Südafrika-Namibia-Rundreise im Expeditionsbus, 17 Tage ab € 2.895

  • Rundreise durch das südliche Afrika von Kapstadt nach Windhoek oder umgekehrt
  • deutschsprechende Reiseleitung
  • Flüge ab /bis Frankfurt mit LUFTHANSA
  • Kapstadt - Clanwilliam - Cederberge - Calvinia - Augrabies Falls - Kgalagadi Transfrontier Nationalpark - Kalahariwüste - Gochas - Sossusvlei - Namib-Naukluft Nationalpark - Nähe Solitaire - Swakopmund - Brandberg - Etosha-Nationalpark - Okahandja - Windhoek

Erlebnisreich reisen in kleiner Gruppe!

Wüste und Wildnis, Stille und Sternenhimmel sind die besonderen Schwerpunkte dieser nicht alltäglichen Reise.
Auf Komfort brauchen Sie deshalb nicht zu verzichten.
Im geländegängigen Expeditionsbus mit Kühlanlage sitzen Sie erhöht auf komfortablen Sitzen (95 cm Sitzabstand) mit bestem Ausblick durch die großen Fenster. Der Expeditionsbus ist optimal geeignet für Fahrten auch abseits befestigter Straßen, wie den in Namibia häufigen Sand- und Schotterpisten. Der Kühlschrank hält kalte Getränke bereit und aus der Bordküche kann an landschaftlich schönen Stellen schnell ein Picknick bereitet werden.
Eine erfahrene deutschsprechende Reiseleitung begleitet die Rundreise durch das südliche Afrika. Trotzdem sollten Sie dem zünftigen Erlebnischarakter der Reise entsprechend bereit sein, auch "mal selbst mit anzupacken".
Sie übernachten in komfortablen Doppelzimmern mit Bad und WC in ausgesuchten Hotels, Lodges und Camps mit viel Kontakt zur Natur.

Überwältigende Höhepunkte des südlichen Afrikas erwarten Sie:
Zum Auftakt besuchen Sie Kapstadt, die schönste und älteste Stadt von Südafrika und das Kap der Guten Hoffnung. Dann geht die Fahrt weiter durch das Swartland und die Cederberge, wo der Rooisbostee wächst.
Ihr nächstes Ziel ist der Orange River, Grenzfluß zwischen Südafrika und Namibia, der bei den Augrabies Falls ein tosendes Naturschauspiel bietet. Dann geht die Fahrt mit dem Expeditionsbus hinein in die roten Sanddünen der Kalahariwüste, wo Sie den großen Kgalagadi (Kalahari) Transfrontier Nationalpark besuchen und anschließend nach Namibia einreisen.
In Namibia, der ehemaligen deutschen Kolonie Deutsch-Südwestafrika, sehen Sie die größten Sanddünen der Welt des Sossusvlei im Namib Naukuluft Nationalpark, erleben noch ein Stück deutscher Kolonialidylle in Swakopmund an der Atlantikküste und fahren dann auf guten Pisten zum Brandberg Massiv im Damaraland, wo Sie Felsbilder der Buschmänner (San) sehen.
Der Etosha Nationalpark mit den berühmten "Big Five" (Löwe, Leopard, Büffel, Nashorn und Elefant) ist ein unvergeßliches Erlebnis. Weiter durch das Land der Herero geht Ihre Erlebnisreise dann zu Ende in Windhoek, der modernen und in manchen Ecken immer auch noch ein bißchen deutsch anmutenden Hauptstadt von Namibia.

Auf der Fahrt von Kapstadt nach Windhoek erleben Sie die bizarre Schönheit einer überwältigenden Landschaft.
Begleiten Sie uns auf dieser besonderen Erlebnisreise im Expeditionsbus von Südafrika nach Namibia und lassen sich beeindrucken!

Die Route wird an einigen Terminen mit gleichem Programm
auch in umgekehrter Richtung Windhoek - Kapstadt gefahren.



