-Delta - Mudumu-Nationalpark - Chobe-Nationalpark - Kasane - Livingstone - Victoria Fälle

Erlebnisreise in kleiner Gruppe!

Das "wilde" Afrika mit überwältigenden Landschaften und spannenden Tierbeobachtungen steht im Mittelpunkt unserer Erlebnisreise.
Auf Komfort brauchen Sie dabei nicht zu verzichten.
Im Expeditionsbus mit Kühlanlage sitzen Sie erhöht auf komfortablen Sitzen (95 cm Sitzabstand) mit bestem Ausblick durch die großen Fenster. Der Expeditionsbus ist optimal geeignet für Fahrten auf afrikanischen Sand- und Schotterpisten.
Der Kühlschrank hält kalte Getränke bereit und aus der Bordküche kann an landschaftlich schönen Stellen schnell ein Picknick bereitet werden.
Eine erfahrene deutschsprechende Reiseleitung begleitet die Rundreise durch das südliche Afrika. Trotzdem sollten Sie dem zünftigen Erlebnischarakter der Reise entsprechend bereit sein, auch "mal selbst mit anzupacken".
Sie übernachten in komfortablen Doppelzimmern mit Bad und WC in ausgesuchten Hotels, Lodges und Camps mit viel Kontakt zur Natur.

Von Windhoek, der Haupststadt von Nambia, geht die Fahrt nach Norden. Sie besuchen das Nomadenvolk der Himba und anschließend den Etosha Nationalpark, wo Sie auch die "Big Five" sehen können: Elefanten, Büffel, Nashörner, Löwen und Leoparden.
Weiter in den äußersten Nordosten von Namibia geht die Reise hinein in den Caprivizipfel.
In Botswana erleben Sie das einzigartige und auch für Afrika ganz außergewöhnliche Natur- und Tierparadies im Okavango Delta. Der nächste Höhepunkt in Botswana ist der Chobe Nationalpark, berühmt für seine abertausende Elefanten.
Dann überqueren Sie den Sambesi und erreichen in Sambia den längsten, höchsten und lautesten Höhepunkt dieser Erlebnisreise: die überwältigenden Victoria Fälle, von den Afrikanern Mosi-oa-Tunya, "Donnernder Rauch", genannt.

An den Victoria Fällen endet dann diese besondere Rundreise durch das südliche Afrika, auf der Sie Eindrücke gewonnen haben, die Sie nicht vergessen werden!


1. Tag: Deutschland / Österreich - WINDHOEK
Flug vom gebuchten Flughafen in Deutschland oder Österreich über Johannesburg nach Windhoek.

2. Tag: WINDHOEK
Ankunft gegen Mittag in Windhoek. Auf dem Flughafen begrüßt Sie Ihre deutschsprechende Reiseleitung.
Mit rund 250.000 Einwohnern ist die Hauptstadt von Namibia zugleich auch die größte Stadt des Landes. Umgeben vom hügeligen Khomas-Hochland und den Auas- und Erosbergen, liegt Windhoek auf einer Höhe von 1.650 m über dem Meeresspiegel, etwa gleich hoch wie Johannesburg.
Sie unternehmen eine kleine Stadtrundfahrt. Das Stadtbild Windhoeks prägt eine Mischung aus historischen Gebäuden im deutschen Stil der vorletzten Jahrhundertwende und modernen Bauten des späteren 20. Jahrhunderts.
Dieser Kontrast spiegelt die Geschichte des Landes wider und verleiht der Stadt einen einmaligen Charme. Es wird immer noch deutsch gesprochen, auch wenn die offizielle Landessprache Englisch ist.
Die Hauptstraße ist die Independence Avenue. Sie sehen die Alte Feste, 1890 von den Deutschen erbaut, das Reiterdenkmal zu Ehren der Schutztruppler, das an Kaisers Geburtstag am 27.01.1912 eingeweiht wurde und heute zu den umstrittensten Denkmälern des Landes gehört, die Christuskirche aus dem Jahre 1910 und den "Tintenpalast" (heute Parlamentsgebäude), in dem die Kolonialverwaltung seinerzeit Berge von Papier beschrieb.
Die in Namibia noch häufig anzutreffende namibisch-deutsche Mischkultur lernen Sie am Abend in Joe's Beerhouse kennen. Unter Palmen und Strohdächern werden neben Leberkäse, Schweinebraten und Eisbein ebenso selbstverständlich Strauß, Antilope, Zebra oder Krokodil angeboten.
Dazu trinkt man ein eiskaltes, hervorragendes Bier. (Das "Windhoek Lager", nach deutschem Reinheitsgebot gebraut, ist sehr beliebt in Namibia.)
Bei einem Begrüßungs-Abendessen besprícht die deutschsprechende Reiseleitung mit Ihnen den weiteren Verlauf Ihrer Reise.

