10 Tage Japan Rundreise mit Nagano und Nara

10 Tage Japan Rundreise mit Nagano und Nara - Bild 1
10 Tage Japan Rundreise mit Nagano und Nara - Bild 1
  • Flug ab / bis Frankfurt mit LUFTHANSA
  • Oder 9 Tage Japanreise ab Tokio / bis Osaka ohne Flug
  • Deutschsprechende Reiseleitung
  • Tokio - Nikko - Fuji-Hakone-Nationalpark - Kawaguchiko - Matsumoto - Japanische Alpen - Nagano - Yamanouchi - Shirakawa-go - Takayama - Hikone - Nara - Iga-Ueno - Kyoto - Osaka

Besuch der Schneeaffen bei Nagano!

Japanische Schneeaffen in den Thermalquellen von Yamanouchi bei Nagano und legendäre Ninja-Kämpfer in Iga sind besondere Highlights dieser Reise durch Japan!
Daneben stehen natürlich auch die klassischen Sehenswürdigkeiten und Landschaften auf dem Programm unserer Japanreise:
Sie erkunden die Hauptstadt Tokio und unternehmen einen Ausflug zu den wundervollen Tempeln und Schreinen in Nikko.
Die alten Kaiserstädte Nara und Kyoto besuchen Sie wie auch die mächtigen Burgen in Matsumoto und Hikone aus der Zeit der endlosen japanischen Feudalkriege.
Im Zentrum der japanischen Landschaft steht natürlich der majestätische Fuji, der höchste Berg Japans.
Im schönen Fuji-Hakone-Nationalpark kommen Sie dem Fuji sehr nahe mit traumhaften Blicken auf den oft schneebedeckten Berg.
Ein weiteres Landschafterlebnis sind die Dreitausender in den Japanischen Alpen. Hier besuchen Sie Nagano, wo 1998 die Winterolympiade ausgetragen wurde und das in Japan einzigartige Bergdorf Shirakawa-go, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Japan ist ein großartiges und sehr sicheres Reiseland!
Die ausgezeichnete Infrastruktur, die Fülle von kulturellen Sehenswürdigkeiten und die sprichwörtliche Höflichkeit und Hilfsbereitschaft der Japaner machen das Reisen zu einem sehr angenehmen Erlebnis.

Uns liegt ein aktuelles Gutachten der japanischen Niederlassung des TÜV Rheinland vor, das die radiologische Unbedenklichkeit unserer Reiserouten durch Japan bescheinigt. Auf Wunsch mailen wir Ihnen gerne das Gutachten.

Diese Japanreise wird auch in umgekehrter Fahrtrichtung
Osaka - Tokio mit gleichem Programm durchgeführt.

Willkommen in Japan!


1. Tag: Deutschland / Österreich / Schweiz - TOKIO
Flug vom gebuchten Flughafen in Deutschland, Österreich oder Schweiz nach Tokio (ca. 11 Std.).

2. Tag: TOKIO
Morgens Ankunft auf dem Flughafen Narita bei Tokio.
"Yokoso" - Willkommen in Japan!
Ein Vertreter unserer Agentur begrüßt Sie auf dem Flughafen und begleitet die Fahrt mit dem Bus zu Ihrem Hotel in Tokio im zentralen Stadtteil Asakusa (ca. 65 km).
Asakusa ist ein sehr volkstümliches Viertel mit viel Leben auf den Straßen. Hier können Sie nach dem langen Flug ein wenig bummeln und den japanischen Alltag beobachten, bis Sie - wie in Japan üblich - ab 15 Uhr Ihr Zimmer beziehen.
Tokio ist keine alte Stadt. Im 15. Jh. gegründet, wurde das Dorf namens Edo erst nach der Meiji-Revolution 1868 zur Hauptstadt von Japan.
Dabei stellte man den Namen der bisherigen Hauptstadt Kyo To um zu To Kyo, was "östliche Hauptstadt" bedeutet.
Die traditionelle japanische Holzbauweise führte immer wieder zu verheerenden Feuersbrünsten, zuletzt im Zweiten Weltkrieg, so daß die heutige Bausubstanz recht neu ist.

