Döbern wurde erstmalig 1443 urkundlich erwähnt und gehörte als Vasallendorf zum Herrschaftsbereich Forst in der heutigen Niederlausitz und war von 22 Personen im Jahre 1708 besiedelt. Mit dem Erwerb durch August von Friedrich 1830 entstand 1846 die erste Kohlengrube. 1864 startet in der Grube Providentia der Braunkohleabbau. 1882 entsteht in Döbern das Glashüttenwerk Fettke und Ziegler und 1886 die Adolph Hirsch-Hohenzollernhütte, 1921 die Niederlausitzer Kristallwerke. Nach wechselvoller Geschichte wird 2007 die Glasproduktion wieder aufgenommen. Heute ist Döbern attraktiver Urlaubsstandort mit Badesee, an dem auch Wohnmobile willkommen sind und lädt zum Radwandern, Campen und Baden fernab vom Massentourismus in naturnaher Umgebung mit seltenen Pflanzen- und Tierarten und geologische Besonderheiten am Muskauer Faltenbogen, ein. Ausflugsziele sind Cottbus, der Spreewald und Forst.
Sonnig, um die 22°C
Nachts: 9°C, Sonne: 70%
26.05.2012