Das kleine Städtchen Hötensleben (2.600 Einwohner) im westlichen Sachsen-Anhalt ist besonders für die hier weitgehend originalgetreu erhaltenen innerdeutschen Grenzanlagen bekannt, die bereits im Januar 1990 unter Denkmalschutz gestellt wurden.Der Ort blickt auf eine weit über tausendjährige Geschichte zurück, in welcher Hötensleben oft den Besitzer wechseln musste. Zur Sicherung einer Furt durch die Aue entstanden hier eine Wasserburg und später ein Schloss (zeitweise war Hötensleben gar Residenzstadt), von denen jedoch nur der Park und Teile der Burgmauer erhalten sind. Zu den schönsten Gebäuden Hötenslebens zählen das barocke Rathaus, das ehemalige Wolfsburgische Armenhaus, sowie die Kirche Sankt Bartholomäus, die ebenfalls in der Barockzeit auf den Grundmauern einer im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Vorgängerin errichtet wurde. Obwohl der Bördekreis als recht strukturschwach gilt, profitiert Hötensleben von der günstigen Lage nahe einer Bundesstraße zwischen Helmstedt und Halberstadt sowie von zeitgeschichtlich interessierten Besuchern. Außerdem grenzt der Ort an den Naturpark Elm Lappwald ("Am Viktoriasee").
Sonnig, um die 21°C
Nachts: 8°C, Sonne: 70%
26.05.2012