Tokio zählt mit mehr als 12 Mio. Einwohnern zu den größten Städten der Welt. Moderne Wolkenkratzer aus Glas und Stahl erheben sich im Stadtbild, die nachts im Schein riesiger Neon-Reklamen leuchten.
Die berühmte Ginza ist eine der edelsten und teuersten Einkaufs- und Geschäftsstraßen der Welt.
Und doch ist Tokio eine Metropole ganz eigener Art!
Neben diesen üblichen Bauten, wie man sie auch in anderen Mega-Städten findet, erstreckt sich auf einer riesigen Fläche, völlig unübersichtlich und wirr, ein ganz anderes, geradezu dörfliches Tokio!
Schmale, zweigeschossige kleine Häuser stehen dicht an dicht. Die Gäßchen dazwischen sind oft so eng, daß nur ein Auto hindurch paßt, bei dem man kaum die Türen aufmachen kann (daher hat der typisch japanische Kleintransporter Schiebetüren! Wir kennen sogar Gäßchen, in denen ein europäischer Mann mit den Schultern anstößt!).
Eine Fülle kleiner Familienlokale und "Tante Emma-Läden" beleben das Straßenbild und machen jeden Bummel zu einem Erlebnis, bei dem es viel zu entdecken gibt.
Mag die Bebauung auch ziemlich planlos sein (selbst Taxifahrer müssen öfters nach dem Weg fragen), Japans Hauptstadt hat ein ganz vorzügliches U-Bahn- und S-Bahn-System, in dem sich auch der Tourist gut zurechtfindet und so schnell und preiswert eigene Entdeckungsfahrten unternehmen kann.

3. Tag: TOKIO (NIKKO)
Am Morgen begrüßt Sie Ihre deutschsprechende Reiseleitung, die Sie während Ihrer Reise durch Japan bis Kyoto begleitet.
Tag zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen in Tokio.
Wir empfehlen Ihnen aber, im Bus mit Ihrer Reiseleitung nach Nikko zu fahren (Ausflugspaket), denn Nikko MUSS man gesehen haben!
Etwa 120 km nördlich von Tokio liegt das Städtchen Nikko im landschaftlich sehr schönen Nikko-Nationalpark. Zwischen dem 8. und 17. Jh. wurden herrliche buddhistische Tempel und shintoistische Schreine erbaut.
Sie liegen heute in einem Wald von prächtigen, jahrhundertealten Zedern und gehören zu Japans schönsten Bauten und zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Der Rinnoji-Tempel entstand bereits 766 und ist der älteste Tempel in Nikko. Klar und einfach sind die schlichten Linien dieses Bauwerks.
Ganz anders der Toshogu-Schrein! 1634-1636 erbaut zur Verherrlichung von Ieyasu, dem Gründer des Tokugawa-Shogunats.
Leuchtend rot lackiert, üppig mit Metall beschlagen und überreich mit Schnitzereien und Bemalungen verziert, bietet der Schrein einen oppulenten Anblick, wie er in Japan nahezu einzigartig ist.
Wenn Sie den Stall für die heiligen Pferde des Schreins aufmerksam betrachten, dann entdecken Sie die berühmteste Darstellung in Nikko: drei Affen, die nichts Böses hören, sehen und sagen!
Sie besuchen den Taiyuin-Tempel und den Toshogu-Schrein.
Dann geht am frühen Abend die Fahrt mit dem Bus zurück nach Tokio.