3. Tag: Windhoek - Otjiwarongo - OUTJO
Tagesetappe ca. 450 km
Heute beginnt Ihre große Erlebnisreise durch das südliche Afrika, die Sie auf Asphaltstraßen und Sand- oder Schotterpisten rund 2.300 km von Namibia durch Botswana bis zu den Victoria Fällen nach Sambia führt.
Mit dem Expeditionsbus geht die Fahrt in nördlicher Richtung über Okahandja, dem Zentrum im Hereroland, nach Otjiwarongo.
Die Stadt liegt an der Otavibahn aus deutschen Kolonialzeiten, die einst die Kupferminen von Tsumeb mit dem Hafen Swakopmund verband.
Nach einer Kaffeepause und einem Spaziergang durch Otjiwarongo, in dem einige Häuser noch immer an die deutschen Zeiten erinnern, geht die Fahrt weiter nach Outjo in der Region Kunene.
1897 von den Deutschen gegründet, ist die Stadt Outjo mit rund 9.000 Einwohnern heute eine wichtige Station auf dem Weg in den nördlich gelegenen Etosha-Nationalpark oder in das nordwestlich gelegene Himbaland und das Kaokoveld.

4. Tag: Outjo - Kamanjab (Himbaland) - NÄHE ETOSHA-NATIONALPARK
Tagesetappe ca. 280 km
Kunene ist die nordwestlichste Region von Namibia. Im ohnehin dünnbesiedelten Namibia ist Kunene die dünnstbesiedelte Region (1 Einwohner auf 2 qkm). Hier ist das Volk der Himba zu Hause, die auch Ova-Himba genannt werden. Die Himba sind mit den Herero verwandt und gehören wie diese zur Sprachfamilie der Bantu. Mit dem Expeditionsbus fahren Sie in die Region von Kamanjab, wo Sie ein Dorf der Himba besuchen.
Für die Landwirtschaft ist die Region zu trocken. Daher leben die Himba wie in den Urzeiten der Menschheit als nomadisierende Jäger, Sammler und Hirten, die vor allem Rinder und Ziegen züchten. Mancherlei "Beglückungsversuchen" von außerhalb zum Trotz, konnten die Himba viel von ihrer ursprünglichen Kultur bewahren.
Kleidung, Haartracht und Schmuck haben große Bedeutung und sind Teil ihrer Kultur.
Die stolzen Himba-Frauen verwenden täglich mehrere Stunden für die Morgentoilette und Schönheitspflege. Auffallend ist ihre glatte, rötlich glänzende Haut, die mit einer Paste aus Rotholzpulver und Butter eingerieben wird, ein optimaler Schutz gegen Insekten und die erbarmungslos brennende Sonne.
Dann geht Ihre Fahrt weiter bis kurz vor die Einfahrt zum Etosha-Nationalpark. In Ihrer Lodge für die heutige Nacht können Sie im Pool den Staub abspülen und den Sonnenuntergang bei einem Sundowner genießen.