1. Tag: Deutschland/Österreich - KAPSTADT
Flug vom gebuchten Flughafen in Deutschland oder Österreich über Johannesburg nach Kapstadt.

2. Tag: KAPSTADT
Am Vormittag Ankunft in Kapstadt im Süden der Republik Südafrika. Begrüßung durch die deutschsprechende Reiseleitung und Fahrt vom Flughafen in die Stadt.
Kapstadt ist eine der schönstgelegenen Städte der Welt. 1652 von Jan van Riebeeck als Versorgungsstation der Niederländischen Ostindien-Gesellschaft (VOC) gegründet, ist Kapstadt die älteste Stadt in Südafrika. Daher nennen die Südafrikaner sie auch liebevoll "Mutterstadt". Mit seiner einmaligen Lage zwischen Bergen und Meer und seinem kosmopolitischen Völkergemisch verzaubert Kapstadt jeden Besucher.
Zunächst geht Ihre Fahrt an den Bloubergstrand, der etwas nördlich von Kapstadt liegt. Von hier bietet sich Ihnen ein überwältigendes Panorama:
über die blaugrünen Wasser des Atlantiks geht der Blick zum mächtigen, breiten Tafelberg mit Kapstadt zu seinen Füßen, flankiert vom Löwenkopf auf der linken und dem Signal Hill auf der rechten Seite. Ein weltberühmtes Postkartenmotiv!
Durch die Innenstadt geht die Fahrt dann hinauf auf den Signal Hill (wetterabhängig). Von oben haben Sie einen schönen Blick auf das historische Zentrum von Kapstadt und das neue Viertel Sea Point direkt an der Atlantikküste.
Fahrt zu Ihrem Hotel. Rest des Tages zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen in Kapstadt.
Sehr angenehm erholen Sie sich von der Anreise an der beliebten Victoria & Alfred Waterfront mit einem kleinen Bummel, Souvenirkäufen oder gemütlichem Ausspannen bei einer Tasse Kaffee mit Blick auf den Tafelberg.

3. Tag: Kapstadt - Kap der Guten Hoffnung - CLANWILLIAM (CEDERBERGE)
Tagesetappe ca. 350 km
Am Morgen brechen Sie auf zur Fahrt an das Ende von Afrika, das Kap der Guten Hoffnung. Entlang der schönen Sandstrände geht die Fahrt nach Hout Bay, einem kleinen Fischerort. Auf dem Chapman's Peak Drive (vorbehaltlich Befahrbarkeit), einer der schönsten und kühnsten Küstenstraßen der Welt mit atemberaubenden Ausblicken auf weiße Sandstrände, hohe Gischtfontänen der Meeresbrandung und bis zu 600 m hohen, steil abfallenden Klippen erreichen Sie das Naturreservat am Kap der Guten Hoffnung.
Vor dem Kap treffen die Wasser des kalten Atlantiks und des warmen Indischen Ozeans aufeinander. Die See ist meist rauh und der Wind weht fast immer sehr stürmisch. "Kap der Stürme" hatte Bartolomeu Diaz das Kap genannt, nachdem er es 1487 - in einem heftigen Sturm - als erster Europäer umrundet hatte. Halten Sie sich auf der Aussichtsplattform gut fest!
Das Naturschutzgebiet am Kap der Guten Hoffnung umfaßt eine atemberaubende Küste von 40 km Länge und eine reiche Fauna und Flora. Hier wächst u.a. die eindrucksvolle Königsprotea; schwer zu erspähen sind Buntböcke, Geisböckchen und zahllose Vogelarten. Im Nationalpark unternehmen Sie eine kleine Wanderung während Ihr Reiseleiter an einer schönen Stelle ein Mittagspicknick vorbereitet.
Am Nachmittag beginnt Ihre Erlebnisreise in die Wildnis. Auf der Nationalstraße N7 führt die Fahrt nach Norden durch das fruchtbare Swartland, die Kornkammer von Südafrika, in Richtung Cederberge.
Das "Schwarze Land" erhielt bereits 1652 von einem Erkundungstrupp der Ostindien-Gesellschaft seinen Namen, als die dunkelgrünen Blätter des Nashornbusches das Land schwarz aussehen ließen. Trotz seines dunklen Namens ist Swartland heute auch eine beliebte Weinregion.
Es geht in die Berge hinein. Vom Piekenierskloof-Paß haben Sie einen wunderschönen Ausblick auf das fruchtbare Farmland und erreichen dann das "Zitronental", eines der Hauptangebiete für Zitrusfrüchte in Südafrika.
Der kleine Ort Citrusdal ist das Zentrum der Region, in der rund 100.000 t Zitronen und Orangen jedes Jahr geerntet werden. Hier gedeiht der mit 250 Jahren älteste Orangenbaum Südafrikas, der immer noch Früchte trägt.
Die Straße folgt dem Elefantenfluß ("Olifant River") in den hübschen Ort Clanwilliam, wo der Olifant River aufgestaut wird. Clanwilliam liegt zu Füßen der Cederberge und ist das Zentrum für den Anbau des einzigartigen Rooisbostee (Rotbuschtee), der auf der ganzen Welt nur hier in den Cederbergen gedeiht.
Im Frühjahr (August und September) entfalten Millionen von Wildblumen eine Blütenpracht, die die ganze Landschaft verzaubert.

