Die im oberen Wesertal gelegene Einheitsgemeinde Flecken Bodenfelde zählt rund 3700 Einwohner und entstand im Rahmen der Gebietsreform im Jahre 1974 aus den drei Ortschaften Bodenfelde, Nienover und Wahmbeck. Die Bezeichnung Flecken hatte historisch einmal mit Marktrechten in Verbindung gestanden und wird aus Gründen der traditionellen Überlieferung im Namen geführt. Erste Erwähnungen der Teilgemeinden gehen auf das Jahr 833 zurück. Wirtschaftlich bedeutend waren schon immer die Salzquellen der Region Bodenfelde. Neben der Landwirtschaft bildete das Salzgewerbe über Jahrhunderte hinweg die ökonomische Grundlage der Bewohner. Weitere historisch bedeutsame Wirtschaftszweige waren außerdem Brauereien und Branntweinbrennereien. Die landschaftlich reizvolle Lage zwischen den Mittelgebirgen Solling und dem nordhessischen Reinhardswald machen die südniedersächsische Gemeinde zu einem beliebten Ausflugsziel.
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26.05.2012