Chile Rundreise zwischen Atacamawüste und Magellanstraße, 11 Tage ab € 1.898

  • Chilereise ab / bis Santiago de Chile
  • Deutschsprechende Reiseleitung und garantierte Durchführung
    ab 2 Personen
  • Santiago de Chile - Atacamawüste - San Pedro de Atacama - Salar de Atacama - Patagonien - Puerto Natales - Großer Süden - Torres del Paine Nationalpark - Punta Arenas - Magellanstraße - Santiago de Chile
  • Optionales Vor- oder Nachprogramm: Osterinsel

Tagesausflug nach Valparaiso am Pazifik!

Chile ist ein ganz einzigartiges Land. Durchschnittlich nur etwa 180 km breit dafür aber 4.300 Kilometer lang, erstreckt es sich als schmaler Streifen entlang der Westküste von Südamerika, eingezwängt zwischen Anden und Pazifik. Das entspricht ungefähr der Entfernung von Oslo bis Südmarokko!
Bei einer so außergewöhnlichen Nord-Süd-Ausdehnung über mehr als 39 Breitengrade hat Chile sehr viel mehr Norden und Süden als ander Länder. Genauer gesagt, man unterscheidet in Chile den "Großen Norden" (Norte Grande, 18.-27. Breitengrad), in dem die Atacamawüste liegt; den "Kleinen Norden" (Norte Chico, 27.-33. Breitengrad), der fast an Santiago de Chile heranreicht; den "Kleinen Süden" (Sur Chico, 33.-42. Breitengrad) bei Puerto Montt und Puerto Varas; schließlich den "Großen Süden" (Sur Grande, 42.-56. Breitengrad) mit den Gletschern der Anden, dem Torres del Paine Nationalpark und weiten Steppen von Patagonien.
In Chile erwarten Sie reiche Naturschönheiten, extreme landschaftliche und klimatische Gegensätze und eine freundliche Bevölkerung mit starken europäischen und speziell auch deutschen Wurzeln.
So gilt Chile als das "europäischste" Land (neben Argentinien) und als eines der am höchsten entwickelten Länder in Südamerika.

Auf unserer großen Rundreise sehen Sie die schönsten Regionen von Chile zwischen der Atacamawüste im "Großen Norden" und der fantastischen Eis- und Felslandschaft des Torres del Paine Nationalparks im "Großen Süden". Durch die Weite von Patagonien geht Ihre Reise bis an die Magellanstraße, wo Sie Punta Arenas besuchen.

Vor oder nach der Rundreise können Sie weitere Entdeckungen auf eigene Faust unternehmen. Mit einem Mietwagen, den Sie schnell und einfach bei uns buchen, sind Sie für weitere Unternehmungen gut gerüstet.

Unser Reisebaustein läßt Ihnen freie Wahl bei der Buchung Ihrer Flüge ab/bis Deutschland!
Sie können so z.B. eine größere Reise selbst zusammenstellen oder Ihre Bonusmeilen verfliegen.
Aber selbstverständlich sind wir Ihnen bei der Flugbuchung auch gerne behilflich und unterbreiten auf Wunsch ein kostenloses Angebot.

Alternativ können Sie unseren Reisebaustein auch als Individualreise exklusiv für nur zwei Personen buchen.
Ohne Gruppe bestimmen Sie selbst den Termin Ihrer Reise!