5. Tag: ETOSHA-NATIONALPARK
Heute steht Safari auf Ihrem Programm! Nach kurzer Fahrt erreichen Sie bei Okaukuejo das "Andersson Gate", das südliche Eingangstor zum Etoshapark. Bereits 1907 hatte der damalige Gouverneur von Deutsch-Südwestafrika, Friedrich von Lindequist, diese einzigartige Region zum Wildreservat erklärt.
Mit rund 22.270 qkm Fläche ist der Etosha Nationalpark etwa so groß wie Hessen und das größte Wildschutzgebiet in Namibia. Seit man den ganzen Park 1973 eingezäunt hat, können die Tiere bei anhaltender Trockenheit nicht mehr "auswandern". Daher wurden zusätzlich zu den natürlichen Wasserlöchern zahlreiche künstliche Wasserlöcher angelegt.
Diese Maßnahme erwies sich als so erfolgreich, daß der Wildbestand seither deutlich gestiegen ist!
Etosha bedeutet "großer weißer Platz". Im Herzen des Parks liegt die Etoshapfanne, eine rund 5.000 qkm große flache Senke mit stark salzhaltigem Boden. Im Sommer staubtrocken, kann in der Regenzeit die Senke bis zu 10 cm unter Wasser stehen. Dann kommen Schwärme von Flamingos und anderen Vögeln in den Etoshapark.
Diese grauweißen Flächen mit ihren Luftspiegelungen und durchziehenden Wildherden werden zu einem unvergeßlichen Erlebnis! Da hier nicht gejagt wird, haben die Tiere keine Scheu vor Autos und können in aller Ruhe beobachtet werden.
Mehr als 144 verschiedene Säugetierarten bevölkern den Park, darunter die berühmten "Big Five": Elefanten, Nashörner, Büffel, Löwen und Leoparden.
Hier leben auch Giraffen, Gnus, Schakale, Hyänen und sämtliche Antilopenarten, vom stattlichen Eland bis zum winzigen Damara Dik-Dik.
Am allerschönsten ist jedoch die majestätische Oryx-Antilope, das Wappentier von Namibia.
Während der afrikanischen Sommermonate gesellen sich noch viele verschiedene Zugvögel hinzu. Der Etosha-Nationalpark ist eines der bedeutendsten Wildreservate im südlichen Afrika.
Mit dem Expeditionsbus gehen Sie auf Tierbeobachtungsfahrt. Südlich entlang der Salzpfanne verlaufen Pisten, an denen viele Wasserlöcher liegen, wo man das Wild gut beobachten kann.
Hier und da bleibt man etwas länger und beobachtet, wie das Wild allmählich an die Tränke zieht, lange sichert, trinkt und dabei immer wachsam bleibt.
Ihre Fahrt geht Richtung Osten zum Halali Restcamp, das etwa auf halbem Weg zum Ostausgang des Etoshaparks liegt. Nahe beim Camp ist das Moringa-Wasserloch, das man von einem Hügel gut übersehen kann.

6. Tag: Etosha Nationalpark - TSUMEB
Tagesetappe ca. 250 km
Weiter geht Ihre Tierbeobachtungsfahrt mit dem Expeditionsbus entlang des Südrands der Etoshapfanne. Allmählich durchqueren Sie den Etoshapark bis zum Ostausgang, dem "Von Lindequist Gate" bei Namutoni.
Vorerst endet damit Ihre Begegnung mit dem afrikanischen Großwild. Aber weitere, spannende Tierbeobachtungen erwarten Sie im Caprivizipfel und in Botswana!
Nach einer Fahrt von knapp 100 Kilometern erreichen Sie Tsumeb. Die Stadt mit etwa 10.000 Einwohnern ist durch den Erzabbau in den umliegenden Minen reich geworden. Um die reichen und teils seltenen Erzvorkommen zum Hafen von Swakopmund zu transportieren, hatte ein deutsch-englisches Konsortium bis 1906 die Otavibahn gebaut.
Tsumeb ist sehr grün und sieht gar nicht aus wie eine Minenstadt. Die ganze Region ist sehr fruchtbar, wegen der für Namibia recht ergiebigen Regenfälle. Das von den Städten Tsumeb, Grootfontain und Otavi gebildete Dreieck wird daher auch "Maisdreieck" genannt.

7. Tag: Tsumeb - RUNDU
Tagesetappe ca. 350 km
Ihre Reise führt weiter hinauf in den Nordosten von Namibia. Hinter Grootfontein läuft die Asphaltstraße wie mit dem Lineal gezogen rund 250 km schnurgerade durch ein flaches Hochplateau. Zunächst ist die Landschaft noch trocken und eintönig, aber allmählich wird sie grüner.
Sie erreichen die Region Kavango, in der es viel mehr Niederschläge gibt als im übrigen Namibia. Deshalb sieht die Landschaft auch ganz anders aus, als die kargen Halbwüsten, die Sie bisher gesehen haben:
kleine Siedlungen aus strohbedeckten Lehmrundhütten stehen im dichter und grüner werdenden Buschland. Gemüsegärten sieht man zwischen den Siedlungen und Felder mit Mais und Hirse. Bäume werden zahlreicher und Schafe und Ziegen laufen auf der Straße.
Schließlich endet Ihre heutige Fahrt in Rundu, mit mehr als 80.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt in Namibia. Rundu liegt am Okavango, dem Grenzfluß zwischen Namibia und Angola.
Zu beiden Seiten des Okavango siedelt das Volk der Kavangos. Die geschickten Holzschnitzer verkaufen ihre kunstvollen Schnitzereien oft am Straßenrand.
Ihre Lodge liegt wenige Kilometer außerhalb von Rundu direkt am Ufer des Okavango. Genießen sie dort einen grandiosen Sonnenuntergang.

