Existenzgründung


Vom Arbeitslosen zum Existenzgründer - Wie der Staat den Mutigen belohnt


In unserer heutigen Zeit ist fürwahr ein gewisser Ideenreichtum gefragt - sowohl von Seiten der Bürger selbst, als auch von staatlicher Seite. Arbeitslose beispielsweise, die an ihrer beruflichen und folglich auch an der finanziellen Situation etwas verändern wollen, erwägen vielfach den Wunsch, auf eigenen Beinen stehen zu können, etwas Eigenes zu schaffen und damit auch Geld zu verdienen.

Vor dem Hintergrund, mögliche Arbeitsplätze zu schaffen, indem ein neues Unternehmen gefördert wird und auch, um auf diese Weise die Wirtschaft anzukurbeln, ist es in den meisten Fällen möglich, unterstützende Gelder vom Staat zu erhalten. Dieses ist allerdings einerseits abhängig von der Durchsetzungsfähigkeit der betreffenden Geschäftsidee als auch von den potentiellen Gewinnaussichten.

Und zwar in Form eines Gründungs¬zuschusses, dem Einstiegsgeld oder dem Überbrückungsgeld. Dennoch wird es nicht jedem Existenzgründer auch tatsächlich leicht gemacht: nicht umsonst ist - Statistiken zufolge - im vergangenen Jahr die Zahl der Existenzgründungen um nahezu 20 Prozent gesunken, wenn man einmal die Vorjahreswerte mit aktuellen Zahlen vergleicht. Eine gewisse Unsicherheit - bedingt durch die Abschaffung der Ich-AG - mag dies begründen.

Der Gründungszuschuss – Was bringt er? Wer bekommt ihn?


Bei genauerer Betrachtung ist diese Angst aber weitgehend unbegründet - der Staat belohnt die Mutigen in der Tat, denn bei der neuen, überarbeiteten Förderung, dem so genannten Gründungszuschuss, handelt es sich um eine Fördermöglichkeit, die das frühere Überbrückungsgeld sowie den bekannten Existenzgründerzuschuss miteinander kombiniert.

Dadurch ist eine weitaus höhere Überschaubarkeit zugunsten der ehemaligen Leistungsempfänger gewährleistet. Hartz-IV-Leistungsempfänger haben derzeit zwar noch nicht die Möglichkeit, im Falle einer geplanten Existenzgründung den Gründungszuschuss in Anspruch zu nehmen, vielmehr haben sie hingegen die Option, das Einstiegsgeld für Existenzgründer zu beantragen.

Wissenswert ist, dass ideenreiche Unternehmensgründer, die der Arbeitslosigkeit entkommen möchten, nicht nur mit finanzieller Unterstützung rechnen dürfen. Die Bundesagentur für Arbeit offeriert ein berufsbegleitendes Trainingsprogramm, um das Existenzgründungsvorhaben auch auf lange Sicht hin erfolgreich werden zu lassen.

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