Motorradbekleidung


Handschuh, Helm und Lederkombi: die richtige Motorradbekleidung


Auch wenn das Motorradfahren zu einer Leidenschaft werden kann, sollte nicht vergessen werden, dass es sich um ein sehr gefährliches Hobby handelt. Motorradfahrer verfügen schließlich über keine Knautschzone, was bei einem Unfall schwere Verletzungen zur Folge haben kann. Auch das Fahrverhalten von Fahrern eines Kraftrades unterscheidet sich stark vom fahren mit einem Pkw. So ist ein großer toter Winkel vorhanden und plötzlich auftauchende Hindernisse können nur schwer umfahren werden. Diese Tatsache brachte die deutsche Bundesregierung im Jahre 1976 dazu, das Tragen eines Motorradhelms zur Pflicht zu machen. Wichtigster Unfallschutz: der Motorradhelm

Bei der Motorradhelm-Anschaffung hat man die Wahl zwischen unterschiedlichen Bauarten. Dabei werden die Integralhelme häufig bevorzugt, da ihnen der beste Schutz nachgesagt wird. Manche Motorradfahrer empfinden die feste Kinnpartie allerdings als unangenehm und bevorzugen einen Klapphelm. Hierbei kann die Kinnpartie hochgeklappt werden, was als äußerst bequem empfunden wird. Skeptiker werfen dieser speziellen Bauart zwar eine geringere Sicherheit vor, doch die qualitativen Unterschiede zum Integralhelm wurden mittlerweile verringert, so dass auch ein Klapphelm durchaus empfohlen werden kann.

Nie vergessen: Handschuhe und Stiefel


Doch der Motorradhelm stellt nicht das einzige Produkt dar, welches für eine erhöhte Sicherheit sorgt. Auch die richtigen Stiefel sind sehr wichtig: sie sollten möglichst wasserdicht sein, vor allem aber über eine robuste Kunststoff- und Stahlverstärkung verfügen. Nur wenn sie vorhanden ist, können die Füße bei einem Sturz geschützt werden.

Eine weitere wichtige Anschaffung stellen die Handschuhe dar, die Handverletzungen verhindern sollen. Aufgrund dieser Tatsache sind robuste Handschuhe aus Karbonfaser oder Stahl zu empfehlen. Sogenannte Chopperhandschuhe (fingerlose Handschuhe) sind zwar deutlich bequemer, schützen allerdings in keinster Weise vor einer Handverletzung.

Neben Helm, Stiefeln und Handschuhen steht die Anschaffung einer Protektorenkombi an. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Jacke und Hose, die gleich zwei Aufgaben zu erfüllen hat. Einerseits soll sie den Fahrer warm halten, andererseits auch vor Schürfwunden schützen. Hierbei ist vor allem eine Lederkombi zu empfehlen. Textilbekleidungen sorgen zwar ebenfalls für das Warmhalten des Fahrers, bieten aber keine große Sicherheit.

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