4. Tag: Clanwilliam - Cederberge - CALVINIA
Tagesetappe ca. 250 km
In Clanwilliam biegen Sie von der Nationalstraße N7 nach rechts ab und über den nicht-asphaltierten Pakhuis Pass, der durch die wilde, einsame Bergwelt der Cederberge führt, geht Ihre Reise weiter nach Calvinia.
Die höchsten Gipfel der Cederberge sind der Sneeuberg (2.028 m) und der Tafelberg (1.932 m). Unter Naturschutz steht die "Cederberg-Wilderness-Area", ein Gebiet von rund 71.000 ha mit vielfältigen Sandsteinformationen, die Wind und Wetter in bizarre Formen geschliffen haben.
Hier ist die Heimat der Ureinwohner Südafrikas und eines der ältesten, wenn nicht vielleicht sogar des ältesten Volks der Welt, der San oder Khoisan, die von den Weißen auch Buschmänner genannt werden. Mehr als 2.500 Fundstätten von Felsbildern, die bis zu 10.000 Jahre alt sind, zeugen von dieser Besiedlung.
Hinter dem Pakhuis Paß biegen Sie rechts ab Richtung Wuppertal, eine Rheinische Missionsstation von 1830 tief in den Cederbergen. An der Straße liegt der Sevilla Trail. Bei einer kleinen Wanderung auf diesem Weg (4 km, ca. 2-3 Std.) sehen Sie neun Fundstätten dieser eindrucksvollen Felsbilder.
Calvinia mit knapp 12.000 Einwohnern liegt im Namaqualand abseits der üblichen Touristenwege und ist gerade deshalb einen Besuch wert. 1847 am Oorlogskloof-Fluß gegründet, scheint die Zeit seither stehen geblieben zu sein.
Zu Füßen des Hantamsbergs liegt der Ort 1.000 m über dem Meeresspiegel. Die Luft ist klar und rein und wenn die Kirchenuhr gemächlich die Stunde schlägt, hat man das Gefühl, daß das Leben ganz einfach sein kann.
Wie im ganzen Namaqualand, entfalten auch hier die Wildblumen im Frühling einen überwältigenden Blütenzauber.
Sie übernachten sehr stimmungsvoll in einem der alten Häuser von 1854, die als Gästehäuser renoviert und mit alten Möbeln ausgestattet wurden.