8. Tag: Rundu - BAGANI (OKAVANGO DELTA)
Tagesetappe ca. 260 km
Von Rundu geht Ihre Fahrt östlich weiter am Okavango entlang nach Bagani. Hinter Bagani überqueren Sie den Okavango auf der mehr als 120 m langen Baganibrücke. Für Hunderte von Kilometern ist dies die einzige Möglichkeit, den Okavango zu überqueren.
Die Baganibrücke ist als Teil des Trans-Caprivi-Highway die einzige Zufahrt in den Caprivizipfel. Hier beginnt der Caprivi-Nationalpark. Seit seiner Zusammenlegung mit dem Mahango-Nationalpark ist der offizielle Name Bwabwata-Nationalpark. Der Caprivipark erstreckt sich durch den Caprivi-Streifen östlich bis zum Kwando-Fluß.
Ihr Expeditionsbus folgt dem Okavango ein kurzes Stück nach Süden bis in die Nähe der Popa Fälle. Hier beziehen Sie für die nächsten beiden Übernachtungen Ihre Lodge direkt am Ufer des Okavango unweit der Grenze zu Botswana.
Die Popa Fälle liegen am sogenannten "Pfannenstiel", dem obersten, stets wasserführenden Teil des Okavango Deltas. Von hier sind es noch etwa 60 km, bevor der Okavango sich in viele grössere und kleinere Wasserläufe verteilt und in einem riesigen Delta in der Kalahariwüste verliert.
Am späten Nachmittag haben Sie Gelegenheit, an einer zweistündigen Sunset Cruise auf dem Okavango teilzunehmen zu den Stromschnellen der Popa-Fälle (Ausflugspaket).

9. Tag: BAGANI (OKAVANGO DELTA)
Tag zur freien Verfügung in der River Lodge.
Wir empfehlen, an unserer Fahrt nach Botswana teilzunehmen in das nördliche Okavango Delta!
Wenn es ein Traumbild von Afrika gibt mit trockenen, braunen Savannen, schimmernden Sümpfen und grünem Buschland, dazwischen große und kleine Wasserarme und Tümpel mit üppiger Vegetation und bevölkert von Flußpferden und Krokodilen, Herden von Büffeln, Elefanten und Antilopen, träge in der Sonne dösenden Löwen und wachsamen Geparden, dazu eine reiche, bunte Vogelwelt, wenn Sie diesen Garten Eden in der Wildnis sehen - dann sind Sie im Okavango Delta!
Dieses Naturwunder verdankt Afrika dem Umstand, daß der Okavango nicht ins Meer mündet sondern im Nordwesten von Botswana in der Kalahariwüste verdunstet. So entstand ein Delta, das in der Trockenzeit (April-Oktober) etwa 13.000 qkm umfaßt und in der Regenzeit (November-März) sich auf bis zu 20.000 qkm ausweitet. Daher teilt sich das Okavango Delta in Regionen, die ständig von Wasser bedeckt sind und Regionen, die den größten Teil des Jahres trocken sind.
Die unterschiedlichen Bedingungen schaffen einen Lebensraum für eine ganz außerordentlich vielfältige Tierwelt: Sie treffen im Okavango Delta Oryx-Antilopen, die lange Zeit ohne Wasser auskommen ebenso wie Flußpferde und Nilkrokodile, die fast nur im Wasser leben.
Sie erkunden das Okavango Delta bei einer Fahrt mit einem Mokoro (ca. 3 Std.). Mokoros sind die traditionellen, etwa 4 m langen Einbäume, die die Anwohner am Okavango Delta aus dem Stamm des Leberwurstbaums schlagen. Jeweils zwei Passagiere sitzen auf Stroh; der Poler steht mit einer langen Holzstange am Heck und stakt den Mokoro durch die meist sehr flachen Gewässer im Okavango Delta.
Links und rechts des Flußsystems sehen Sie meterhohe Farne, Schilfe, Gräser und Palmen. Unzählige Vogelarten wie z. B. Eisvögel, Reiher, Adler, Kraniche aber natürlich auch Krokodile und immer wieder Flußpferde begegnen Ihnen.
Die Fahrt mit dem Mokoro durch traumhafte Wasserlandschaften mit vielen Tierbeobachtungen ist ein unvergeßliches Erlebnis!
Dann geht die Fahrt mit dem Expeditionsbus zurück zu Ihrer Lodge bei Bagani.

