Zur oberbayrischen Gemeinde Ramerberg zählen sich knapp 1.500 Einwohner, diese wohnen auf einer Fläche von 8 km². Ramerberg wurde im Jahre 1137 erstmals in Dokumenten des Klosters Attl erwähnt, wobei der Ort "Rumaerberc" bis 1803 unter dessen Zuständigkeit stand. Erst 1818 erlang der kleine Ort Ramerberg politische Anerkennung als selbstständige Gemeinde, dies lag zuletzt an der Umsetzung der bayrischen Verwaltungsreformen. Historisch interessant erscheint die Eröffnung der Bahnstrecke Rosenheim-Mühldorf, diese wurde am 1. Mai 1876 an die Gemeinde Ramerberg angeschlossen. Das Wappen der Gemeinde gestaltet sich aus drei Symbolen, das historisch wohl bekannteste sind die drei blauen, stehenden Rauten, diese sollen die 800 Jahre andauernde Zugehörigkeit zum Kloster Attl verdeutlichen. Des Weiteren wird das Wappen mit einem goldenen Kessel und roten Flammen ausgeschmückt, dieses Symbol wurde dem Familienwappen der Familie Kern entnommen. Das dritte Symbol ist ein roter Steinbockstumpf in Silber, der das Geschlecht der Katzbacher darstellt.
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27.05.2012