Wie viel Werkzeug braucht der Mensch?

Wer sich einen teuren Handwerker sparen möchte, muss selbst Hand anlegen. Und dazu braucht man Werkzeug. Doch wie viel Werkzeug braucht man wirklich? Prinzipiell hängt der Bedarf an Werkzeug von dem Grad der handwerklichen Begabung ab, die wichtigsten Werkzeuge sind jedoch unumstritten Bohrmaschine, Schraubenzieher, Hammer und Zange.
Bohrmaschine
Bohrmaschinen gibt es in ganz verschiedenen Bauarten: Neben der „klassischen“ Bohrmaschine für den Heimbedarf kommen bisweilen auch Schlagbohrmaschinen, Bohrhammer und Ständerbohrmaschinen zum Einsatz.
Die „klassische“ Bohrmaschine braucht man gewöhnlich zum Bohren von Holz, Metall und Schrauben. Die Schlagbohrmaschine ist darüber hinaus auch zum Bohren von Stein und Beton geeignet. Meist kann man bei den im Handel erhältlichen Bohrmaschinen zwischen Bohr- und Schlagbohrmodus wählen. Wer sich eine Bohrmaschine kaufen möchte, sollte überprüfen, ob diese Bohrmaschine über eine Drehzahlregulierung und eine Drehmontageregulierung verfügt. Daneben ist es auch vorteilhaft, wenn man die Laufrichtung der Bohrmaschine verändern kann.
Schraubendreher
Neben eine Bohrmaschine gehört auch ein Schraubendreher in jeden Haushalt. Besonderes Kraft sparend, schnell und exakt sind so genannte Akkuschrauber. Nützlich ist vor allem die Möglichkeit, bei Akkuschraubern das Drehmoment einzustellen. Dadurch kann man schrauben, ohne das Material zu beschädigen. Aber Achtung: ein guter Akkuschrauber sollte auch über einen guten Akku mit langer Haltbarkeit verfügen.
Hammer
Wer mit dem Hammer arbeitet, benötigt ein wenig Geschick. Denn schnell geht ein Schlag daneben und der Finger ist blau. Deshalb ist die richtige Hammertechnik wichtig: Halten Sie den Hammer zum Beispiel nicht in der Mitte des Stiels, sondern am Ende. Holen Sie den Schwung nicht aus dem Handgelenk, die Bewegung muss vielmehr aus dem Ellbogen erfolgen. Schauen Sie beim Schlagen nicht auf den Hammer.
Nur wenn sie den Nagel im Blick haben, treffen Sie ihn auch. Und hauen sie nicht drauf los: Einige kleine Schläge am Anfang reichen aus, um den Nagel zu fixieren. Dann können Sie den Nagel gefahrlos ins Holz jagen.
Zange
Ist der Nagel einmal im Holz, wird es meist schwer, ihn wieder herauszuholen – wenn man nicht die richtige Technik kennt. Bei dieser Prozedur ist eine Zange hilfreich, genauer gesagt: eine Kneifzange. Mittels Hebelwirkung lässt sich mit ihr der Nagel meist kinderleicht entfernen. Um keinen Spuren auf dem Holz zu hinterlassen, empfiehlt sich das Unterlegen von Pappe oder eines kleinen Holzstückes.