Kleinanzeigen Rehm-Flehde-Bargen

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Rehm-Flehde-Bargen

Südöstlich von Lunden, im Herzen des stolzen Landes Dithmarschen, liegt Rehm-Flehde-Bargen. Die etwa 600 Einwohner zählende Gemeinde besteht aus drei Dörfern, die nicht von ungefähr aufgereiht wie Perlen auf einer Schnur erscheinen. In dieser früher oft von schweren Sturmfluten heimgesuchten Landschaft waren kleine Erhebungen Orte, die Schutz vor den Wogen der Nordsee versprachen. Die Entwicklung der drei einst eigenständigen Dörfer ist eng mit der Geschichte Dithmarschens verbunden - schließlich war das nahegelegene Lunden ein Zentrum der Dithmarschen Bauernrepublik.Als "in Flede" erscheint Flehde 1231 erstmals in den Urkunden. Der Name bedeutet soviel wie "Wasserlauf" und meint vielleicht einen Bach, an dessen Ufer die ersten Häuser entstanden. Mehr als 200 Jahre später, nämlich 1447, tritt das südlich von Flehde gelegene Bargen als "van Bergen" in der schriftlichen Überlieferung auf. Auch hier ist der von "Barch" (Berg) abgeleitete Name bezeichnend für die Lage des Dorfes. Als letztes taucht 1560 das Örtchen Rehm als "Rembullung" und "Remen" in den Urkunden auf. Das niederdeutsche "Rehm" bezeichnet einen schmalen Land- oder Gehölzstreifen, "Rembullung" ein Landgut oder einen Wohnplatz. Noch heute leben viele Einwohner der Gemeinde Rehm-Flehde-Bargen von der Landwirtschaft. In den letzten Jahren gewinnt aber auch der Tourismus mehr und mehr an Bedeutung. Das nahe Lunden mit seinem weithin berühmten Geschlechterfriedhof und der St. Laurentius-Kirche ist immer einen Besuch wert. Vor allem aber wartet eine einzigartige Landschaft darauf, erkundet zu werden. So befindet sich nicht weit von hier das Naturschutzgebiet Mötjenpolder mit dem Mötjensee. Ein Aussichtsturm ermöglicht es Besuchern, die faszinierende Tierwelt des Sees zu beobachten, ohne die scheuen Vögel zu stören. Und wer denkt bei der Fahrt über die Landstraße zwischen Bargen und Rehm daran, dass er damit einem Weg folgt, der schon seit Jahrhunderten von den Menschen genutzt wurde? Der alte Landweg verläuft auf der Lundener Düne, die einen schmalen, leichterhöhten Landstreifen zwischen der Eider-Broklandsau-Niederung und der Seemarsch bildet. Die Düne schafft eine natürliche Nord-Süd-Verbindung zwischen der Eidermündung und der Heider Geest bei Weddingstedt-Stelle und war oft die einzige Möglichkeit, trockenen Fußes durch das Land zu reisen. Im Sommer entfaltet sich an der Böschung des alten Landwegs eine üppige Blumenpracht.

Wetter Rehm-Flehde-Bargen
  • Heiter, um die 22°C
    Nachts: 11°C, Sonne: 65%
    27.05.2012

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