Die Samtgemeinde Lutter am Barenberge ist eine 2400-Einwohner-Gemeinde im Südosten Niedersachsens am Fluss Lutter. Der Ort ist aus mehreren Ortsteilen im Rahmen der Gebietsreform 1974 entstanden ist. Die Gründung der Gemeinde erfolgt im Jahr 956 durch den späteren Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Otto I, genannt der Große. Im auslaufenden Mittelalter war die Gemeinde einer der Streitpunkte bei den Auseinandersetzungen zwischen dem Bistum Hildesheim und dem Herzogtum Braunschweig. 1523, als Folge der Hildesheimer Stiftsfehde, wurden die Stadt und die Burg Lutter, die im 13. Jahrhundert als Wasserburg errichtet worden war, von den Braunschweigern vereinnahmt. Der zwischenzeitlich verwendete Name Bischofslutter wurde abgelegt. Der gotische Pallas und der Bergfried der Burg Lutter sind auch heute noch erhalten.
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27.05.2012