4. Tag: Tokio - FUJI-HAKONE-NATIONALPARK
Am Morgen beginnt Ihre Erkundung von Tokio mit dem Bus.
Streng genommen gibt es gar keine Stadt Tokio! 23 selbständige Bezirke bilden den Kern eines Ballungsraums mit Namen Tokio.
Folglich gibt es keinen Bürgermeister von Tokio und auch kein Rathaus. Überkommunale Aufgaben wie etwa die Organisation der Wasserversorgung oder der Feuerwehr erfüllt die Präfektur Tokio, zu der zusätzlich das Umland mit einigen weiteren Großstädten gehört.
Inmitten eines weitläufigen Parks besuchen Sie den Meiji-Schrein. Sie betreten den bedeutendsten Shinto-Schrein Tokios durch ein 13 m hohes "Torii" (Schreintor), das höchste Japans.
Der Schrein erinnert an Kaiser Meiji, dem es 1868 im Zuge der Meiji-Restauration gelungen war, nach rund 600 Jahren des Shogunats die Macht wieder in das Kaiserhaus zu verlagern.
Dann geht es weiter in den Stadtteil Shinjuku im Westen von Tokio. Shinjuku ist ein bedeutendes Wirtschaftszentrum, in dem sehr viele Menschen arbeiten. Den Bahnhof von Shinjuku passieren jeden Tag rund 3 Mio. Menschen! Damit gehört der Bahnhof von Shinjuku zu den verkehrsreichsten Bahnhöfen auf der ganzen Welt.
Da selbst Erdbeben den Boden hier nicht so leicht erschüttern können, hat Shinjuku eine eindrucksvolle Skyline von Wolkenkratzern, von denen es wegen der allgemeinen Erdbebengefahr in Tokio sonst nicht so viele gibt.
Buchstäblich "herausragend" ist das Tokyo Metropolitan Government Building mit 48 Stockwerken und einer Höhe von 243 Metern. Als Sitz der Verwaltung der Präfektur Tokio gilt es auch als das "höchste Rathaus der Welt". Der japanische Stararchiktekt Kenzo Tange hat es in den Jahren 1988-1991 für rund 1 Milliarde Euro erbaut.
Sie fahren hinauf in den 43. Stock. Von der Aussichtsplattform in 200 m Höhe bietet sich Ihnen ein fabelhafter Blick auf das sich endlos ausdehnende Häusermeer von Tokio.
Dann bummeln Sie über die berühmte Ginza, Tokios eleganteste und teuerste Einkaufsstraße, die dem ganzen Stadtteil ihren Namen gegeben hat.
Am Wochenende wird die Ginza für den Autoverkehr gesperrt und zur größten Fußgängerzone von Tokio.
Auf der Fahrt zurück nach Asakusa sehen Sie den imposanten "Tokyo Skytree".
Seit seiner Einweihung im Mai 2012 ist er mit 634 Metern der höchste Fernsehturm der Welt und nach dem Burj Khalifa in Dubai das zweithöchste Bauwerk der Welt!
Zum Abschluß dieses erlebnisreichen Besichtigungstages erkunden Sie den Stadtteil Asakusa im Bezirk Taito. Asakusa war bis zum Zweiten Weltkrieg das klassische Unterhaltungsviertel von Tokio mit vielen Restaurants, Bars, Theatern und Kinos.
Hier besuchen Sie Senso-ji, den ältesten und heute noch populärsten buddhistischen Tempel in Tokio. Der Tempel ist der buddhistischen Göttin der Barmherzigkeit geweiht, die in Japan Kannon heißt und bei den Tokiotern sehr beliebt ist!
Der Weg zum Kannon-Tempel führt über die stets belebte Ladenstraße Nakamise Dori, wo Sie bis in die späten Nachtstunden preiswert einkaufen können und weiter durch das Donnertor mit einem riesigen, 300 kg schweren, roten Lampion.
Dicht umlagert ist das Weihrauchbecken im Kannon-Tempel: nach dem Volksglauben hat der Weihrauch, mit der Hand auf schmerzende Körperteile gebracht, heilende Wirkung.

Am späten Nachmittag geht die Fahrt von Tokio mit dem Bus in den Fuji-Hakone-Nationalpark (ca. 85 km), der 1936 gegründet wurde.
Nach dem Häusermeer von Tokio ist diese Landschaft eine willkommene Abwechslung.
Ihre Fahrt führt am wunderschönen Ashisee vorbei. In seinem blauen Wasser steht malerisch das rote Torii (Schreintor) des Hakone-Schreins. Dahinter erhebt sich in der Ferne majestätisch der Gipfel des Berg Fuji.
Sie fahren auf der Ostseite des Fuji vorbei am Yamanakasee nach Kawaguchiko. Der kleine Ort liegt am Kawaguchisee auf der Nordseite des Fuji.
Nach diesem langen Besichtigungstag sollten Sie die Gelegenheit nutzen, sich am Abend in einem typisch japanischen Onsen, einem Thermalbad erholen.

