Objektive

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Das richtige Objektiv für jede Situation


Die Qualität eines Fotos hängt nicht nur von der jeweiligen Kamera ab. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, muss auch das richtige Objektiv verwendet werden.

Die Grundausstattung


Die meisten Fotografen nutzen häufig Brennweiten zwischen 28 und 80 mm, was auch den gängigen Brennweiten von Kleinbildkameras entspricht. Ein Zoom-Objektiv leistet hier gute Dienste: es deckt einen bestimmten Brennweitenbereich ab und man muss im Gegensatz zur Festbrennweite nicht ständig das Objektiv wechseln.

Aber Achtung: nur weil ein Zoom einen sehr großen Brennweitenbereich abdeckt, ist es nicht gleichzeitig ein gutes Objektiv. Vor allem auf die Lichtstärke und auf den Grad der chromatischen Abberation (CA, Abbildungsfehler) sollte man achten, damit man auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch fotografieren kann und sich nicht ständig über Farbränder und Verzerrungen ärgern muss.

Teleobjektive


Wer gern Tiere oder auf Veranstaltungen fotografiert, nutzt meist ein Teleobjektiv, mit dem man auch weiter entfernte Motive ganz nah heran holen kann. Leichte Teles liegen bei etwa 80-130 mm Brennweite, mittlere bei etwa 130-300 mm. Extreme Teleobjektive können Brennweiten bis zu 1200 mm aufweisen. Sie sind aber so schwer und groß, dass sie ein eigenes Stativ benötigen, die man sie nicht mehr halten kann.

Diese so genannten Superteles sind vor allem unter Natur- und Sportfotografen beliebt. Ihre Brennweite kann durch den Einsatz eines Konverters sogar noch verlängert werden.

Übrigens: vor allem die Brennweiten 85 und 100 mm sind bei Portraitfotografen beliebt. Ihre relativ geringe Schärfentiefe eignet sich gut dazu, Motive vom Hintergrund zu lösen und freizustellen.

Weitwinkelobjektive


Weitwinkelobjektive eignen sich vor allem für Street-, Landschafts- und Architekturfotografie, also überall da, wo man einen großen Bildwinkel auf einem einzigen Bild abbilden möchte. Zu den gemäßigten Weitwinkelobjektiven zählen Brennweite von 28 oder 35 mm.

Superweitwinkel können auch 24 bis 12 mm Brennweite aufweisen. Eine Besonderheit unter diesen Objektiven ist das sogenannte Fischauge. Es verzeichnet rund, verbiegt also gerade Linien zu Bögen. Das Fischauge wird gern als Fun-Linse eingesetzt, weil damit auch Gesichter verzerrt werden können.

Beim Einsatz von Weitwinkelobjektiven tritt häufig ein Fehler auf: stürzende Linien. Hält man die Kamera schräg oder ist sie nicht ganz genau ausgerichtet, wird das Motiv verzerrt abgebildet.

Gerade für Portraitfotografen lohnt es sich, einige wenige, aber lichtstarke Festbrennweiten zu besitzen. Am häufigsten ist das 50mm-Objektiv vertreten, aber auch das 80mm- oder das 300mm-Objektiv sind recht beliebt. Diese Objektive sind zwar nicht so flexibel wie ein Zoom, zeichnen sich aber durch eine bessere Bildqualität aus.

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