10-tägige Studienreise - Drehscheibe der Völker und Kulturen

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Preis: EUR 1.795,00

10-tägige Studienreise - Drehscheibe der Völker und Kulturen

Persien, seit 1979 die Islamische Republik Iran, ist seit jeher eine der großen Drehscheiben der Völker und Kulturen. Seit rund 7.000 Jahren ist das Land intensiv in das stetige »Geben und Nehmen« der zahlreichen Gesellschaften im Orient eingebunden. Einerseits ist es Quell bedeutender zivilisatorischer Errungenschaften, andererseits Durchgangsgebiet für die Handelsströme zwischen Ost und West. Davon zeugen wie kaum irgendwo sonst glanzvolle Monumente und nicht weniger die neugierigen Menschen.

Highlights:

  • Gärten von Shiraz
  • Gräber der Achämeniden
  • Reza-Abbassi-Museum Teheran


Reisetermine und Ab-Preise/Person in EUR im DZ/LP
Abflug von FRA mit Turkish Airlines | Qatar Airways
11.11.2017 - 20.11.2017 ab 1.795 | 1.945
11.03.2018 - 20.03.2018 ab 1.845 | 1.350
24.03.2018 - 02.04.2018 ab 1.845 | 1.350
07.04.2018 - 16.04.2018 ab 1.895 | 1.945
14.04.2018 - 23.04.2018 ab 1.845 | 1.350
21.04.2018 - 30.04.2018 ab 1.845 | 1.350
28.04.2018 - 07.05.2018 ab 1.845 | 1.350
Aufpreis Einzelzimmer: 425 EUR

Mindestteilnehmerzahl: 12 Personen, am 11.11.17: 8 Personen
Maximale Teilnehmerzahl: 29 Personen, am 11.11.17 26 Personen


Reiseverlauf:

1. Tag: Anreise in den Iran
Shiraz ist eine der wichtigsten Handelsstädte des Orients. Wir fliegen gemeinsam zu diesem geschichtsträchtigen Ort.

2. Tag: In den Gärten von Shiraz
Wussten Sie, dass Reisende für immer ihre Heimat vergessen, wenn sie die Rosenblüte in Shiraz erleben? Wir überprüfen die Legende und besuchen den Eram-Garten. Den Duft der Pomeranzen des Narenjestan-Gartens haben wir schon von weitem in der Nase. Unser Studienreiseleiter holt seinen Gedichtband hervor und zitiert an den Mausoleen der berühmten mittelalterlichen Dichter Hafiz und Saadi einige ihrer Verse. Was sagen uns die Blumen, die junge Menschen an den Gräbern niederlegen? Wir sprechen darüber, was ihnen die alten Geschichten heute bedeuten. Denn sie stammen aus einer Zeit, in der Handel und Wandel für ein offenes Weltbild sorgten. Ein Besuch der Wakil-Moschee sowie ein ausgiebiger Bummel über den Basar runden unseren ersten Tag im Iran ab. (F, A)

3. Tag: Völkerkunde in Persepolis
Das nennt man wohl »große Geschichte«: Wir stehen in Persepolis, der Residenzstadt der Achämeniden, das im 6. Jahrhundert vor Christus unter dem großen Dareios und seinen Nachfolgern errichtet wurde. Wir schauen uns die weitläufige Anlage an: das prächtige Thronhaus von Xerxes, die große Audienzhalle, die Flachreliefs mit Bildnissen tributpflichtiger Völker. Zum ersten Mal wurden hier die unterschiedlichsten Völker und ihre Handelswaren minutiös porträtiert. Wir erleben ein Lexikon der frühen Völkerkunde. Dann ein Szenenwechsel: In Naqsh-e Rostam sind die Gräber der Achämeniden und sasanidische Reliefs in eine gewaltige Felswand eingeschlagen. Die toten Großkönige wurden offenbar als Garanten des Erfolgs im Kampf gegen die Römer verehrt. 150 km (F, A)

4. Tag: Der »Große Perser« und die Stadt des Kyros
Wir verlassen Shiraz und fahren nach Pasargad. In der Hochebene trotzen seit mehr als 2.500 Jahren die ältesten achämenidischen Palastbauten und das Grab des Kyros allen Machtwechseln. Die Geschichte von der Geburt des Kyros hat uns Herodot überliefert. Unser Studienreiseleiter erklärt uns, warum »Kyros« im modernen Iran noch immer ein sehr beliebter Vorname ist. In einem Berg am Stadtrand von Yazd soll der Legende nach die Tochter des letzten Sasaniden-Herrschers Zuflucht gesucht haben. 400 km (F, A)

