Im thüringischen Teil der landschaftlich reizvollen Region Eichsfeld, liegt die zum gleichnamigem Landkreis zählende Stadt Leinefelde, die ihren Namen den in der Stadt liegenden Leinequellen verdankt. Erstmals 1227 urkundlich erwähnt, gehörte Leinefelde bis es 1803 an Preußen überging, zum Erzbistum Mainz. Erst 1969 wurde das Dorf Leinefelde zur Zeit der Deutschen Demokratischen Republik zur Stadt ernannt und 2004 mit der nahegelegenen Stadt Worbis zur Gemeinde Leinefelde-Worbis zusammengelegt. Neben der interessanten barocken Maria-Magdalena-Kirche von 1729 bietet die Stadt vor allem in ihrer dörflichen und waldreichen Umgebung Wandergelegenheiten sowie viele kulturhistorische Sehenswürdigkeiten, zu denen unter anderen Klöster und Burgen, wie die 900 Jahre alte Burg Bodenstein zählen. Nur wenige Autominuten von Leinefelde entfernt, befindet sich in den Gebäuden der ehemaligen Grenzübergangsstelle Duderstadt/Worbis, das Grenzlandmuseum Eichsfeld, welches eindruckvoll die Geschichte der Region während der DDR Zeit präsentiert.
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27.05.2012