5. Tag: Fuji-Hakone-Nationalpark - Matsumoto - Japanische Alpen - NAGANO
Sie befinden sich mitten im Gebiet der Fünf-Fuji-Seen, die vom Regen gespeist werden, der auf den Fuji niedergeht.
Der Blick über den Kawaguchisee zum Berg Fuji, der sich fast direkt dahinter erhebt, ist beeindruckend! Wenn dann noch die Kirschblüte die Ufer verzaubert, ist der Eindruck überwältigend.
Berg Fuji und der Kawaguchisee gehören seit 2013 zum UNESCO-Weltnaturerbe.
Mit 3.776 m ist ist der Fuji-san, wie die Japaner ihn respektvoll nennen, der höchste Berg Japans. Obwohl der Vulkan Fuji - wie ganz Japan - auf dem Pazifischen Feuerring liegt, ist er wenig aktiv und 1707 zum letzten Mal ausgebrochen.

Durch eine herrliche Landschaft führt die Fahrt mit dem Bus in die Japanischen Alpen hinein nach Matsumoto, dem nächsten Ziel Ihrer Japanreise (ca. 180 km).
Dank seiner Höhenlage hat Matsumoto besonders im Sommer, wenn es in weiten Teilen Japans schwülheiß ist, ein sehr angenehmes Klima.
"Bunka kaoru arupusu no joka-machi" (die nach Kultur duftende Burgstadt der Alpen) nennt sich stolz die rund 230.000 Einwohner zählende Stadt.
Die kulturelle Sehenswürdigkeit ist die Burg Matsumoto, mit deren Bau 1504 begonnen wurde. Sie ist ein klassisches Beispiel für eine "hirashiro" (in der Ebene gebaute Burg), die aufgrund ihrer schwarzen Farbe auch "Krähenburg" genannt wird.
Die Stürme der japanischen Geschichte überstand sie nahezu unversehrt und gehört heute mit den Burgen in Himeji und Kumamoto als Teil des offiziellen Nationalschatzes Japans zu den "drei berühmten Schlössern Japans".
Nach der Besichtigung geht die Fahrt weiter durch die Japanischen Alpen. Die mehr als 3.000 m hohe Gebirgskette bildet ein beeindruckendes Panorama. Neben dem Berg Fuji befinden sich hier der Mt. Kitadake (3.193 m) und der Mt. Hotakadake (3.190 m). Eingebettet in die Japanischen Alpen liegt das Ziel der heutigen Fahrt, die Stadt Nagano mit etwa 380.000 Einwohnern. 1998 wurden hier die Olympischen Winterspiele ausgetragen.
Die bedeutendste Sehenswürdigkeit von Nagano ist der Zenkoji-Tempel.
Er wurde bereits im 7. Jh. erbaut und gehört zu den ältesten buddhistischen Tempeln in Japan.
Eine Besonderheit ist seine zentrale Buddhafigur. Es ist ein "hibutsu", d.h. ein "geheimer Buddha", der der Öffentlichkeit nicht gezeigt werden darf. Nur eine Kopie der Buddhafigur wird alle sechs Jahre öffentlich gezeigt.
Trotz oder gerade wegen dieser Heimlichkeit ist der Zenkoji-Tempel von Nagano ein bedeutender buddhistischer Wallfahrsort in Japan.

6. Tag: Nagano - Yamanouchi - Shirakawa-go - TAKAYAMA
Neben dem großartigen Zenkoji-Tempel gibt es noch einen weiteren Grund, nach Nagano zu fahren.
In der Umgebung leben Japanmakaken, auch Japanische Schneeaffen genannt. Im Ort Yamanouchi hat es eine Gruppe von Japanmakaken zur Weltberühmtheit geschafft:
An kalten Tagen badet die Affengruppe im Onsen, einer japanischen Thermalquelle! Sie besuchen den "Jigokudani Monkey Park" und sehen - mit etwas Glück - wie die Affen behaglich im warmen Wasser baden.
Dann geht Ihre Reise weiter durch die Japanischen Alpen nach Shirakawa-go, ein malerisches Dorf mit strohgedeckten Bauernhäusern.
Im Winter tief verschneit, im Frühjahr eingebettet in frischem Grün und im Herbst umgeben von einer überwältigenden Symphonie von prächtig verfärbtem Laub, ist dieses abgelegene Bergdorf einfach ein Traum! Man glaubt kaum, in Japan zu sein.
Ganz unvergleichlich sind die Häuser im traditionellen Gassho-Stil. Die geräumigen Häuser sind drei bis vier Stockwerke hoch. Die sehr steil aufragenden Dächer erinnern an zum Gebet gefaltete Hände, was auch die Bedeutung des Wortes "gassho" ist.
Das ganze Ensemble des Dorfes Shirakawa-go ist seit 1995 UNESCO-Weltkulturerbe. Hier erleben Sie einen sehr schönen Teil des alten Japans!
Am frühen Abend Fahrt mit dem Bus nach Takayama (ca. 40 km).
Die Stadt liegt auf einer Höhe von 573 m am Ufer des Miyagawa. Bei guter Sicht haben Sie von Takayama einen herrlichen Blick auf die 3.000 m hohen Berge der Japanischen Alpen.

