Die Gemeinde Dogern liegt im Landkreis Waldshut direkt an der Grenze zur Schweiz. Erstmals urkundlich erwähnt wird der Name zu Beginn des 12. Jahrhunderts als Herkunftsort und Besitz eines Kreuzritters. Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts befand sich der Ort zumeist in klösterlichen Besitz. Die Dorfbewohner widmeten sich vorwiegend dem Fischfang im Hochrhein. Nach einem verheerenden Hochwasser Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die alte Siedlung unmittelbar am Rheinufer aufgegeben, die Bevölkerung zog in höher gelegene Bereiche, die bis heute das Siedlungsgebiet von Dogern bilden. Im Jahr 1806 fiel der Ort schließlich an das Land Baden.Heute hat Dogern knapp 2500 Einwohner. Ähnlich wie in der benachbarten Gemeinde Albbruck arbeitet ein Großteil der Bevölkerung von Dogern in der nahegelegenen Stadt Waldshut-Tiengen.