Zusätzlich empfehlen wir als
Vor- oder Nachprogramm: Osterinsel


1. Tag: SANTIAGO DE CHILE (STADTRUNDFAHRT)
Ankunft in Santiago de Chile. Empfang auf dem Flughafen durch Ihre deutschsprechende Reiseleitung und Fahrt zu Ihrem Hotel direkt in Santiago de Chile.
Trotz seiner 6 Millionen Einwohner macht Santiago einen überschaubaren Eindruck. Die Hauptstadt von Chile wirkt eigentlich nicht typisch südamerikanisch, sondern ist kulturell und architektonisch eher an Europa angelehnt.
Am Nachmittag lernen Sie Santiago de Chile auf einer Stadtrundfahrt kennen. Die Stadt liegt in einem großen Talkessel am Rio Mapocho auf etwa 520 m Höhe. Im Osten erstrecken sich die Anden, die hier bis zu 5.000 m hoch sind und einen spektakulären Hintergrund zu der Skyline der Stadt bilden. 1541 vom Konquistador Pedro de Valdivia gegründet, erhielt Santiago seinen Namen zu Ehren des Heiligen Santiago de Compostela.
Von dem kolonialen Erbe ist in der Stadt nicht viel geblieben. Einerseits haben Erdbeben immer wieder Teile der Stadt zerstört. Andererseits nahm Santiago mit der Unabhängigkeit Chiles von Spanien im Jahre 1818 einen großen wirtschaftlichen Aufschwung, in dessen Folge viele Bauten und ganze Stadtviertel neu entstanden. Sie besuchen die Kirche San Francisco, die 1586 erbaut wurde und als einer der wenigen Zeugen des spanischen kolonialen Erbes die Zeiten überdauert hat. An der Plaza de Armas, dem Hauptplatz im alten Santiago, besuchen Sie die Kathedrale von 1745. Auf der Hauptstraße "Alameda" geht Ihre Stadtrundfahrt dann weiter vorbei am Präsidentenpalast, dessen Name "La Moneda" daran erinnert, daß in diesem Gebäude einst die staatliche Münzanstalt von Chile untergebracht war, weiter zur Universität, der Nationalbibliothek und schließlich zum kleinen Hügel Cerro Santa Lucia, wo Santiago im Jahre 1541 gegründet wurde.
Stark an Europa erinnern die Stadtviertel Barrio Paris & Londres und Barrio Concha y Toro mit vielen Bauten aus der Wende vom 19. zum 20. Jh.
Zum Schluß überqueren Sie den Rio Mapocho und fahren mit der Seilbahn hinauf zum Hügel San Cristobal im Norden der Stadt. Etwa 300 m über der Stadt bietet sich Ihnen ein herrlicher Rundblick über Santiago de Chile mit den mächtigen Anden im Hintergrund.

2. Tag: SANTIAGO DE CHILE - VALPARAISO
Tag zur freien Verfügung für weitere Entdeckungen auf eigene Faust in Santiago de Chile.
Alternativ empfehlen wir einen optionalen Tagesausflug nach Valparaiso und Vina del Mar etwa 120 km westlich von Santiago de Chile (Buchung und Bezahlung vor Ort).
Diese Städte liegen dicht beieinander am Pazifik in einer Hügellandschaft an einer großen Bucht. Die "Doppelstadt" bildet mit mehr als 900.000 Einwohnern das zweitgrößte Ballungszentrum Chiles. Trotz ihrer Nachbarschaft, sind die beiden Städte ganz verschieden.
Valparaiso, eine der ältesten Städtegründungen der Spanier in Chile, ist heute der bedeutendste Hafen des Landes. Hier tagt auch das Parlament. Das Zentrum liegt um die Hafenbucht auf der Ebene, kurz "Plan" genannt. Die Wohnviertel liegen größtenteils auf den umliegenden Hügeln, zu denen 15 "Ascensores" (Standseilbahnen) und lange Treppen hinaufführen. Verschachtelte Häuser aus dem 19. und 20. Jh. mit schönen Innenhöfen, zahlreiche Cafes, Kneipen und Restaurants sowie eine sehr lebendige Kunstszene machen Valparaiso zur kulturellen Hauptstadt von Chile. Valparaiso war auch die Heimat von Pablo Neruda, Chiles bedeutendstem Dichter und Träger des Literaturnobelpreises. Seit 2003 gehört der historische Stadtkern zum UNESCO Weltkulturerbe. Genießen Sie von oben die prachtvolle Aussicht auf die Stadt und den Hafen.
Vina del Mar ist ein Urlaubsort, der im Sommer auflebt, wenn Hunderttausende Chilenen sich hier an den Stränden treffen. Vina del Mar wurde aus Stahl, Glas und glänzenden Lichtern als moderne Touristenstadt erbaut. Seinen Parks und Gärten verdankt der Ort seinen schönen Beinamen "Gartenstadt".