10. Tag: Bagani - KONGOLA / NÄHE MUDUMU NATIONALPARK
Tagesetappe ca. 270 km
Auf dem (geteerten) Trans-Caprivi-Highway geht Ihre Reise weiter durch den Caprivi-Streifen und den Caprivi Nationalpark. Der Trans-Caprivi-Highway ist eine wichtige Straßenverbindung zwischen Sambia und dem Hafen Walvis Bay an der Atlantikküste von Namibia.
Der "Caprivi-Streifen" ist benannt nach dem deutschen Reichskanzler Leo von Caprivi (1890-94), der im Helgoland-Sansibar-Vertrag von 1890 die damals deutsche Besitzung Sansibar gegen Helgoland und eben diesen Streifen eintauschte.
Der Caprivi-Streifen oder Caprivi-Zipfel ist ein schmaler Landstreifen im äußersten Nordosten von Namibia, der sich zwischen Angola und Sambia im Norden und Botswana im Süden über fast 400 km vom Okavango im Westen bis zum Sambesi im Osten erstreckt. Durch diesen Streifen erhielt "Deutsch-Südwestafrika" Zugang zum Sambesi und nach Ostafrika.
Caprivi ist die wasserreichste Region in Namibia mit recht vielen Niederschlägen und den mächtigen Flüssen Okavango, Kwando (auch Linyanti und Chobe genannt) und Sambesi.
Etwa 10 km vor Kongola überquert Ihr Expeditionsbus den Kwando auf der Kongolabrücke. Auch diese Brücke ist in weitem Umkreis die einzige über den Kwando. Wie die Baganibrücke wurde sie 2004 im Zuge des modernen Ausbaus des Trans-Caprivi-Highways errichtet, mit finanzieller Hilfe von Deutschland und der EU.
Am Kwando endet der Caprivi Nationalpark. Auf der anderen Seite des Flusses, südlich des Trans-Caprivi-Highways liegt der Mudumu Nationalpark. Es gibt sehr viel Wild im Mudumu Nationalpark: wie Löwen, Elefanten, Zebras, Krokodile, Flußpferde und mehr als 400 Vogelarten.
Ihre Lodge für die nächste Übernachtung liegt am Rand des Nationalparks direkt am Ufer des Kwando mit herrlichem Blick in die Landschaft und auf badende Flußpferde!

11. Tag: Mudumu Nationalpark - KASANE (NÄHE CHOBE NATIONALPARK)
Tagesetappe ca. 280 km
Auf der B8, dem Trans-Caprivi-Highway, geht Ihre Erlebnisreise mit dem Expeditionsbus weiter nach Katima Mulilo, der Hauptstadt der Region Caprivi mit rund 28.000 Einwohnern auf dem Südufer des Sambesi gelegen. Hier biegen Sie südlich ab und weiter geht die Fahrt auf einer Piste zum Grenzort Ngoma. Auf der Ngomabrücke überqueren Sie den Chobe, den Grenzfluß zwischen Nambia und Botswana.
Kurz hinter der Grenze beginnt der Chobe Nationalpark. Der Weg nach Kasane führt durch den nördlichen Teil des Chobeparks, wobei Sie wahrscheinlich schon die ersten Elefanten sehen. Kasane liegt direkt am Rand des Chobe Nationalparks im Vierländereck Botswana-Namibia-Sambia-Simbabwe.
Der Chobe Nationalpark wurde 1967 gegründet und war der erste Nationalpark in Botswana. Nach mehreren Erweiterungen hat er heute eine Fläche von rund 10.500 qkm. Da hier keine Menschen leben, hat der Chobe Nationalpark inzwischen den vielleicht höchsten Wildbestand im südlichen Afrika. Berühmt ist der Chobepark für seine Elefanten. Es sollen mehr als 50.000 Elefanten im Park leben, die größte Elefantenpopulation weltweit!
Sie haben Gelegenheit zu einer etwa 2-stündigen Wildbeobachtungsfahrt im Boot im Chobe-Nationalpark (Ausflugspaket).

12. Tag: KASANE (NÄHE CHOBE NATIONALPARK)
Ihre Lodge liegt direkt am Chobe River ganz in der Nähe zur Einfahrt in den Chobe Nationalpark. Am frühen Morgen und in der Abenddämmerung haben Sie Gelegenheit zu Pirschfahrten im offenen Geländewagen im Chobepark (Buchung und Bezahlung vor Ort).
Den Rest des Tages können Sie am Pool Ihrer Lodge entspannen und die herrlichen Ausblicke auf den Chobe River und die afrikanische Landschaft genießen.