5. Tag: Feuertempel in der Oasenstadt
Schon Marco Polo berichtete über die alte Handelsstadt Yazd. Hier sind die Traditionen der Zarathustrier noch heute erlebbar: Totentürme legen Zeugnis von den besonderen Bestattungsritualen der Religionsgemeinschaft ab. Im Feuertempel trifft sich die Gemeinde zum Gebet und blickt auf ein Feuer, das schon seit mehr als 1.500 Jahren ohne Unterlass brennt. In der gut erhaltenen Altstadt machen wir einen Spaziergang und treffen einen der »Wächter des Feuers«. Wir unterhalten uns mit ihm über die Traditionen dieser im Westen fast unbekannten religiösen Gemeinschaft. Nicht fehlen dürfen heute aber keinen Fall: die Freitagsmoschee, der Mir Chakhmaq-Platz und die traditionellen Lehmhäuser. Auch in Nain besuchen wir die Freitagsmoschee, auf unserem Weg nach Isfahan. 310 km (F, A)

6. Tag: »Die Hälfte der Welt«
Isfahan leuchtet in Türkis, der Farbe der schiitischen Moscheen: Die Imam- und die Scheikh- Lotfollah-Moschee wetteifern mit dem Blau des Himmels über der Wüstenoase. Um Schah Abbas, den Erbauer der Stadt, ranken sich viele Mythen und Legenden. Die Lage der Stadt an der Südroute der Seidenstraße hatte ihm zu unermesslichem Reichtum verholfen. Inmitten der in den Grünanlagen am zweitgrößten Platz der Welt sitzenden Menschen hören wir spannende Geschichten über die Begebenheiten am sagenhaften Hofe des Schahs. Selbstverständlich sehen wir auch den Palast der 40 Säulen, der uns an indische Architektur erinnert. Auf der Terrasse des Ali-Qapu-Palastes versetzen wir uns zurück in das 17. Jahrhundert. Voller Stolz nannte sich die Stadt damals »Hälfte der Welt«. (F, A)

7. Tag: Handelszentrum Isfahan
Schah Abbas ließ vor 400 Jahren armenische Christen in Isfahan ansiedeln und gewährte ihnen Religionsfreiheit. Daran denken wir, wenn wir in der Vank-Kirche aus dem 17. Jahrhundert mitten in einem bunten Bildermeer stehen. Die Fresken erzählen von den Anfängen des armenischen Christentums. Als Kontrast dazu beeindruckt uns die Freitagsmoschee durch ihre Größe und vor allem durch die Vielfalt islamischer Baustile. Nirgendwo sonst können wir die Unterschiede zwischen christlicher und islamischer Architektur so deutlich erleben wie in Isfahan. Die Brücken der Stadt sind seit jeher Orte des Austausches: Seit Jahrhunderten treffen sich die Menschen unter den Bögen der Khadju- und Si-o-Se-Brücke zum Flanieren und Singen. Am Abend erwartet uns ein besonderes Erlebnis: Im eleganten Speisesaal des Abbasi-Hotels feiern wir unseren letzten Abend in der schönsten Stadt des Orients. (F, A)

8. Tag: Die Weisen aus dem Morgenland
Unser Ziel? Teheran! Aber bis dahin erwarten uns einige besondere Perlen des Iran: Natanz, das für seine Freitagsmoschee bekannt ist, und Kashan, von wo aus die drei Weisen aus dem Morgenland ihre Reise nach Bethlehem begannen. Auch sie waren frühe und erfolgreiche Händler im Orient. Unser Studienreiseleiter weiß dazu Näheres. Hier sehen wir auch ein prächtiges Herrenhaus aus dem 19. Jhd. und besichtigen ein historisches Hamam. Anders Qom, das von schiitischer Frömmigkeit geprägt ist. Touristen ist lediglich ein Blick in den Hof des Mausoleums der Fatima gestattet. 420 km (F, A)

