Hilfe für meine krebskranke Mutter

Liebe Menschen,

Ich wende mich mit einem außergewöhnlichen Anliegen an Sie. Meine Name ist Jennifer, ich bin 25 Jahre alt, komme aus Köln, habe 2 ältere Schwestern und mache zur Zeit eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation, die ich in diesem Jahr abschließen werde.

Ich bin sehr behütet aufgewachsen und habe ein liebevolles Verhältnis zu meiner Familie.

Seit November 2011 wurde meine Familie von mehrern Schicksalstreffern getroffen. Mein Opa starb nach 2 Jahren Pflegestufe 3 an Altersschwäche, im März musste mein Hund eingeschläfert werden und das Gravierendste ist, dass bei meiner Mutter ein Mund-BodernKarzinom entdeckt wurde.

Ende Mai 2012 wurde der Primärtumor im Mundboden und Zungenbereich entfernt. Die Operation dauerte 12 Stunden, einen Tag lag meine Mutter im künstlichen Koma und musste 3 Wochen im Krankenhaus bleiben. Die Operation und die ganzen Nachuntersuchungen waren die Hölle für meine Familie und mich.

Die damals schon vorhandenen Lungenmetastasen werden von der Uni-Klinik Köln in regelmäßigen Abständen durch CT- Aufnahmen mit Kontrastmitteln kontrolliert. Da es zu viele Metastasen sind, wurde uns von den Ärzten der Uni-Klinik gesagt, dass eine Operation nicht in Frage käme. Auch Bestrahlungen hätten keine Aussicht auf Erfolg, da diese Art des Tumors auf Bestrahlungen nicht reagiert. Eine Chemo-Therapie hätte nur ein eventuelles Eindämmen der Metastasen zur Folge. Zwei weitere Metastasen liegen nun auch in der Leber vor.

Jeder Weg zum Arzt lässt uns zittern. Meine Mutter ist ein sehr beliebter, aufopferungsvoller, herzensguter, starker Mensch. Sie ist 3-fache Mutter, 2-fache Oma, hat einen Haushalt zu führen, geht 2 Mal die Woche seit 1 Jahr zu den ganzen Anwendungen in der Uni-Reha und danach zur Arbeit.

Nach mehreren Recherchen sind wir auf eine Möglichkeit der Regionalen Chemotherapie aufmerksam geworden. Am 01.04.2013 begaben sich meine Eltern nach Burghausen in eine Privatklinik, die diese Therapieform anbietet, nahmen sich ein Hotel und führten den darauffolgenden Tag ein Vorgespräch (welches bereits 120 EUR kostete). Der behandelnde Arzt bestätigte uns, dass diese Therapieform erfolgsversprechend wäre. Dies wäre wohl die einzige Möglichkeit, dass meine Mutter den Kampf gegen den Krebs gewinnen könnte und wir sie nicht verlieren müssen.

Leider müssen hierfür die Kosten selbst übernommen werden und somit wende ich mich an Sie mit der Hoffnung, dass Sie uns helfen können.

Meine ganze Familie war und ist immer arbeiten gegangen, haben nie Unterstützung beantragt, erhalten oder angenommen. Wenn meine Eltern wüssten, was ich Ihnen schreibe, würden Sie sich im Erdboden schämen.

Doch ich bin verzweifelt. Ich habe mich schon an sehr viele Organisationen und Institutionen gewendet mit der Hoffnung auf Unterstützung. Doch leider bisher ohne Erfolg. Die Zeit ist unser schlimmster Feind und somit wende ich mich verzweifelt an Sie.

Auf Wunsch kann ich Ihnen gerne alle Untersuchungsergebnisse meiner Mutter zukommen lassen.

Gerne könnt Ihr mir auf meine Mailadresse schreiben, falls Ihr mir helfen könnt, Tipps habt oder bereit wärt ein wenig zu spenden.

hilfe87@yahoo.de

Mit freundlichen Grüßen


Jennifer

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