Das niedersächsische Stadensen liegt südlich Uelzens und Lüneburgs in der Lüneburger Heide. Der zur Samtgemeinde Wrestedt zählende Ort hat knapp 1.500 Einwohner und hofft, demnächst neben den Einkünften aus dem Tourismus seine verkehrsgünstige Lage dazu nutzen zu können, neues Gewerbe ansiedeln zu können. Erschlossen wird Stadensen über zwei Bundesstraßen, die Bahn und den nahen Elbe-Seitenkanal (Hafen Uelzen).Der Ort blickt auf eine über 850-jährige Tradition zurück, wobei Stadensen besonders als Ausgangspunkt für Jagden auf Rot- und Schwarzwild genutzt wurde. Nachdem das Gebiet im 11. Jahrhundert dem Kloster Oldenstedt zufiel, wurde hier Fischzucht und Imkerei betrieben. Inwieweit dies zu einer befestigten Ansiedlung geführt hat, hat archäologisch noch nicht geklärt werden können. Sein heutiges Erscheinungsbild erhielt Stadensen nach einem verheerenden Brand 1802; danach wurden die Häuser weit von der Straße nach hinten versetzt und durch eine Eichenallee stehen hier Linden) von der Fahrbahn abgegrenzt. Noch heute ist die Region landwirtschaftlich gteprägt, doch auch Maschinenbau und Gesundheitswirtschaft sind ansässige Branchen. Auch in der nahen Universitätsstadt Lüneburg sind Einwohner Stadensens (Fachbereich für Bauingenieurwesen in Suderburg) beschäftigt
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27.05.2012