5. Tag: Calvinia - AUGRABIES FALLS NATIONALPARK
Tagesetappe ca. 450 km
Ihre Fahrt geht weiter nach Norden zu den Augrabies Falls, der "Ort des tosenden Lärms".
Der Orange River stürzt auf 150 m Breite mit mächtigem Getöse rund 60 m in die Tiefe, um sich dann durch eine 200 m tief eingeschnittene und 18 km lange Felsenschlucht zu schlängeln.
In der umliegenden Steinwüste leben Klippspringer, Steinböckchen und das seltene Kap-Spitzmaulnashorn. Sie gehen zur Felsformation des Moon Rock; die rostbraunen Felsen scheinen tatsächlich vom Mond gekommen zu sein.

6. Tag: Augrabies Falls - KGALAGADI TRANSFRONTIER NATIONALPARK
Tagesetappe ca. 360 km
Weiter geht Ihre Fahrt in die Kalahariwüste zum Kgalagadi Transfrontier National Park, der im Dreiländereck Südafrika-Namibia-Botswana liegt.
Der Kgalagadi Transfrontier National Park entstand 1999 durch die Zusammenlegung des Kalahari Gemsbok Park in Südafrika mit dem Gemsbok Nationalpark in Botswana.
Es gibt hier keine Grenzzäune, so daß die Tiere frei wandern können. Mit einer Fläche von mehr als 3,6 Mio. qkm ist es eines der größten geschützten Wildnisgebiete in Afrika, das besonders für seine Löwen bekannt ist. Die roten Dünen der Kalahariwüste prägen das Bild des Parks.
Wenn die Zeit noch reicht, machen Sie eine erste Tierbeobachtungsfahrt mit dem Expeditionsbus.

7. Tag: KGALAGADI TRANSFRONTIER (KALAHARI GEMSBOK) NATIONALPARK
Tagesetappe ca. 250 km
Heute steht Safari auf dem Programm Ihrer Erlebnisreise. Morgens früh brechen Sie auf mit Ihrem Expeditionsbus zur Fährtensuche und Tierbeobachtung.
Mit etwas Glück sehen Sie die berühmten Kalahari Löwen, die zu den größten Löwenarten gehören. Viele andere Wildtiere leben hier: Giraffen, Gnus, Oryx-Antilopen (der eigentliche "Gemsbok"), Eland, Bontebock, Gepard und Leopard aber auch die interessanten Webervögel, die riesige Gemeinschaftsnester bauen.
Mit nur rund 50.000 Besuchern im Jahr (zum Vergleich: Krügerpark ca. 4 Mio. Besucher pro Jahr) gehört der Kgalagadi Transfrontier Nationalpark noch zu den Geheimtipps.
Für die Übernachtung ist das Kalahari Tented Camp vorgesehen, das sehr gut zum heutigen Safarierlebnis passt!
Frei in der Wildnis der Kalahariwüste stehen auf einer roten Sanddüne oberhalb eines Wasserlochs 15 Safarizelte. Jedes Zelt steht auf einem kleinen Holzpodest über dem Boden und hat zwei richtige Betten, einen Deckenventilator, ein kleines Bad und eine kleine Küche. Bettwäsche und Handtücher sind vorhanden, in einem kleinen Pool kann man sich erfrischen.
Es gibt einen Aufseher, aber ansonsten ist das Camp nicht bewirtschaftet. Das heißt Verpflegung, Trinkwasser, Feuerholz und Holzkohle für das südafrikanische Braai (Grillen) müssen mitgebracht werden. Zum Kochen und für heißes Wasser gibt es Gas sowie Licht aus Solarstrom. Mit tatkräftiger Unterstützung Ihrer deutschsprechenden Reiseleitung, die die Wildnis kennt, und mit etwas eigenem Zutun ist das alles kein Problem.
Dafür erleben Sie eine Übernachtung in der Wildnis unter einem prachtvollen Sternenhimmel. Das nahe Wasserloch lockt Wild an, das in der Nacht frei durch das Camp ziehen kann.

