Immer eine Sünde wert: Schokolade

Die Schokolade nimmt unter den Feinschmeckern und Gourmets fast schon eine Sonderstellung ein: die einen lieben sie, die anderen mögen sie gar nicht und wieder andere verzichten darauf, weil sie sonst nicht mehr mit dem Schokolade-Essen aufhören können und dadurch am Ende sogar um ihre Figur fürchten müssen.
Tatsächlich jedoch ist Schokolade in ihren vielfältigen Varianten nicht einfach nur süß, sondern kann durch die Kombination mit anderen aromatischen Zutaten auch herzhaft, scharf und säuerlich verwendet werden.
Besonders feine Schokoladen werden auch heute noch in der Conche hergestellt. Beim Conchieren wird die Kakaomasse erwärmt und gerieben, wodurch sich die Bestandteile des Kakaos und der Zucker in feinste Teilchen zerkleinern lassen und den späteren Genießer durch einen besonders zarten Schmelz erfreuen.
Die Kakaomasse an sich ist nicht süß, sondern eher bitter. Je süßer eine Schokolade ist, desto mehr Zucker und desto weniger Kakao enthält sie also. Sehr beliebt ist das Verfeinern der Schokolade mit Nüssen, Fruchtstücken oder Füllungen. Manche Gourmets versehen auch ihre Trinkschokoladen mit unterschiedlichen Gewürzen, beispielsweise mit Zimt, Muskat oder Vanille.
Was macht Schokolade hochwertig?
In hochwertigen Schokoladenarten wird häufig ein besonders hoher Anteil des gemahlenen Kakaobruchs verarbeitet, was ihnen ein dunkleres Aussehen und eine herbere Geschmacksnote verleiht. Der Anteil des reinen Kakaos an der Schokolade wird in Prozent angegeben. Allerdings gilt nicht immer, dass eine Schokolade umso besser schmeckt, je höher der Kakaoanteil ist: Schokoladen mit 80% Kakaoanteil und darüber sind relativ bitter und weit weniger vollmundig als beispielsweise eine Schokolade mit 40-50% Kakaoanteil.
Wenn es um die Qualität geht, spielt auch die Herkunft eines Kakaos eine große Rolle. Ähnlich wie auch beim Kaffee gibt es Anbaugebiete, die sehr aromatische Schokoladen hervorbringen und Gebiete, die eher Schokoladen für den Massenkonsum in schlechterer Qualität liefern. Besondere Herkunftsländer oder –regionen werden in der Regel auf der Verpackung der Schokolade angegeben.