Donau Schiffsreise bis zur Mündung, 17 Tage ab € 1.099

  • Flußkreuzfahrt mit Schiff MS MOLDAVIA ab / bis Passau
  • Rund 4.400 km auf der Donau bis Stromkilometer Null
  • Passau - Wien - Budapest - Vukovar - Belgrad - Eisernes Tor - Bukarest - Ismail - Wilkowo - Donaudelta - Donaumündung ins Schwarze Meer - Konstanza - Pleven - Novi Sad - Pecs - Kalocsa - Esztergom - Bratislava - Wachau - Stift Melk - Passau

Große Flußkreuzfahrt zum Stromkilometer "Null" im Donaudelta

Die Donau ist der längste Fluß Europas. Zählt man vom Zusammenfluß von Breg und Briegach bei Donaueschingen sind es 2.845 km, zählt man ab der Quelle des Breg bei Furtwangen, dann sind es sogar 2.888 km. Zu Europas längster Wasserstraße wird die Donau in Kelheim, ab wo sie uneingeschränkt schiffbar ist.
2.411 km sind es von dort bis zur Mündung ins Schwarze Meer. Dabei fließt die Donau durch sechs Länder hindurch: Deutschland, Österreich, Ungarn, die Slowakei, Serbien und Rumänien. An vier weiteren Ländern fließt die Donau als Grenzfluß vorbei, Kroatien, Bulgarien, Moldawien und die Ukraine.
Unsere große Schiffsreise beginnt in Passau, d.h. etwa bei Stromkilometer 2.240 km. Auf einem gemütlichen Schiff unternehmen Sie eine große Flußkreuzfahrt fast die ganze schiffbare Donau hinunter ins Donaudelta und weiter direkt bis zu ihrer Mündung in das Schwarze Meer. Hier sehen Sie beim Leuchtturm von Sulina am Ufer den berühmten "Stromkilometer Null", von dem ab die Donau, anders als die meisten Flüsse, stromaufwärts gemessen wird.
Dort kehrt Ihr Schiff um und es beginnt Ihre Reise zurück mit vielen weiteren Ausflügen und Eindrücken. Wenn Sie wieder in Passau sind, liegen rund 4.500 km Flußkreuzfahrt auf der Donau durch Südosteuropa hinter Ihnen. Sicher ein unvergeßliches Erlebnis!
Sie sehen nicht nur großartige Landschaften, wie die Schlögener Schlinge, die Wachau, das Donauknie, die Puszta, die Karpaten, das Eiserne Tor, die rumänische Tiefebene und das unvergleichliche Donaudelta.
Sie begegnen auch vielen verschiedenen Völkern mit ihren ganz eigenen Kulturen und - typisch für diese "Vielvölkerregion" - auch Vertretern sehr interessanter Mischkulturen wie etwa den Donauschwaben.
Österreich, Slowakei und Ungarn sind das Herzland der ehemaligen k.k. Donaumonarchie, die ihre Spuren bis heute in den großen Hauptstädten Wien, Budapest und Bratislava, das frühere Pressurg, hinterlassen hat. Sie alle stehen auf dem Programm unserer Schiffsreise wie auch Belgrad und Bukarest als weitere Hauptstädte und Osijek und Pecs (Fünfkirchen) als Perlen europäischen Städtebaus.
Dazwischen verbringen Sie erholsame Stunden auf dem Sonnendeck Ihres Schiffs.

Die Donau ist wahrlich ein multikultureller Fluß wie kein zweiter in Europa. Auf unserer eindrucksvollen Schiffsreise erleben Sie die ganze Vielfalt der Donau als einzigartige Fluß- und Kulturlandschaft auf fast ihrer ganzen Länge.

