„Please introduce yourself“ - das Vorstellungsgespräch auf Englisch

Abhängig von der jeweils zu besetzenden Stelle differieren oftmals auch die Anforderungen der englischsprachigen Unternehmen gegenüber ihren Bewerbern. So gehen häufig die meisten Personalverantwortlichen ein wenig toleranter über mögliche Sprachdefizite bei jungen Bewerbern bzw. bei Auszubildenden oder Praktikanten hinweg, als dieses eventuell bei berufserfahrenen Anwärtern der Fall ist.
Anders als hierzulande erfolgen Bewerbungsgespräche mit ausländischen Firmen zunächst auf telefonischer Basis. Wer glaubt, dieses sei ein leicht zu bewältigendes Unterfangen, irrt, denn hierbei ist die gesamte Aufmerksamkeit allein auf das sprachliche Potential des Bewerbers gerichtet. Sinn macht hierbei freilich ein Spickzettel, auf dem wichtige Floskeln oder Ähnliches vermerkt werden. Im Allgemeinen verläuft das englische Vorstellungsgespräch ähnlich wie das Deutsche.
Step by Step in den neuen Job - der Ablauf des Vorstellungsgesprächs
Ein wenig Small Talk zu Beginn, um die allgemeine Atmosphäre ein wenig aufzulockern, ein freundliches Lachen, das gewisse Unsicherheiten überspielt und gleichzeitig Sympathien weckt. Wichtig ist es, dem Personalverantwortlichen die Gesprächsführung zu überlassen. Selbstverständlich ist eine gute Vorbereitung vorab unabdingbar.
Fragen zur schulischen, bzw. beruflichen Bildung sollten deshalb auf eine selbstsichere Art und Weise sowie in einem ruhigen, sachlichen Tonfall beantwortet werden. In jedem Vorstellungsgespräch muss der Bewerber natürlich mit Fragen zu den eigenen Schwächen und Stärken rechnen.
Verschiedene charakteristische Eigenschaften sowie das Selbstbewusstsein des Stellenanwärters können hieraus abgeleitet werden. Eine recht gefürchtete Frage ist in jedem Fall auch, warum sich das Unternehmen ausgerechnet für diesen Bewerber entscheiden sollte. Gelingt es, spezielle Fertigkeiten zu verdeutlichen und vorhandene Stärken geschickt anzubringen, ohne prahlerisch und zu selbstsicher auf den Gesprächspartner zu wirken, so ist der begehrte Arbeitsvertrag manchmal schon fast in der Tasche.
Zum Ende des Bewerbungsgespräches werden die finanziellen Rahmenbedingungen geklärt. Um hier nicht zu hoch zu stapeln, sollte sich der Bewerber zuvor über die unterschiedlichen Steuer- und Versicherungsrichtlinien informieren, denn diese sind nicht mit den deutschen Gegebenheiten vergleichbar!
Ein Tipp: in den USA sind übrigens handgeschriebene Dankesnachrichten üblich. Diese bringen - ca. zwei bis drei Tage nach dem Bewerbungsgespräch - den Bewerber firmenintern wieder ins Gespräch.