Atkins, Glyx oder Weight Watchers: welche Diät ist die Richtige?

Schlank und fit werden möchte, wer eine Diät beginnt. Der Anfang ist zunächst nicht schwierig, doch schon nach ein paar Tagen zeigt sich, wie gut die Diät funktioniert und ob sie erfolgreich sein wird.
In jedem Fall ungeeignet sind alle Arten von Blitzdiäten. Sie versprechen kiloweise Erfolge in wenigen Tagen und funktionieren zwar; aber sie einen nicht aufzuwiegenden Nachteil. Durch das Hungern stellt der Körper seine Fettverbrennung um, um Energiereserven zu sparen. Fängt man nach erfolgreicher Diät wieder an, normal zu essen, muss die Verbrennung wieder neu geregelt werden. Bis sie sich eingepegelt hat, sind die lästigen Pfunde wieder auf den Hüften.
Grundsätzlich sind alle Diäten, die auf einseitiger Ernährung basieren nicht zu empfehlen. Über den Zeitraum der Diät entstehen schnell bedeutende Ernährungsmängel, die den Körper krank machen. Eine gesundheitlich verträgliche Diät kann nur langsam ablaufen. Wer nicht mehr als ein Pfund pro Woche abnimmt, tut seinem Körper Gutes.
Diäten, die bestimmte Lebensmittel verbieten, sind außerdem schlecht für die Moral. Verbote fordern den Heißhunger heraus. Wer ihm einmal nicht wiederstehen kann, bricht die Diät meist komplett ab.
So schalten Sie den Jojo-Effekt aus
Eine wirkungsvolle Diät basiert auf der langfristigen Reduktion der Energiezufuhr, sie ist nicht nur auf das reine Abnehmen ausgerichtet, sondern auch auf die Umstellung der Ernährungsgewohnheiten.
So kann man sein Normalgewicht erreichen und halten, ohne dem ungünstigem Jojo-Effekt hilflos ausgeliefert zu werden. Die Ernährung sollte auch nach der Ernährungsumstellung nicht zu viel Aufwand machen. Der Verzicht auf die alten Gewohnheiten ist schon schwierig genug.
Bewegung ist ein wichtiger Bestandteil jeder Diät. Sportliche Betätigung ist gut für körperliche und geistige Fitness. Wer Sport treibt, baut Fett ab und Muskeln auf. Wer sich dazu aufraffen kann, wird länger durchhalten.
Der alte Grundsatz FdH (Friss die Hälfte) ist nicht unbedingt so gesund, wie landläufig angenommen, führt er doch dauerhaft zu Mangelerscheinungen. Die Idee als solche ist jedoch richtig.
Große Portionen verführen dazu, mehr zu essen, das ist wissenschaftlich belegt. Wer sich zu viel auf den Teller packt, wird auch immer zu viel essen. Kleinere Portionen helfen, weniger zu essen.