Mit UMTS, GPRS & Co unterwegs auf dem Datenhighway

Lang ist es her, als Mobiltelefone lediglich als Telefongerät angesehen wurden. In der heutigen Zeit werden Handys eher als Multimediagerät verstanden, mit dem auch das mobile Datennetz nutzbar ist. Schon mit den GPRS-Handys war es möglich, WAP-Seiten aufzurufen und hierüber Nachrichten zu lesen oder Eintrittskarten zu bestellen. Dies war mit der gewöhnlichen Internet-Nutzung zwar noch nicht vergleichbar, unterstrich aber dennoch das Potential, welches das Handy im Bereich der mobilen Datennetze vorzuweisen hat.
Die Weiterentwicklung führte schließlich zu einer neuen Übertragungstechnik, welche als UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) bezeichnet wird. Diese Technologie verspricht eine schnelle Datenübertragung und ist somit dem anspruchsvollen Handy-Nutzer zu empfehlen.
Wer braucht UMTS?
Ist die UMTS-Technik nur Handy-Experten oder auch den gewöhnlichen Mobiltelefon-Nutzern zu empfehlen? Letztendlich profitiert jeder an dieser Funktion, der eine regelmäßige Datennetz-Nutzung in Planung hat. Möchte man zum Beispiel unterwegs im Internet surfen, ohne dabei mit längeren Ladezeiten konfrontiert zu werden, muss die Wahl auf ein UMTS-Handy fallen. Dies wäre auch beim Versenden und Empfangen von E-Mails äußerst vorteilhaft. Dank der schnellen Datenübertragung ist es nämlich möglich, auch größere Dateianhänge zu bearbeiten.
Auf eine immense Begeisterung stoßen natürlich auch die Multimedia-Möglichkeiten. So können mit einem UMTS-Handy zum Beispiel Fernsehsendungen angeschaut oder Musikdateien heruntergeladen werden.
Auch der Wunsch nach einer Videotelefonie wurde durch die UMTS-Technologie erfüllt. Voraussetzung ist lediglich, dass beide Gesprächspartner über ein Fotohandy mit der entsprechenden Datenübertragungstechnik verfügen.
Ob all diese Funktionen benötigt werden, sollte letztendlich jeder Interessent selber entscheiden. Denn nur wenn die Möglichkeiten dieser Technologie wirklich genutzt werden, rechnen sich die Kosten für ein UMTS Handy.