13. Tag: Kasane - LIVINGSTONE (VICTORIA FÄLLE)
Tagesetappe ca. 120 km
Heute brechen Sie auf zur letzten Etappe und zum Höhepunkt Ihrer Rundreise durch das südliche Afrika: die Victoria Fälle in Sambia!
In Kasane heißt es Abschied nehmen von Ihrem bewährten Expeditionsbus, der in Botswana zurückbleibt. Mit einem landesüblichen Bus geht die Fahrt an den Sambesi und mit der Autofähre setzen Sie über nach Kazungula, dem Grenzort in Sambia.
Auf der Nakatingi Road, die parallel zum Sambesi und dem Sambesi Nationalpark verläuft, setzen Sie die Reise fort und erreichen nach kurzer Fahrt den Ort Livingstone.
Schon von weitem sehen Sie die weiße Gischtwolke, die sich bis zu 300 m über die Victoria Fälle erhebt!
Livingstone ist Ausgangspunkt für den Besuch der weltberühmten Victoria Fälle, die nur 3 km südlich liegen. Ehe Sie die Fälle sehen, werden Sie sie hören: Mosi-oa-Tunya, "Donnernder Rauch", nennen die Einheimischen die Fälle. Als der britische Afrikaforscher David Livingstone die Fälle 1855 als erster Europäer sah, nannte er sie zu Ehren seiner Königin "Victoria Fälle".
Der Sambesi stürzt auf einer Breite von mehr als 1.700 m bis zu 110 m donnernd in die Tiefe einer nur 50 m breiten Schlucht. Der beständige Sprühnebel läßt am Rand der Schlucht einen dichten Regenwald wachsen, in dem Mahagoni, Wildfeigen, Moose, Lianen und Orchideen prachtvoll gedeihen. Darüber steht ständig ein Regenbogen.
Durch diesen Wald führen schmale Pfade zu den verschiedenen Aussichtspunkten, die sensationelle Ausblicke auf die Victoria-Fälle bieten. Die Victoria Fälle sind sicher eines der spektakulärsten Naturwunder im südlichen Afrika und gehören seit 1989 zum UNESCO Weltnaturerbe.
Für Ihren letzten Abend in Afrika empfehlen wir Ihnen noch einmal ein herrliches Afrikaerlebnis: Eine Fahrt bei untergehender Sonne auf dem oberen Sambesi im Mosi-oa-Tunya-Nationalpark (Ausflugspaket, ca. 2 Std.). Sie genießen auf dem Deck Ihren Sundowner, wobei Sie noch einmal Flußpferde, Krokodile und andere Tiere Afrikas beobachten - ein schöner Abschluß Ihrer großen Erlebnisreise durch das südliche Afrika!
Der Ausflug endet mit einem Abschiedsessen in einem landestypischen Restaurant in Livingstone.

14. Tag: Livingstone - DEUTSCHLAND / ÖSTERREICH
Nach dem Frühstück Fahrt zum Flughafen in Livingstone, wo sich die deutschsprechende Reiseleitung von Ihnen verabschiedet. Flug von Livingstone via Johannesburg nach Deutschland oder Österreich.

15. Tag: FRANKFURT
Ankunft auf dem gebuchten Flughafen in Deutschland oder Österreich.

Das Reiseangebot finden Sie mit allen Daten und Leistungen unter:

http://www.merkurreisen.de/afrika/laenderkombinationen-reisen/namibia-botswana-rundreise-victoriafaelle-sambia

Beratung und Buchung unter der Rufnummer: 02274 700 23 26 und 02274 700 23 27

Weitere Angebote finden Sie immer unter: www.merkurreisen.de

Als Familienbetrieb sind wir sehr um persönlichen Service bemüht. Sie brauchen sich bei uns nicht durchzufragen, Ihren Ansprechpartner erreichen Sie sofort!
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Seit 1990 sind wir als Reiseveranstalter auf dem deutschsprachigen Markt. Unsere Spezialität sind hochwertige kulturelle Rundreisen und Reisebausteine weltweit für Menschen, die an fremden Ländern und deren Sehenswürdigkeiten interessiert sind.

Ilona Blaume-Sander / Rüdiger Blaume
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Änderungen vorbehalten. Maßgeblich ist die Reisebestätigung

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