3. Tag: Santiago - SAN PEDRO DE ATACAMA (GROSSER NORDEN)
Fahrt zum Flughafen und Flug von Santiago de Chile nach Calama. Fahrt zusammen mit anderen Reisenden (ohne Reiseleitung) nach San Pedro de Atacama (ca. 1,5 Std.). Hier begrüßt Sie im "Großen Norden" Ihre örtliche, deutschsprechende Reiseleitung.
San Pedro de Atacama (ca. 1.000 Einwohner) liegt 2.400 Meter über dem Meeresspiegel in einer grünen Oase mitten in der Atacamawüste an der einstigen Inkastraße, die Cuzco mit Mittelchile verband. Sie besuchen die kleine Kirche. 1744 von den spanischen Eroberern erbaut, gehört sie zu den ältesten Kirchen in Chile. Sie wurde nur mit dem Material gebaut, das diese karge Gegend hergibt: die Wände aus Lehmziegel, in der heißen Wüstenluft von der Sonne getrocknet und der Dachstuhl aus dem Holz von Kakteen. So ist die schlichte kleine Kirche auch ein schönes Beispiel für die Bauweise in der Atacamawüste.
In dem kleinen San Pedro de Atacama befindet sich ein bedeutendes archäologisches Museum, dessen Exponate der belgische Jesuitenpater Gustavo Le Paige zusammengetragen hat. Über 4.000 Schädel, zahlreiche Mumien, Waffen, Steinkeramik und Werkzeuge aus präkolumbischer Zeit bezeugen die jahrhundertealte Besiedlung der Atacamawüste.
Rest des Tages zur freien Verfügung.

4. Tag: SAN PEDRO DE ATACAMA (SALAR DE ATACAMA)
Heute steht ein Tagesausflug zum Salar de Atacama und Umgebung auf dem Programm. Die Atacamawüste zählt zu den landschaftlich eindrucksvollsten Gebieten unserer Erde! Das überwältigende Landschaftserlebnis wird noch gesteigert durch die Anden, die mit ihren schneebedeckten Vulkangipfeln einen majestätischen Hintergrund bilden.
Südlích von San Pedro liegt der Salar de Atacama, ein etwa 3.000 qkm großer Salzsee. So trocken, heiß und lebensfeindlich die Landschaft auch aussehen mag, Schwärme von rosa Flamingos fühlen sich hier sehr wohl! Im seichten Wasser des Salzsees finden sie reichlich Nahrung. Hoffentlich bleibt das so, werden doch im Untergrund reiche Bodenschätze vermutet: Pottasche, Borax und riesige Mengen von Lithium ...
Das nächste Ziel Ihrer Fahrt ist Toconao, ein Dörfchen mit rund 500 Einwohnern am Rande des Salar de Atacama. Sehr schön und typisch für den Norden des Landes ist die Kolonialkirche aus dem 18. Jh. Die Häuser von Toconao werden aus weißem Vulkangestein gebaut. Der Vulkanstein läßt sich gut bearbeiten, so daß die Einwohner daraus kleine Figuren schnitzen, die als schönes Andenken an die Atacamawüste verkauft werden.
Am Abend erwartet Sie ein besonderes Naturschauspiel: Sie erleben den Sonnenuntergang im Valle de la Luna (Mondtal). In dieser spektakulären Wüstenlandschaft gibt es Farben in vielen Schattierungen: violet, orange, rot, ocker. Über die Wüste geht der Blick in die Ferne zu der Kette von schneebedeckten Vulkanen am Horizont. Herausragend ist der gleichmäßige Kegel des Vulkans Licancabur. Mit fast 6.000 m Höhe ist er einer der höchsten Vulkane in den Anden und wurde von den Inka als heiliger Berg verehrt. Im Licht der untergehenden Sonne erstrahlt das Mondtal in überirdischer Schönheit in leuchtenden Farbschattierungen.
Fahrt zurück zu Ihrem Hotel in San Pedro de Atacama.