9. Tag: Die Pracht des Pfauenthrons in Teheran
Die Paläste am Hang des Elburs-Gebirges lassen Erinnerungen an die Schah-Familie lebendig werden. So sehen und hören wir, dass Legendenbildung keineswegs nur ein Phänomen alter Geschichte ist. Die Legende des letzten Schahs bewegt die Menschen bis heute. Was denken die Iraner über ihn? Unser Studienreiseleiter erklärt uns die teils kontroversen Sichtweisen. Im Juwelenmuseum sehen wir den sagenumwobenen Pfauenthron und den größten Diamanten der Welt, »Meer des Lichts« genannt. Wir besichtigen den Saadabad-Palast und das Reza Abbassi-Museum, in dem sich die schönsten Beispiele der iranischen Buch- und Miniaturmalerei finden, regelrechte Bilderbücher zu den Märchen und Legenden aus aller Herren Länder. Wir lassen die Reise in einem traditionellen Restaurant ausklingen. (F, A)

10. Tag: Abschied vom Iran
Eine märchenhafte Reise geht heute zu Ende. Aber die Legenden und Geschichten Persiens und des Irans wird Ihnen keiner mehr nehmen!

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, A=Abendessen)


Ihre Hotels:
Shiraz / 3 / Parsse / ***+
Yazd / 1 / Safaiyeh / ****
Isfahan / 3 / Safir / ****
Teheran / 2 / Evin Parsian / ****

Leistungen, die überzeugen:

  • Zug zum Flug
  • Flüge mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy-Class bis Shiraz/ab Teheran über Istanbul
  • Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren
  • Rundreise/Ausflüge im landestypischen Reisebus mit Klimaanlage
  • Transfers am An- und Abreisetag
  • Qualifizierte Studienreiseleitung
  • Königsstadt Persepolis
  • Juwelenmuseum in Teheran
  • Mausoleum des Hafiz
  • Besichtigungen mit Audio-System
  • Alle Eintrittsgelder
  • 9 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC), Hotels meist mit Klimaanlage
  • 8x Frühstück, 8x Abendessen
  • Kofferservice in den Hotels
  • Umfassende Reiseinformationen
  • Hochwertige Reiseliteratur zur Auswahl


Nicht inklusive:

  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Persönliches
  • Reiseversicherungen
  • zubuchbar: Aufpreis Zug zum Flug 1. Klasse 74 EUR
  • zubuchbar: Visum für dt. Staatsbürger 65 EUR


Einreise für deutsche Staatsbürger:
Es ist ein Visum erforderlich; notwendig ist dazu u.a. der 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültige Reisepass.
Die Visabeantragung beginnt bereits 7 Wochen vor Reiseantritt. Bitte beachten Sie dieses bei Ihrer Reiseplanung.
Die Einreise oder die Beantragung eines Visums mit einem Pass, der einen israelischen Einreisestempel enthält, ist nicht möglich

Für die Dauer des Aufenthaltes in Iran ist eine iranische oder deutsche Unfall- und Krankenversicherung notwendig. Seit 23. September 2011 sind die iranischen Auslandsvertretungen verpflichtet, vor Ausstellung des Visums den Krankenversicherungsschutz zu überprüfen

Kleidung:
Alle Reisenden müssen sich in der Öffentlichkeit entsprechend den im Iran gültigen islamischen Regeln kleiden.

FRAUEN:
Schon bei der Einreise sind das Haar und der Hals mit einem Kopftuch zu bedecken. Reist man mit einer iranischen Fluggesellschaft, gilt dies bereits bei Beginn der Flugreise. Zu tragen sind zudem weite, langärmelige und undurchsichtige Blusen mit nicht zu auffälligen Mustern sowie Jacken, alles bis zu den Oberschenkeln reichend. Geeignet sind ebenso weit geschnittene Hosen oder Röcke, die bis zu den Knöcheln gehen. Geschlossene Schuhe sind empfehlenswert. Make-up sollte nur dezent aufgetragen werden.

MÄNNER:
Kurze oder zu enge Hosen dürfen von Männern nicht getragen werden. Auch sollte es vermieden werden, mit kurzärmeligen Hemden unterwegs zu sein. Männliche ausländische Geschäftsreisende sollten bei Geschäftsbesuchen stets Jackett und Krawatte tragen.

Zu beachten ist, dass die Bekleidungsvorschriften außerhalb großer Städte besonders genau befolgt werden müssen.


Beratung und Buchung
Reiseservice Rademacher
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