Traumstrände mit Flair: Formentera

Südlich von Ibiza liegt Formentera, die Insel mit den schönsten Stränden Spaniens. Von ihrer ehemals reichen und bewegten Geschichte ist heute kaum noch etwas zu entdecken. Nur einige Wehrkirchen und ein Kastell in der Nähe von Es Caló zeugen davon, dass sich die Bewohner der Insel viele Jahrhunderte lang immer wieder gegen Angreifer und Besatzungsmächte wie etwa die Römer, die Vandalen, oder die Wikinger zur Wehr setzen mussten.
Insel der Aussteiger und Künstler
Seit den 1960er Jahren war Formentera wie auch Ibiza Ziel unzähliger Aussteiger. Künstler wie Chris Rea, Bob Dylan oder Pink Floyd verbrachten hier einige Zeit, Schriftsteller und Hippies folgten ihrem Beispiel. Noch heute zeugt der relativ authentisch gebliebene Hippiemarkt in El Pilar von dieser Zeit. Jeden Mittwoch und Sonntag kann man hier, anders als auf Ibiza, liebevoll gefertigte Handarbeiten bestaunen und erwerben.
Sieht man sich etwas in El Pilar um, fällt die niedliche kleine Iglesia del Pilar ins Auge. Etwas weiter die Hauptstraße entlang kommt man zu einem der beiden Leuchttürme von Formentera. Der diese Gegend touristisch wenig erschlossen ist, finden sich rund um den Ort eher Felder als Hotels.
Oase der Entspannung Formenterra
Die Orte der Insel sind alle nicht sehr groß und konnten ihren ursprünglichen Charme größtenteils bewahren. Nur Es Pujols ist ein kleines Touristenzentrum mit einigen Hotels, Restaurants und Diskos. Wer das aufregende Party- und Nachtleben sucht, sollte eher nach Ibiza fliegen. Formentera ist entspannter, ruhiger. Hier kann man wunderbare Wanderungen oder Radtouren über die sanft hügelige Insel unternehmen oder sich an einem der vielen schönen Sandstrände entspannen, an denen man selbst in der Hochsaison immer noch ein ruhiges Plätzchen findet.
Wer die Abwechslung mag, unternimmt einen kleinen Ausflug, beispielsweise ins Fischerdorf Es Caló, zum Hafen von La Savina oder nach San Fernando, wo man sich in einem Kurs seine eigene E-Gitarre bauen kann.