5. Tag: SAN PEDRO DE ATACAMA (TATIO GEYSIRE)
Tag zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen.
Alternativ können Sie an einem Ausflug teilnehmen zu den Geysiren El Tatio (Buchung und Bezahlung vor Ort).
Im frühen Morgengrauen, gegen 4 Uhr, brechen Sie auf, um ein gewaltiges Naturschauspiel zu erleben. Etwa 90 km sind es bis zu den mehr als 100 Geysiren von El Tatio, den höchstgelegenen Geysiren der Welt auf fast 4.500 m Höhe. Jeden Morgen steigen mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen zischende Wasserdampf-Fontänen auf. Kochend heiße Gischt schießt aus der gefrorenen Erde hoch in die klare Andenluft und bietet einen atemberaubenden Anblick. (Achten Sie auf Ihre Schritte, den die Wege sind nicht immer optimal gesichert.) Hier oben leben auch die scheuen Vicunas, deren weiche Wolle sehr gefragt ist. Mit etwas Glück können Sie vielleicht einige Tiere erspähen.

6. Tag: San Pedro de Atacama - SANTIAGO DE CHILE
Fahrt vom Hotel zum Flughafen in Calama zusammen mit anderen Reisenden (ohne Reiseleitung). Flug von Calama nach Santiago de Chile. Auf dem Flughafen erwartet Sie Ihre örtliche, deutschsprechende Reiseleitung, die Sie in Ihr Hotel in Santiago de Chile begleitet.
Der Weinanbau in Chile geht zurück auf die spanischen Kolonialherren. Heute gibt es in Chile ausgezeichnete Weine, die in der ganzen Welt sehr gefragt sind. Sie schauen sich am Nachmittag den Weinbau aus der Nähe an und fahren in das Tal des Rio Maipo, nicht weit von der Hauptstadt Santiago de Chile gelegen. Das Maipotal ist eines der bedeutenden Weinanbauregionen in Chile, wo hervorragende Rot- und Weißweine angebaut werden. Sie besuchen einen Winzerbetrieb und überzeugen sich von der Qualität bei einer Weinprobe.

7. Tag: Santiago de Chile - Punta Arenas - PUERTO NATALES (PATAGONIEN)
Fahrt zum Flughafen und Flug von Santiago de Chile nach Punta Arenas. Auf dem Flughafen erwartet Sie schon Ihre deutschsprechende Reiseleitung. An der Magellanstraße entlang geht die Fahrt nach Punta Arenas.

Bei einer Stadtrundfahrt lernen Sie Punta Arenas kennen. Die Stadt "am Rande der Welt", ist mit fast 100.000 Einwohnern das Zentrum an der Magellanstraße. Bis zur Eröffnung des Panama-Kanals (1914) zählte Punta Arenas zu den bedeutendsten Hafenstädten in Südamerika. Eine bunte Mischung von Immigranten aus Europa, besonders aus Kroatien, hat diesen Ort geprägt. Rund um die Plaza errichteten Schafzuchtbarone, Eigentümer riesiger Ländereien und noch größerer Schafherden, ihre luxuriösen Villen.
Der Blick vom Aussichtspunkt Cerro La Cruz über die bunten Dächer von Punta Arenas reicht über die Magellanstraße hinweg bis nach Feuerland. Im Sommer (Dezember bis Februar) sind die Bäume grün und die ganze Stadt trifft sich auf der Plaza. Obwohl die Sonne dann fast 20 Stunden am Tag scheint, bleiben die Temperaturen gemäßigt (Jahresmittel ca. 6°C); auch können Wind und Regen jederzeit über Punta Arenas hereinbrechen.

Die Stadtrundfahrt endet am Busbahnhof. Mit dem öffentlichen Bus (ohne Reiseleitung) geht die Fahrt nach Norden vorbei an riesigen Schafherden durch die beeindruckende endlose Steppenlandschaft Patagoniens nach Puerto Natales. Das kleine Dorf ist das Tor zum Torres del Paine Nationalpark. Am Busbahnhof begrüßt Sie eine englischsprechende Reiseleitung und begleitet Sie zum Hotel.
Sie befinden sich hier im Großen Süden von Chile, einer wilden, zerklüfteten Eis- und Berglandschaft. Die schneebedeckten Anden und die weite, menschenleere Steppe von Patagonien gehören zu den eindrucksvollsten Bildern im südlichen Südamerika.

