Die Gemeinde Karstädt entstand erst im Jahr 2003 durch Zusammenlegung der dreizehn Ortsteile. Die knapp 7000 Einwohner zählende Gemeinde profitiert von ihrer Lage im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe–Brandenburg, einer außerordentlich artenreichen naturbelassenen Flusslandschaft.Aufzeichnungen über die Ortsteile von Karstädt gab es bereits im 13. Jahrhundert. Karstädt erhielt seinen Namen vom dort ansässigen Ritter Reinhold von Karstede. Eine erste Kirche wurde im 14. Jahrhundert gebaut. Die Ortsteile Glövzin und Kaltenhof waren sogar schon in der Jungsteinzeit besiedelt, wie archäologische Funde anschaulich belegen. Zwischen dem 6. und 12. Jahrhundert war die Region Siedlungsgebiet slawischer Einwanderer. Der verheerende Dreißigjährige Krieg hinterließ nur elf männliche Einwohner. Aufschwung brachte der Anschluss an die Eisenbahnstrecke Hamburg–Berlin 1846.Die Kirchen in Karstädt, Glövzin und Premslin gelten als Baudenkmäler.
Sonnig, um die 21°C
Nachts: 6°C, Sonne: 70%
26.05.2012