Ihr Schiff, die MS MOLDAVIA (Mittelklasse ***), bekannt und beliebt bei vielen Flußreisenden wegen der herzlichen, ukrainischen Atmosphäre an Bord, bietet 164 Passagieren Platz (alles Außenkabinen).
Die Standardkabinen sind ca. 11 qm große Außenkabinen mit großem zu öffnendem Fenster (auf dem Hauptdeck nicht zu öffnende Bullaugen). Die 2-Bett Kabinen sind alle mit zwei getrennten unteren Betten ausgestattet, wovon eines tagsüber ein gemütliches Sofa ist.
Die Haupt-/Oberdeck-Kabinen mit Stockbetten sind ca. 8 qm groß und haben ein unteres und ein oberes Bett.
Alle Kabinen haben eine zweckmäßige Ausstattung: Dusche/WC, Schrank, regulierbare Lüftung und Bordtelefon.
Die Deluxe Kabinen sind ca. 14 qm groß und verfügen über ein französisches Bett, ein Sofa, einen Kühlschrank und zusätzlich über einen Haartrockner, Bademantel und SAT-TV.
Auf dem Schiff stehen zu Ihrer Verfügung ein Panorama-Restaurant, zwei Bars (davon eine überdachte Heckbar auf dem Achterdeck), Sonnendeck mit beheizbarem Swimmingpool, Liegestühlen, Sonnensegel, Stühlen und Tischen, Panoramasalon, Leseraum, Souvenirshop und Friseur.
Ein Arzt begleitet die gesamte Flußkreuzfahrt.

Ein kleines Programm sorgt für zusätzliche Unterhaltung an Bord der MS MOLDAVIA während der Reise. Lassen Sie sich verwöhnen bei unserer großen Schiffsreise auf der Donau bis zur Mündung in das Schwarze Meer!

Übrigens, Ihre Treue zu unseren Flußkreuzfahrten lohnt sich für Sie!
Wie Sie Treuepunkte sammeln und Geld sparen, erfahren Sie in der Leistungsbeschreibung.



1. Tag: PASSAU (DEUTSCHLAND)
Reise nach Passau in eigener Regie oder nutzen Sie unsere Angebote für bundesweite Anreise mit der Bahn. Im Hafen der schönen Drei-Flüsse-Stadt begrüßt Sie die Crew der MS MOLDAVIA ab 16 Uhr mit Brot und Salz: "Herzlich Willkommen an Bord".
Um 17 Uhr heißt es "Leinen los!" und es beginnt Ihre Flußkreuzfahrt auf der Donau. Sie können Ihr "schwimmendes Hotel" schon ein wenig erkunden.
Nach kurzer Fahrt erreichen Sie die Grenze zu Österreich und wenig später durchfährt Ihr Schiff die Schlögener Schlinge. Hier beschreibt die Donau eine Wende von 180 Grad bevor sie, nach einigen Biegungen, wieder in östlicher Richtung weiter durch Österreich in die schöne Wachau fließt.
Als geselligen Auftakt Ihrer Schiffsreise bittet Sie am Abend Ihre Kreuzfahrtleitung zum Begrüßungs-Cocktail und anschließendem Willkommens-Dinner.