8. Tag: Kgalagadi Transfrontier NP - GOCHAS (KALAHARIWÜSTE)
Tagesetappe ca. 150 km
Das Kalahari Tented Camp liegt ganz im Westen des Kgalagadi Transfrontier Nationalparks an der Grenze zu Namibia. Nachdem 2007 der nur wenige Kilometer entfernte Grenzübergang Mata Mata wieder geöffnet wurde, ist die Einreise nach Namibia möglich.
Das Tagesziel der heutigen Fahrt ist der kleine Ort Gochas in Namibia in den westlichen Ausläufern der Kalahariwüste. In den Zeiten der deutschen Kolonie Deutsch-Südwestafrika war hier eine Abteilung Kamelreiter der Schutztruppe stationiert.
Ihre Lodge liegt in einer kleinen grünen Oase in der Kalahariwüste am Ufer des meist trockenen Auob Riviers. Rote Sanddünen der Kalahari und weiße Kalksteinfelsen schaffen einen starken Kontrast. Bei absoluter Stille und Einsamkeit können Sie Ihren Drink unter einem prächtigen Sternenhimmel genießen!

9. Tag: Gochas (Kalahariwüste) - NÄHE SOSSUSVLEI
Tagesetappe ca. 350 km
Auf der gut ausgebauten Piste setzen Sie die Fahrt fort zur nächsten Station dieser Erlebnisreise, den Sanddünen des Sossusvlei im Namib Naukluft Park.
Hinter Gochas gehen die roten Sanddünen der Kalahariwüste allmählich in ein braunes Flachland über. Über das Städtchen Mariental, in dem einige Häuser noch an die deutsche Kolonialzeit erinnern, geht die Fahrt weiter nach Westen nach Maltahöhe. Wie Mariental, wurde auch Maltahöhe um 1900 nach der Ehefrau des Stadtgründers benannt, Malta von Burgsdorff.
Hinter Maltahöhe führt die Piste geradewegs in die Tsarisberge hinein. Die Wüste überrascht immer wieder mit neuen Felsformationen und Farben. Obwohl hier nichts zu wachsen scheint, trifft man gelegentlich auf einsame Farmhäuser. Sie überqueren den Tsaris-Paß und nach wenigen Kilometern erreichen Sie Ihr Quartier, die Hammerstein Lodge.

10. Tag: Sossusvlei - Sesriem Canyon - SOLITAIRE (ROSTOCK RITZ LODGE)
Tagesetappe ca. 250 km
In aller Frühe brechen Sie von der Lodge auf; bis Sesriem, dem Eingang in den Namib Naukluft Park, sind es noch etwa 65 km.
Mit dem Geländewagen erkunden Sie die Gegend mit den höchsten Sanddünen der Welt, die starke Winde im Laufe der Jahrmillionen hier angehäuft haben. Ein Meer riesiger, bis zu 350 m hoher Dünen breitet sich vor Ihnen aus - ein unvergeßliches Erlebnis!
An diesen Sanddünen endet der Weg des Tsauchab Rivier zum Meer in offenen Lehmsenken, den Vleis. Wenn der Tsauchab Wasser führt, füllt sich die Lehmsenke und das Wasser versickert und verdunstet. Es bleibt Salz zurück; gelegentlich kann man Oryx-Antilopen beobachten, die in den Vleis Salz lecken.
Das größte Vlei ist das berühmte Sossusvlei, umgeben von den allerhöchsten Sanddünen. Genießen Sie die traumhafte Landschaft am Sossusvlei. Exzellente Fotogelegenheiten bieten sich, wenn die Sonne den Sand der Umgebung in vielen verschiedenen Farben leuchten lässt. Sportliche werden nach Ersteigen einer Düne mit einem gewaltigen Panoramablick belohnt.
Dann besuchen Sie den Sesriem Canyon. Das Gebiet ist ein einziges Märchen aus Sand, soweit das Auge reicht. Die Farbschattierungen variieren von blassgelb bis zu leuchtenden Rot-und Orangetönen. Westlich der Naukluftberge stürzt der Tsauchab 30 m tief in eine enge Schlucht, die im oberen Bereich nur etwa 2 m breit ist. Noch lange nach der Regenzeit finden sich hier Wassertümpel im steinigen Flußbett, die zahlreiche Vögel und Wildarten anlocken.
Sie verlassen den Nationalpark und auf der schon vertrauten Schotterpiste geht Ihre Fahrt weiter nach Solitaire. Wie der Name sagt, ein einsamer Edelstein in der Wüste. Mitten in der Wildnis gibt es hier Treibstoff, Reifenreparaturen, einen Laden, hausgemachtes Brot und Apfelkuchen.
Etwa 55 km hinter Solitaire erwartet Sie in der unendlichen Weite der Namibwüste die Rostock Ritz Desert Lodge. Die Bungalows im Stil afrikanischer Rundhütten sind kunstvoll in die Landschaft integriert und bieten weite Ausblicke in die stille Wüste.

