Gößnitz ist eine knapp 4000 zählende Gemeinde im thüringischen Altenburger Land. Der Name lässt auf sorbischen Ursprung schließen und bereits 1253 war Gößnitz schon Rittersitz. In seiner Historie war Gößnitz unter verschiedenen Herrschaften und setzte sich 1718 gegen den Widerstand der Orte Altenburg und Schmölln durch und wurde Stadt. Eine städtische Verfassung existiert seit 1874. Gößnitz ist nicht nur Bahnknotenpunkt zu Chemnitz, Gera, Plauen und Leipzig, sondern industriell interessant mit seinen Webereien, Maschinen-, Spielzeug- und Knopffabriken. Gößnitz hat zeitgeschichtlich mit dem Fabrikanten Max Jehn, der als sogenannter Wehrkraftzersetzer im KZ landete, einen markanten Punkt gesetzt. Noch heute erinnert ein Gedenkstein an ihn. Historisch und landschaftlich wird dem Besucher so einiges geboten.
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26.05.2012