7. Tag: Takayama - Hikone - KYOTO
Am Vormittag erkunden Sie die historische Altstadt von Takayama.
Ihre Blüte erlebte die Stadt in der Edo-Periode (1600-1868) als viele wohlhabende Kaufleute hier lebten. Aus dieser Zeit hat sich die einzigartige Altstadt erhalten.
Auf dem geschäftigen Morgenmarkt bieten die Bauern aus der Umgebung ihre Produkte an. Dann besuchen Sie Takayama Jinya, einen Bau im traditionellen japanischen Stil, in dem in der Edo-Periode die Provinzverwaltung untergebracht war. Wegen seiner reichen Holzvorkommen unterstand die Stadt direkt dem Shogun.
Sie bummeln dann noch etwas durch die wunderschöne Altstadt mit vielen alten Wohnhäusern aber auch Werkstätten, Läden und Sakebrauereien, von denen einige schon seit Jahrhunderten im Geschäft sind.

Dann geht Ihre Fahrt weiter nach Hikone, der nächsten Station Ihrer Japanreise (ca. 200 km).
Die Stadt Hikone mit rund 113.000 Einwohnern liegt sehr schön auf dem Ostufer des Biwa-Sees, des größten Sees in Japan.
Berühmt ist Burg Hikone, die Sie am Nachmittag besichtigen. Burg Hikone ist eine Hügelburg mit deren Bau 1603 begonnen wurde. Hikone überstand alle Feudalkriege und blieb auch nach der Meiji-Restauration erhalten. So zählt Hikone heute zu den ältesten Burgen Japans.
Am späten Nachmittag geht Ihre Reise durch Japan weiter zum nächsten Höhepunkt, der alten Kaiserstadt Kyoto (ca. 80 km).
Am Abend können Sie sich in Kyoto schon ein wenig umsehen.

8. Tag: KYOTO
Als den Kaisern von Japan gegen Ende der Nara-Periode die buddhistischen Mönche zu mächtig geworden waren, ließen sie bis 794 Kyoto als ganz neue Hauptstadt errichten. Bis 1869 sollte Kyoto fast 1.100 Jahre lang kaiserliche Residenz bleiben.
Im Laufe der Jahrhunderte entstanden 1.600 buddhistische Tempel und 400 Shinto-Schreine. Dieses reiche kulturelle Erbe macht die Kaiserstadt Kyoto zu einer der sehenswertesten Städte in Asien.
Dank seiner unvergleichlichen kulturellen Bedeutung für Japan ist Kyoto im Zweiten Weltkrieg bewußt geschont worden und daher heute eine der besterhaltenen Städte in Japan!
Der Palast, einige Villen und Gärten gehören immer noch zum Besitz des Kaisers und können nur mit Genehmigung des Kaiserlichen Hofamts (Imperial Household Agency) besucht werden.
Mit dem Bus besuchen Sie einige der schönsten Tempel und Gärten in Kyoto.
Der Ryoanji-Tempel ist weltberühmt für seinen Zen-Garten: einige bizarre Steine inmitten einer feingeharkten Kiesfläche, die wie Felseninseln in einem Meer oder Gebirge über den Wolken erscheinen. So einfach die Anlage, so endlos kann man sie betrachten!
Wunderschön ist der Goldene Pavillon (Kinkakuji) in einem Park gelegen.
Das Nijo-Schloß wurde 1630 von Ieyasu, dem Begründer des Tokugawa-Shogunats, erbaut. Durch die offenen Schiebetüren schauen Sie in die Räume hinein und fühlen sich in das Palastleben im 17. Jh. versetzt.
Malerische Gassen führen hinauf zum Kiyomizu-Tempel oberhalb von Kyoto. Von seiner Terrasse, die auf einer sehr kunstvollen Holzkonstruktion ruht, haben Sie einen schönen Blick auf diese einzigartige Stadt der japanischen Kultur.
Am frühen Abend können Sie auf der Shijo- und Kawaramachi-Straße an vielen Geschäften vorbei bummeln.
Sehr interessant für einen kleinen Imbiß ist die Marktstraße Nishiki-dori mit einem vielfältigen Angebot von japanischen Gerichten.