11. Tag: Solitaire (Rostock Ritz Lodge) - Namib Naukluft Park - SWAKOPMUND
Tagesetappe ca. 280 km
Auf guter Piste geht Ihre Fahrt im Expeditionsbus heute zunächst zum Kuiseb Canyon. Der Kuiseb Rivier, einer der größten Flüsse Namibias, hat sich hier bis zu 200 m tief in den Felsen gegraben. Etwa alle zehn Jahre führt der Kuiseb soviel Wasser, daß er bei Walvis Bay in den Atlantik münden kann.
Sie überqueren den Kuiseb Pass und vorbei am Vogelfeldberg geht die Fahrt weiter durch die Namibwüste im nördlichen Teil des Namib-Naukluft Nationalparks.
Dieser Nationalpark ist das größte Naturschutzgebiet des Landes und das viertgrößte der Welt.
Hier sehen Sie eine der erstaunlichsten Pflanzen Namibias, die Welwitschia mirabilis. Der eher unscheinbare Blätterhaufen wird mehr als 1.000 Jahre alt! In der Nähe liegt die etwas unheimliche Mondlandschaft, ein schwarzes, wildzerklüftetes Tal.
Bei Walvis Bay erreichen Sie die Atlantikküste. Zwischen dem Atlantik zur Linken und den Dünen der Namibwüste zur Rechten geht Ihre Reise weiter nach Swakopmund.
1892 gegründet und einst wichtigster Hafen von Deutsch-Südwestafrika, entwickelte sich das Städtchen Swakopmund mit etwa 18.000 Einwohnern zum beliebtesten Badeort Namibias.
Man glaubt zunächst, sich in eine deutsche Kleinstadt verirrt zu haben. Erker und Stuck, Fachwerk und Butzenscheiben schaffen eine ganz eigene Atmosphäre, die noch immer an die deutsche Provinz erinnert. Die kaiserlich-deutsche Architektur der Jahrhundertwende wirkt surreal vor den gewaltigen Sanddünen der nahen Namibwüste.
Bummeln Sie über die Kaiser-Wilhelm-Straße, biegen links ein in die Bismarck-Straße und dann rechts über die Brücken-Straße bis zur alten Landungsbrücke am Meer. Oder wie wäre es mit einem Bier im Swakopmund-Brauhaus?

12. Tag: Swakopmund - Cape Cross - BRANDBERG (DAMARALAND)
Tagesetappe ca. 450 km
Wenn Sie am Morgen aufbrechen, kann Nebel über Swakopmund liegen, der sich hier oft bildet, wenn die kalte Atlantikluft auf die heiße Namibluft trifft.
Ihre Fahrt geht weiter entlang der Küste über Henties Bay, einer beliebten Sommerfrische, nach Cape Cross (Kreuzkap). 1486 hat hier als erster Europäer der Portugiese Diego Cao den Boden Südwestafrikas betreten. Eine riesige Kolonie von mehr als 60.000 Kap-Pelzrobben liegt hier an der Felsküste des Kreuzkaps und tummelt sich im kalten Atlantikwasser.
Sie verlassen die Küste und wenden sich landeinwärts ins Damaraland. Schon von weitem sehen Sie das Brandberg Massiv, das sich als riesiges Oval rund 2000 m hoch über der flachen Wüste erhebt. Die höchste Erhebung im Brandberg Massiv ist der Königstein, mit 2.606 m der höchste Berg in Namibia. Der Brandberg erglüht in Schattierungen von Rot über Schwarz bis Violett und sieht tatsächlich so aus, als ob gerade noch eine Feuerbrunst auf ihm gewütet habe.
Obwohl hier heute kaum mehr als etwa 40 mm Niederschlag im Jahr fallen, muß der Brandberg vor etwa 3-4000 Jahren sehr wildreich und von San (Buschmänner) besiedelt gewesen sein. Im dem zerklüfteten Massiv wurden bis heute rund 45.000 Felsbilder entdeckt, darunter auch die berühmte "Weiße Dame" (White Lady), die aber nur ein fehlinterpretierter Schamane oder Jäger sein dürfte. Zu Fuß erkunden Sie einige Felsbilder.