8. Tag: TORRES DEL PAINE NATIONALPARK (GROSSER SÜDEN)
Am Morgen Fahrt im Bus zusammen mit anderen Reisenden und zweisprachiger Reiseleitung (englisch/deutsch) zum Torres del Paine Nationalpark (ca. 150 km nordwestlich von Puerto Natales).
Unterwegs besichtigen Sie die Lagune Amarga und die Mylodon-Höhle. In dieser Höhle entdeckte 1895 der Deutsche Hermann Eberhard, ein Pionier der Besiedlung Patagoniens durch Europäer, die Reste eines Mylodon, eines prähistorischen Riesenfaultiers. Sie sehen eine naturgetreue Nachbildung, die mit einer Schulterhöhe von 1,30 m und einer Länge von 3,50 m sehr beeindruckend ist.
Das Naturschutzgebiet des Torres del Paine Nationalparks wird beherrscht von drei Granitbergen, den eigentlichen "Torres" (Türme). Der höchste Berg ist der Cerro Paine Grande (2.750 m). "Paine" bedeutet in der Indianersprache "blau", also heißt der Nationalpark in der Übersetzung "Blaue Türme". Die fantastische Landschaft ist ein Höhepunkt im Großen Süden Chiles. Die Fahrt geht durch eine Landschaft aus großen Seen, Gletschern und bizarr geformten Bergen mit schneebedeckten Gipfeln. Hier besuchen Sie u.a. den Wasserfall "Salto Grande", der sich vom Lago Nordenskjöld in den Lago Pehoe ergießt.
Am späten Nachmittag Fahrt zurück in Ihr Hotel in Puerto Natales.

9. Tag: Puerto Natales - PUNTA ARENAS
Am Morgen Transfer zum Busbahnhof in Puerto Natales mit englischsprechender Reiseleitung. Fahrt mit dem öffentlichen Bus (ohne Reiseleitung) durch die Steppe von Patagonien nach Punta Arenas (ca. 4 Std.).
Hier erwartet Sie wieder Ihre deutschsprechende Reiseleitung und begleitet Sie in Ihr Hotel in Punta Arenas.
Nachmittag zur freien Verfügung für weitere Erkundungen in Punta Arenas auf eigene Faust.
Oder Sie unternehmen einen optionalen Ausflug
(Buchung und Bezahlung vor Ort):
Von Mitte Oktober bis Mitte März besuchen Sie Magellan-Pinguine in der Otway Bucht.
Von März bis September besuchen Sie den Nandu Park. Etwa 50 km nördlich von Punta Arenas liegt ein privates Gehege mitten in der windigen Ebene von Patagonien. Hier sehen Sie u.a. Guanacos und Alpacas sowie auch Nandus, die größten (flugunfähigen) Vögel Amerikas, die den afrikanischen Straußen ähneln.

10. Tag: Punta Arenas - SANTIAGO DE CHILE
Fahrt zum Flughafen und Flug von Punta Arenas nach Santiago de Chile. Ihre deutschsprechende Reiseleitung begrüßt Sie auf dem Flughafen und begleitet Sie auf der Fahrt zu Ihrem Hotel in Santiago de Chile.

11. Tag: SANTIAGO DE CHILE
Ihre Rundreise durch Chile von der Atacamawüste im Großen Norden bis zur Magellanstraße im Großen Süden geht heute zu Ende. Es heißt Abschied nehmen von Südamerika und großartigen Landschaften.
Fahrt zum Flughafen von Santiago de Chile. Ende der Reise.

Weiterreise oder Heimflug in eigener Regie.
Hierbei sind wir Ihnen auf Wunsch gerne behilflich.


