Rohr frei! – Heizung, Wasser, Sanitär

Wer kann sich schon ein Leben ohne Wasser vorstellen? Ob man nun kochen, putzen oder waschen will – nichts geht mehr, wenn die Wasserleitungen defekt sind. Teuer wird es zudem, wenn Wasserleitungen defekt sind und das Wasser langsam, aber unaufhaltsam in die Wohnung des Untermieters sickert. Deshalb ist bei diesem Thema besondere Vorsicht und Genauigkeit angebracht.
Wasserleitungen verlegen
Beim Verlegen von Wasserleitungen gibt es einiges zu beachten: Zum Beispiel muss man darauf achten, dass Kaltwasserleitungen immer unterhalb von Warmwasserleitungen liegen müssen. Denn Wärme steigt bekanntlich nach oben. Außerdem ist die Position der Absperrvorrichtung nach DIN-Norm geregelt: Die Absperrvorrichtung für warmes Wasser liegen immer links, die Absperrvorrichtung für kaltes Wasser immer rechts.
Auch darf man Trinkwasserleitungen niemals mit Nichttrinkwasserleitungen verbinden. Daneben sind Rückflussverhinderer und Geräteanschlussventile mit Rohrbelüftung gesetzlich vorgeschrieben. Rückflussverhinderer erlauben den Wasserdurchfluss in nur eine Richtung; sie schließen sich selbstständig, sobald sich die Strömung umkehrt.
Heizung entlüften
Wer hohe Heizkosten vermeiden möchte, der sollte seine Heizkörper regelmäßig entlüften. Denn eine nicht entlüftete Heizung verhindert eine effektive Wärmeübertragung. Ein „Gluckern“ der Heizung ist ein eindeutiges Indiz dafür, dass eine Entlüftung notwendig ist. Die Entlüftung bewirkt wieder eine gute Zirkulation des Wassers.
Vor dem Entlüften muss das Thermostatventil komplett geöffnet werden. Danach öffnet man das Lüftungsventil – und zwar möglichst langsam und vorsichtig. Das Lüftungsventil wird wieder geschlossen, sobald keine Luft, sondern nur noch Wasser aus dem Heizkörper kommt. Zu diesem Zweck halten Sie am besten einen Behälter direkt unter das Ventil.