13. Tag: Brandberg - ETOSHA-NATIONALPARK
Tagesetappe ca. 380 km
Auf Pisten und Straßen geht Ihre Fahrt mit dem Expeditionsbus weiter in den Norden von Namibia zum berühmten Etosha-Nationalpark. Bereits 1907 hatte der damalige Gouverneur von Deutsch-Südwestafrika, Friedrich von Lindequist, diese einzigartige Region zum Wildreservat erklärt.
Mit rund 22.270 qkm Fläche ist der Etosha Nationalpark etwa so groß wie Hessen und das größte Wildschutzgebiet in Namibia. Seit man den ganzen Park 1973 eingezäunt hat, können die Tiere bei anhaltender Trockenheit nicht mehr "auswandern". Daher wurden zusätzlich zu den natürlichen Wasserlöchern zahlreiche künstliche Wasserlöcher angelegt.
Diese Maßnahme erwies sich als so erfolgreich, daß der Wildbestand seither deutlich gestiegen ist!
Etosha bedeutet "großer weißer Platz". Im Herzen des Parks liegt die Etoshapfanne, eine rund 5.000 qkm große flache Senke mit stark salzhaltigem Boden. Im Sommer staubtrocken, kann in der Regenzeit die Senke bis zu 10 cm unter Wasser stehen. Dann kommen Schwärme von Flamingos und anderen Vögeln in den Etoshapark.
Diese grauweißen Flächen mit ihren Luftspiegelungen und durchziehenden Wildherden werden zu einem unvergeßlichen Erlebnis! Da hier nicht gejagt wird, haben die Tiere keine Scheu vor Autos und können in aller Ruhe beobachtet werden. Mehr als 144 verschiedene Säugetierarten bevölkern den Park, darunter die berühmten "Big Five": Elefanten, Nashörner, Büffel, Löwen und Leoparden.
Hier leben auch Giraffen, Gnus, Schakale, Hyänen und sämtliche Antilopenarten, vom stattlichen Eland bis zum winzigen Damara Dik-Dik. Am allerschönsten ist jedoch die majestätische Oryx-Antilope, das Wappentier von Namibia.
Während der afrikanischen Sommermonate gesellen sich noch viele verschiedene Zugvögel hinzu. Der Etosha-Nationalpark ist eines der bedeutendsten Wildreservate im südlichen Afrika.
Ihre Lodge liegt nur 10 km südlich des Andersson Gate, des südlichen Eingangs zum Etoshapark. Am Nachmittag unternehmen Sie eine erste Tierbeobachtungsfahrt mit dem Expeditionsbus.

14. Tag: ETOSHA NATIONALPARK (SAFARI)
Tagesetappe ca. 120 km
Mit dem Expeditionsbus gehen Sie auf Tierbeobachtungsfahrt. Südlich entlang der Salzpfanne verlaufen gute, ungeteerte Straßen, an denen viele Wasserlöcher liegen, wo man das Wild gut beobachten kann.
Hier und da bleibt man etwas länger und beobachtet, wie das Wild allmählich an die Tränke zieht, lange sichert, trinkt und dabei immer wachsam bleibt.
Ihre Fahrt geht Richtung Osten zum Halali Restcamp, das etwa auf halbem Weg zum Ostausgang des Etoshaparks liegt. Nahe beim Camp liegt das Moringa-Wasserloch, das man von einem Hügel gut übersehen kann.

