Spanien Urlaub


Vielfältig wie das Land: das Klima Spaniens


Mit mehr als 500.000 km² ist Spanien eines der größten Länder Europas. Der größte Teil des Landes liegt auf der Iberischen Halbinsel und wird geprägt durch die Pyrenäen, die Sierra Nevada, den Atlantik und das Mittelmeer. Ein so großes Land mit so hohen Gebirgen und Zugang zu zwei Weltmeeren weist natürlich auch unterschiedliche Klimazonen auf. Für Urlauber heißt das: Spanien ist nicht immer sonnig und trocken, das Wetter kann sich regional sehr stark unterscheiden.

Kontrastreicher Norden Spaniens


Im Norden des Landes, z.B. im Baskenland oder Galicien, regnet es vor allem im Winter viel, Winter und Sommer sind sehr mild. Im Ebrotal, im Nordosten also, beeinflussen starke Winde wie der schwüle Bocherno das Wetter. Der Hegoa im Baskenland ist trocken und warm – danach aber folgt Regen. Der starke Cierzo (auch Cers oder Mistral) bringt vor allem im Frühjahr und Herbst sternenklare, kalte Nächte – Camper brauchen dann eher einen wärmeren Schlafsack.

Im Zentrum Spaniens, z.B. in Madrid, Rioja oder Andalusien, sind die Winter sehr kalt, in den Bergen fällt Schnee. Die Sommer sind dafür umso heißer und niederschlagsarm. Wer also einen Städtetrip nach Madrid buchen will, sollte vielleicht eher den Frühling oder den Herbst vorziehen, wenn er die Stadt bei angenehmen Temperaturen erkunden will.

Auch an der nördlichen Ostküste Spaniens sind die Sommer sehr heiß und niederschlagsarm – dort findet man auch viele der Spanischen Badeorte. Über den Levantades, einen kalten Wind aus Nordost, freuen sich die Badegäste weniger – dafür aber umso mehr die Windsurfer und Wellenreiter.

Surferparadies Südspanien


Gute Windsurfregionen gibt es auch im Süden des Landes – vor allem dann, wenn der Xaloc (warmer Wind aus Nordafrika) oder noch besser der Poniente (kalter Wind aus Westen) weht. Zur Belastung im ohnehin trockenen und heißen Süden wird z.B. der Contrastes, ein heißer Wind, der Staub aus den Nordafrikanischen Wüsten mitbringt und über die Straße von Gibraltar weht.

Dafür liegen die Wassertemperaturen in Südspanien meist schon im Mai über 20°C und können im Hochsommer sogar 30°C erreichen. An der Ostküste Spaniens sind die Wassertemperaturen immer noch angenehm warm: ab Juni kann man sich getrost in die Wellen werfen und bis in den Oktober hinein das angenehm warme Wasser genießen.

Die Nordküste Spanien ist bei Badeurlaubern weniger beliebt – kein Wunder, schließlich ist der Atlantik um einiges kälter als das Mittelmeer. Dafür findet man hier aber ideale Bedingungen zum Surfen und Segeln.

Klimatische Ausnahmen bilden die Hochgebirge mit ihrem extremen Hochgebirgsklima und die spanischen Inseln mit ihrem Mittelmeerklima bzw. sogar subtropischem Klima.

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