2. Tag: WACHAU - WIEN (ÖSTERREICH)
Genießen Sie am Morgen vom Sonnendeck Ihres Schiffs den wunderschönen Ausblick auf das weltberühmte Weinanbaugebiet der Wachau. Über etwa 30 km erstreckt sich diese hügelige und fruchtbare Landschaft zu beiden Seiten der Donau.
Die Fahrt geht durch diese herrliche Landschaft weiter in Richtung Wien (ca. 80 km), wo Sie am frühen Mittag ankommen.
Ihr Schiff legt im Ortsteil Nußdorf an. Nußdorf liegt am Rande des Wienerwald und am Donaukanal (auch Kleine Donau genannt), einem Seitenarm der Donau. Nußdorf hat sich viel vom Charme des 19. Jhs. bewahrt, als es beliebte ländliche Sommerfrische der Wiener war, darunter Ludwig van Beethoven, der hier viele Werke geschaffen hat.
Die Donaumetropole und ehemalige k.k. Hauptstadt Wien ist mit rund 1,7 Mio. Einwohnern die größte Stadt in Österreich. Musik und feine Lebensart, zu der Mehlspeisen wie die berühmte Sachertorte oder ein gemütlich-uriger Heuriger ebenso gehören wie der Stephansdom und die Hofburg, geben der Hauptstadt von Österreich ihr unverwechselbares Flair.
Der Nachmittag steht zu Ihrer freien Verfügung für eigene Entdeckungen in Wien.
Oder Sie können am Ausflug "Stadtrundfahrt Wien" teilnehmen (Ausflugspaket). Von der Anlegestelle in Wien geht die Fahrt zuerst am "Neuen Wien" mit der Uno-City und der Donauinsel vorbei. Weiter fährt der Bus über die Ringstraße vorbei an den k.u.k. Prachtbauten - Staatsoper, Parlament, Burgtheater, Rathaus, Universität und Votivkirche - in das Herz von Wien zum Stephansdom. Am Stephansplatz haben Sie eine halbe Stunde Zeit zur freien Verfügung, um den Dom auch von innen zu besichtigen. Danach machen Sie einen Spaziergang (ca. 1 Std.) durch die Altstadt zum Michaeliplatz (Hofburg), dann vorbei an der Hofreitschule und Albertina zur Kärntnerstraße.
Am Schwedenplatz erwartet Sie Ihr Bus für die Fahrt zurück zum Schiff.
Nach dem Abendessen können Sie ein klassisches Konzert besuchen.
Oder Sie verbringen einen schönen Abend bei einem typisch Wiener Heurigen (beide Ausflüge nur an Bord buchbar).
Vorbei an malerischen Weinbauorten und dem romantischen Wienerwald bringt der Bus Sie zum berühmten Heurigenort Neustift am Walde. In uriger Atmosphäre verbringen Sie eine schöne Zeit bei Wein und Schrammel-Musik und können die bisherigen Eindrücke Ihrer Flußkreuzfahrt vorüberziehen lassen.
Zum Ausklang dieses gemütlichen Abends geht die Fahrt mit dem Bus zurück durch die Lichter des nächtlichen Wien über die Ringstraße vorbei an wunderschön beleuchteten Prachtgebäuden aus den Zeiten der k.k. Donaumonarchie.
Am späten Abend geht Ihre Schiffsreise weiter die Donau abwärts Richtung Ungarn und Budapest (ca. 220 km).

3. Tag: BUDAPEST (UNGARN)
Gemächlich strömt die Donau nach Osten bis sich die Königin der Flüsse entschließt, unversehens nach Süden abzubiegen. Etwa 30 km nördlich von Budapest beschreibt die Donau einen fast rechtwinkligen Bogen, um nach diesem Donauknie für die nächsten 500 Kilometer nach Süden zu fließen. Die wunderschöne Landschaft am Donauknie wird auch "Ungarische Wachau" genannt.
Dann erreicht Ihr Schiff am Mittag Budapest, die nächste Station dieser Flußkreuzfahrt. Budapest, die "Königin der Donau" und glanzvolle Hauptstadt von Ungarn, zählt zu den schönsten Städten Europas. Die Donau, die hier eine Breite von 400 bis 500 m erreicht, fließt durch das Herz der Stadt und teilt sie in die Hälften Buda und Pest. Mit rund 1,8 Mio. Einwohnern ist Budapest die größte Stadt an der Donau und die - flußabwärts gesehen - letzte Stadt, die sich auf beiden Ufern der Donau erstreckt.