VOR- ODER NACHPROGRAMM:

Osterinsel

1. Tag: Santiago - OSTERINSEL (HANGA ROA)
Flug von Santiago de Chile zur Osterinsel (ca. 5 Std.). Empfang am Flughafen bei Hanga Roa und Fahrt ins Hotel.
Wenn Ihnen in Europa alles zu dicht und zu eng ist, dann sind Sie hier richtig! 2.250 km sind es bis zur nächstgelegenen, bewohnten "Nachbarinsel" Pitcairn und 3.765 km bis zum chilenischen Festland. Damit gilt die Osterinsel als das am weitesten von einem anderen bewohnten Ort entfernte Stück Land. Rapa Nui nennen die Eingeborenen ihre Insel, was soviel bedeutet wie "großer, weiter Flecken". 165 qkm ist die dreieckige Insel groß, die am Ostersonntag 1722 vom holländischen Kapitän Jacob Roggeveen entdeckt wurde und seit 1888 zu Chile gehört.
Auf der nur 24 km langen und 13 km breiten Insel wohnen knapp 4.000 Menschen, die fast nur vom Tourismus leben, denn die Osterinsel ist heute nur noch eine karge Grassteppe.
Weltberühmt ist die Osterinsel für ihre Moai, Steinfiguren z.T. riesigen Ausmaßes, von denen etwa 1.000 Stück auf der Insel gefunden wurden. Die Moai stehen meist in der Nähe der Küste auf einem Ahu, einem Steinsockel, der als Zeremonialstätte diente. Die Moai blicken fast immer ins Land hinein und kehren dem Meer den Rücken zu.
Die genaue Bedeutung dieser Statuen ist bis heute ein Rätsel geblieben. Ihre Herstellung wurde von den Insulanern sehr abrupt beendet und später sogar die Moai umgestürzt und die Ahu zerschlagen.

2. Tag: OSTERINSEL (RAPA NUI)
Auf dem heutigen Tagesausflug folgen Sie den Spuren des ersten Königs der Osterinsel, Hota Matu'a, von seiner Ankunft auf der Insel am Anakena Strand bis zu seiner Grabstätte. Dabei bekommen Sie einen Einblick in das Leben der ersten polynesischen Seefahrer, die die Insel entdeckten und besiedelten.
Zuerst besuchen Sie den Strand von Anakena, wo der Überlieferung zufolge König Hotu Matu'a zum ersten Mal Rapa Nui betreten hat. Es fast der einzige Strand auf der Osterinsel, deren Küsten größtenteils steil ins Meer abfallen und von stürmischer Brandung umtost sind. Hier besichtigen Sie Ahu Nau Nau und Ahu Ature Huki. Als Thor Heyerdahl 1956 auf der Osterinsel forschte, richtete er hier den ersten Moai wieder auf und begann damit die bis heute andauernden Restaurierungsarbeiten. Seit 1995 ist der Nationalpark Rapa Nui UNESCO Weltkulturerbe.
Durch die Bahía La Perousse fahren Sie weiter zum zerstörten Ahu Te Pito Kura. Der Moai ist 9,80 m hoch und wiegt etwa 82 Tonnen; damit ist er der größte Moai, der auf der Osterinsel jemals transportiert worden ist.
Ein Kilometer hinter der Küste liegt der unscheinbare Hügel des Rano Raraku. Der Tuffstein dieses erloschenen Vulkans lieferte das Material für die Moai. Hier blicken Sie direkt in die - verlassene - Werkstatt der alten Steinmetze: rund 300 Moais in allen Stufen der Fertigung liegen hier. Von fertigen Maoi, die nie mehr abtransportiert worden sind, bis zu roh behauenen Figuren, die noch halb im Fels stecken. Hier ruht als unvollendete Figur auch der größte, bekannte Moai mit der fantastischen Länge von 20,90 Metern.
Der kleine Kratersee im Vulkan ist eine der ganz wenigen Süßwasserstellen auf der Osterinsel und wurde noch bis vor kurzem für die Wasserversorgung der Insel benützt.
Nicht weit vom Rano Raraku liegt an einer Meeresbucht der einfach überwältigende Ahu Tongariki. 15 Moai erheben sich auf der riesigen Plattform vor der tosenden Brandung des Pazifiks. Ahu Tongariki ist heute die größte Zeremonialstätte auf der Osterinsel.
Der Ahu Aka Hanga bestand aus vier Plattformen mit 12 Moai. Der Ahu liegt heute noch so zerstört da, wie ihn die Insulaner einst hinterlassen haben. In einer Plattform soll König Hotu Matu'a begraben sein.

