Aupair im Ausland - Do’ s and Don’ts

Viele Schulabgänger nutzen die Zeit zwischen dem Abitur und dem Studium dazu, erste berufliche und auch private Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Vorhandene Sprachkenntnisse können auf diese Art verbessert und Interessantes über das betreffende Land gelernt werden. Eventuell können somit gar erste Kontakte für einen weiteren, beruflichen Aufenthalt geknüpft und die Weichen in eine besondere, internationale Zukunft gestellt werden.
In der Regel beträgt die Zeitdauer, in der man sich im neuen Land aufhält, drei bis zwölf Monate. Fühlt man sich dort unwohl, so erscheint diese Zeit häufig um ein Vielfaches ausgedehnter. Vor einer solchen Unternehmung gilt es daher, ausreichend viele Informationen einzuholen, um die Monate im Ausland so angenehm wie möglich zu gestalten - auch im Hinblick auf die Gastfamilie.
Unbedingt notwenig: grundlegende Sprachkenntnisse
Gewisse Grundkenntnisse der jeweiligen Landessprache sind in erster Linie freilich unabdingbar, denn durch den Dialog lassen sich de facto auch erste Anfangsschwierigkeiten leichter bewältigen. Sind aber die Sprachkenntnisse vorerst nur in unzureichendem Maße vorhanden, so besteht die Gefahr, dass sich insbesondere die ersten Wochen im Ausland zum Unsicherheitsfaktor entwickeln.
Denn Gespräche können erheblich über Heimweh und eventuelle Ängste hinweghelfen. Das Interesse der Aupairs an fremden Kulturen und einer noch recht fremden Sprache setzt in jedem Falle auch eine gewisse Anpassungsfähigkeit und Engagement voraus. Dieses gilt sowohl für allgemeine Aktivitäten, die innerhalb der Gastfamilie durchgeführt werden, als auch z. B. bei Exkursionen und Sprachkursen. Apropos: Viele Agenturen, mit deren Unterstützung ein Aupair-Aufenthalt im Ausland durchgeführt werden kann, legen großen Wert auf die Teilnahme an Sprachkursen und am allgemeinen Schulunterricht.
Zu bedenken ist im Vorfeld auch, dass man im fremden Land in den meisten Fällen nur eine recht eingeschränkte Privatsphäre vorfindet, denn die Aupairs leben praktisch unter einem Dach mit ihrem so genannten Arbeitgeber.