Nahezu in der Mitte Thüringens liegt die Gemeinde Ichtershausen im Ilm-Kreis. Der Ort, in dem etwa 4000 Einwohner leben, befindet sich in der Umgebung der Landeshauptstadt Erfurt. Ichtershausen ist ein sogenanntes Straßendorf an dem Fluss Gera, das zur Landschaft des Thüringer Beckens gehört. Im Jahr 948 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Das Cistercienserinnen Kloster Ichtershausen, das im Jahr 1147 geweiht wurde, hatte lange Zeit eine wichtige Bedeutung für das Dorf. Mitte des 16. Jahrhunderts berät die Versammlung der Fürsten in Ichtershausen über einen Kriegszug gegen den Kaiser. Die wirtschafltiche Entwicklung der Gemeinde erhielt im Jahr 1862 einen deutlichen Aufschwung durch die Gründung der Nadelfabrik. Im ehemaligen Schloss von Ichtershausen war lange Zeit ein Gefängnis untergebracht.
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27.05.2012