3. Tag: OSTERINSEL (RAPA NUI)
Am Vormittag folgen Sie dem Kult des Vogelmannes. Als die Moai umgestürzt und die Ahu zerstört wurden, entstand unter den Clans der Kult des Tangata Manu (Vogelmann). Wer das erste Ei des Vogels Manutara von einer kleinen Insel unversehrt zur Hauptinsel brachte, war der neue Herrscher für ein Jahr. Zuerst besuchen Sie Ana Kai Tangata, eine Höhle mit Malereien, die den Vogel Manutara zeigen und seine Ankunft im Frühling, womit der Wettkampf aufs neue begann.
Weiter geht es zum Vulkan Rano Kau, der sich 320 m über die Insel erhebt. Vom Kraterrand öffnet sich ein überwältigender Ausblick auf den tief unten tosenden Pazifik und drei kleine Inseln, darunter Motu Nui, von der das Vogelei zu holen war. Am Rand des Rano Kau liegt spektakulär auf einer schmalen Steilklippe hoch über dem Meer Orongo, die bedeutendste Stätte des Vogelmannkults. Die Kultstätte besteht u.a. aus 52 flachen, kleinen Steinhäusern und zahlreichen Felszeichnungen mit Darstellungen des Vogelmanns. Auch Reste eines Ahus wurden gefunden.
Sehenswert ist auch Ahu Vinapu. Seine Mauern sind ohne Mörtel so exakt errichtet, wie man es sonst von Bauten der Inka kennt. Das hat bis heute zu Spekulationen geführt, ob die Insulaner nicht auch vom chilenischen Festland stammen könnten.
Am Nachmittag besuchen Sie den berühmten Ahu Akivi, der ganz anders ist, als die übrigen Ahu auf der Osterinsel. Er liegt nicht an der Küste und seine Moai blicken aufs Meer hinaus. Weiterfahrt zum Krater Puna Pau, aus dessen Gestein die Kopfbedeckungen der Moai gefertigt wurden. Zum Abschluß Ihrer Erkundung der Osterinsel besichtigen Sie den ebenfalls ungewöhnlichen Ahu Hanga Poukura, der sich mehr als 100 m lang an einer Meeresbucht erstreckt. Fahrt zurück zum Hotel.

4. Tag: Osterinsel - SANTIAGO
Fahrt vom Hotel zum Flughafen. Flug von der Osterinsel nach Santiago de Chile (ca. 5 Std.). Mit der Ankunft auf dem Flughafen von Santiago endet die Reise.

Beginn des Hauptprogramms "Chile Rundreise zwischen Atacamawüste und Magellanstraße"
Oder Weiterreise oder Heimflug in eigener Regie.
Hierbei sind wir Ihnen auf Wunsch gerne behilflich.

Das Reiseangebot finden Sie mit allen Daten und Leistungen unter:

http://www.merkurreisen.de/amerika/chile-reisen-suedamerika/chile-rundreise-atacamawueste-magellanstrasse

Beratung und Buchung unter der Rufnummer: 02274 700 23 26 und 02274 700 23 27

Weitere Angebote finden Sie immer unter: www.merkurreisen.de

Als Familienbetrieb sind wir sehr um persönlichen Service bemüht. Sie brauchen sich bei uns nicht durchzufragen, Ihren Ansprechpartner erreichen Sie sofort!
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Seit 1990 sind wir als Reiseveranstalter auf dem deutschsprachigen Markt. Unsere Spezialität sind hochwertige kulturelle Rundreisen und Reisebausteine weltweit für Menschen, die an fremden Ländern und deren Sehenswürdigkeiten interessiert sind.

Ilona Blaume-Sander / Rüdiger Blaume
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Änderungen vorbehalten. Maßgeblich ist die Reisebestätigung

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