15. Tag: Etosha Nationalpark - Otjiwarongo - OKAHANDJA
Tagesetappe ca. 490 km
Auf der Fahrt zum Ostausgang machen Sie die letzten Tierbeobachtungen im Etosha Nationalpark.
Vom Ostausgang, dem "Von Lindequist Gate" bei Namutoni, geht Ihre Reise durch die Halbwüste weiter über die Minenstadt Tsumeb nach Otjiwarongo. Die Stadt liegt an der Otavibahn aus deutschen Kolonialzeiten, die einst die Kupferminen von Tsumeb mit dem Hafen Swakopmund verband.
Nach einer Kaffeepause und einem Spaziergang durch Otjiwarongo, in dem einige Häuser noch immer an die deutschen Zeiten erinnern, geht die Fahrt weiter nach Okahandja.
Okahandja (ca. 25.000 Einwohner) ist heute das kulturelle Zentrum der Herero. Hier liegen ihre Führer begraben und hier gedenkt im August der verheerenden Schlacht am Waterberg (11. August 1904), mit dem der Herero-Aufstand gegen die deutschen Kolonialherren sein Ende fand.
Bekannt ist der Kunstmarkt von Okahandja, auf dem afrikanische Holzschnitzereien angeboten werden.

16. Tag: Okakahandja - Windhoek - DEUTSCHLAND / ÖSTERREICH
Ihre große Erlebnisreise durch Südafrika und Namibia geht heute leider zu Ende.
Mit Ihrem bewährten Expeditionsbus gehen Sie auf die letzte Etappe und erreichen nach etwa 60 km Fahrt Windhoek.
Mit rund 250.000 Einwohnern ist die Hauptstadt von Namibia zugleich auch die größte Stadt des Landes. Umgeben vom hügeligen Khomas-Hochland und den Auas- und Erosbergen, liegt Windhoek auf einer Höhe von 1.650 m über dem Meeresspiegel, etwa gleich hoch wie Johannesburg.
Sie unternehmen eine kleine Stadtrundfahrt. Das Stadtbild Windhoeks prägt eine Mischung aus historischen Gebäuden im deutschen Baustil der Jahrhundertwende und modernen Bauten des 20. Jahrhunderts. Dieser Kontrast an Formen und Gestalt spiegelt die Geschichte des Landes wider und verleiht der Stadt einen einmaligen Charme. Es wird immer noch deutsch gesprochen, auch wenn die offizielle Landessprache Englisch ist.
Die Hauptstraße ist die Independence Avenue. Sie sehen die Alte Feste, 1890 von den Deutschen erbaut, das Reiterdenkmal, das zu Ehren der Schutztruppler an Kaisers Geburtstag am 27.01.1912 eingeweiht wurde und heute zu den umstrittensten Denkmälern des Landes gehört, die Christuskirche aus dem Jahre 1910 und den "Tintenpalast" (heute Parlamentsgebäude), in dem die Kolonialverwaltung seinerzeit Berge von Papier beschrieb.
Bei einem Stadtbummel durch die Fußgängerzone haben Sie noch Gelegenheit, letzte Souvenirs zu kaufen.
Fahrt zum Flughafen, wo sich die deutschsprechende Reiseleitung nach zwei erlebnisreichen Wochen von Ihnen verabschiedet
Flug von Windhoek via Johannesburg nach Deutschland oder Österreich.

17. Tag: DEUTSCHLAND / ÖSTERREICH
Ankunft auf dem gebuchten Flughafen in Deutschland oder Österreich.

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Als Familienbetrieb sind wir sehr um persönlichen Service bemüht. Sie brauchen sich bei uns nicht durchzufragen, Ihren Ansprechpartner erreichen Sie sofort!
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