Hummer, Auster & Co: Fisch und Meeresfrüchte

Nicht nur an Land findet der Feinschmecker zahlreiche Genüsse für seinen Gaumen. Auch das Meer und die Süßwassergefilde haben eine Vielzahl an Köstlichkeiten zu bieten. Wer den Genuss gerne mit einer gesunden und ausgewogenen Kost kombiniert, findet für das reichhaltige Angebot an Fischen und Meeresfrüchten regelmäßig einen Platz auf dem Speiseplan.
So lecker und leicht der Genuss eines zarten Fischfilets ist, so wichtig ist auch die richtige Zubereitung. An erster Stelle steht dabei die Qualität und Frische der jeweilig verwendeten Fische. Je frischer ein Fisch ist, desto weniger gibt er den typischen Fischgeruch ab. Darüber hinaus kann auch der Laie schnell erkennen, ob ein angebotener Fisch noch frisch ist, indem er die Augen prüft. Klare, pralle Augen deuten auf einen frischen Fisch hin, während eine trübe Augenfärbung deutlich macht, dass ein Fisch schon etwas älter ist.
Weitere Merkmale von Frische sind hellrote Kiemen, festsitzende und glatte Schuppen, die auf einer glänzenden Haut mit leichter Schleimschicht sitzen.
Ist der Fisch bereits zerlegt, hinterlässt ein leichter Druck mit dem Finger auf dem Fleisch keine Mulde, sondern bildet sich schnell zurück. Die Muskelsegmente des Filets hingegen klaffen nicht auseinander, sondern hängen bei einem frischen Fisch eng aneinander.
Nährstoffbombe Fisch
Frische Fische und Meeresfrüchte enthalten für die menschliche Ernährung zahlreiche Mineralstoffe, Eiweiße und Vitamine bei einem vergleichsweise niedrigen Fettgehalt. Auch die im Fisch enthaltenen ungesättigten Fettsäuren sind sehr gesund und haben als Omega-3-Fettsäuren inzwischen eine gewisse Bekanntheit erlangt. Diese Fettsäuren sind bekannt für ihre positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System und die Immunabwehr. Darüber hinaus kann insbesondere Seefisch entscheidend zur Jodversorgung des Körpers beitragen.
Was sind eigentlich Meeresfrüchte?
Unter Meeresfrüchten versteht man abweichend vom englischen „Seafood“, welches Fisch und Meeresfrüchte unter einem Begriff zusammenfasst, ausschließlich die Auswahl an wirbellosen, essbaren Meerestieren, zu denen beispielsweise Wasserschnecken, Muscheln, Tintenfische sowie die so genannten Krustentiere wie Krebse, Hummer, Krabben, Gambas oder auch Langusten gehören.