9. Tag: KYOTO (NARA - IGA-UENO)
Der heutige Tag ist zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen in Kyoto.
Wir empfehlen Ihnen den Ausflug nach Nara und zu den Ninjas in Iga-Ueno (Ausflugspaket).
Am Morgen geht die Fahrt mit dem Bus von Kyoto nach Nara (ca. 40 km), ein weiterer Höhepunkt Ihrer Reise durch Japan.
Im Jahre 710 wurde Nara zur ersten ständigen Hauptstadt von Japan, von der aus 74 Jahre lang das Land regiert wurde. Daher gilt Nara als Wiege einer spezifisch japanischen Kultur.
Die verschiedenen Klöster, Tempel und Schreine im Nara Park lassen sich bequem zu Fuß erkunden. Sie werden dabei von zahmem Rotwild begleitet, das sich gerne füttern läßt (Automaten mit Tierfutter stehen im Park).
Besonders schön ist der Nara-Park zur Zeit der Kirschblüte!
Zu den größten und beeindruckendsten Bauten, die in der Nara-Periode (710-784) errichtet wurden, gehört der Todaiji-Tempel.
Die große Halle ist mit 49 m Höhe und 51 m Breite der größte Holzbau der Welt. Darinnen thront "Daibutsu", 15 m hoch ist es die größte bronzene Buddhastatue der Welt, die aus 437 Tonnen Bronze gegossen wurde.
Sehenswert ist auch der Kasuga-Schrein aus dem 8. Jh. Den Weg zum Schrein säumen mehr als 3.000 Stein- und Bronzelaternen, die Gläubige im Laufe der Jahrhunderte gestiftet haben.
Dann geht die Fahrt mit dem Bus weiter nach Iga-Ueno.
Gleich neben der schönen alten Burg von Ueno liegt das Ninja-Museum. Ninjas waren im feudalen Japan Spezialisten für allerlei Geheimaufträge von der Spionage bis zum Meuchelmord. Traditionell kamen stets viele Ninjas aus der Region Iga.
Im Unterschied zu den Samurai, die im alten Japan hohes Ansehen genossen, waren die Ninjas immer zweifelhaft beleumundete, geheimnisvolle Krieger, von denen man (besser) nicht viel wußte. So ranken sich viele Erzählungen, Dichtung und Wahrheit, um die Ninjas.
Im Museum sehen Sie die speziellen Waffen der Ninjas erfahren etwas über ihre Ausbildung.
Bei einer Ninja-Show zeigt man Ihnen die Kampftechniken der Ninjas.
Am späten Nachmittag Busfahrt zurück zu Ihrem Hotel in Kyoto.

10. Tag: Kyoto - Osaka - FRANKFURT
Eine erlebnisreiche Reise durch Japan geht heute zu Ende.
Frühe Fahrt mit dem Bus zur Flughafeninsel Kansai bei Osaka (ca. 40 km).
Mitten in der Bucht von Osaka wurde 1994 mit beträchtlichem Aufwand vom Stararchitekt Renzo Piano ein moderner Flughafen auf einer künstlich angelegten Insel gebaut.
Flug von Osaka nach Frankfurt (ca. 12 Std.).
Ankunft in Frankfurt am späten Nachmittag.
Ggf. Weiterflug zu Ihrem Abflughafen in Deutschland, Österreich oder Schweiz.

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