Der Ausflug "Stadtrundfahrt Budapest" beginnt am Nachmittag (Ausflugspaket). Sie besuchen zuerst den Burgberg mit der Matthiaskirche (Krönungskirche der ungarischen Könige) und der Fischerbastei. Vom Gellertberg haben Sie eine wunderschöne Aussicht auf die Donau und die Bauten am Ufer, das Parlament sowie die zahlreichen Brücken Budapests. Nach einem Halt am Heldenplatz besichtigen Sie das Millenniumsdenkmal und Denkmäler ungarischer Könige.
Mit dem Bus geht die Fahrt zurück zur Anlegestelle, wo Ihr Schiff wartet.

Wenn Sie Lust haben, können Sie am Abend das nächtliche Lichtermeer von Budapest während des Ausflugs "Budapest bei Nacht" genießen (nur an Bord buchbar). In einem typischen Restaurant wird Ihnen zu einer temperamentvollen Folkloredarbietung eine echt ungarische Gulaschsuppe mit gutem ungarischen Wein serviert. Anschließend geht die Fahrt mit dem Bus durch das nächtliche Pest, vorbei am Gellertberg und der hell erleuchteten Kettenbrücke. Vom Burgberg erleben Sie einen imposanten Ausblick auf das Lichtermeer von Budapest, sowohl zur Buda-Seite mit der Fischerbastei als auch zur Pester-Seite mit dem Parlament.
Dann legt Ihr Schiff ab und setzt seine Fahrt durch Ungarn fort die Donau abwärts Richtung Kroatien und Vukovar (ca. 230 km).

4. Tag: VUKOVAR - OSIJEK (KROATIEN)
In Kroatien ist die Donau nur auf Stipvisite; nur knapp 140 km des rechten Ufers gehören zu Kroatien während das linke Ufer in Serbien liegt. Gegen Nachmittag erreichen Sie die nächste Station der Schiffsreise, Vukovar.
Wir empfehlen an unserem Ausflug "Vukovar und Osijek" teilzunehmen (Ausflugsprogramm).
Vukovar ist die größte Stadt Kroatiens an der Donau mit knapp 32.000 Einwohnern. Die Altstadt von Vukovar ist ein Juwel barocker Baukunst, die sich jetzt allmählich erholt von den Folgen des Kriegs mit Serbien (1991-1995).
Dann geht die Fahrt mit dem Bus weiter durch die weite Ebene Slawoniens nach Osijek, der Hauptstadt dieser fruchtbaren Gegend. Die Stadt liegt etwa 20 km vor der Mündung der Drau in die Donau und besteht aus mehreren Zentren: Die Festung oder Altstadt (erbaut im 18. Jh.), die Oberstadt, heute das eigentliche Zentrum und die Unterstadt.
Gegen Ende des 19. Jhs. war Osijek eine der bedeutendsten Städte in Kroatien mit sehr vitaler Kunstszene. Unter dem Einfluß der Wiener Secession entstanden viele Bauten im Jugendstil. Dies macht den besonderen Reiz von Osijek aus, den Sie bei einem Rundgang durch die schöne Altstadt erleben. Glücklicherweise hat sich die Stadt selbst sehr viel schneller von den Zerstörungen des Krieges erholt als die Vororte oder auch Vukovar.
Dann bringt der Bus Sie wieder zurück nach Vukovar zum Schiff. Am Abend geht Ihre Reise weiter die Donau abwärts in Richtung Serbien und Belgrad.

5. Tag: BELGRAD - TOPOLA (SERBIEN)
Auf den nächsten 450 km strömt die Donau durch Serbien.
An der Mündung der Save in die Donau erwartet Sie am frühen Morgen der nächste Höhepunkt Ihrer Flußkreuzfahrt: Belgrad, die Hauptstadt von Serbien.
Sie können diese beeindruckende Metropole mit ihrer über 1000-jährigen Geschichte während des Ausflugs "Stadtrundfahrt Belgrad" kennenlernen (Ausflugspaket).
Vom Schiffsanleger geht es in kurzer Fahrt zur Festung Kalemegdan, die Sie schon vom Schiff aus sehen können. 1717 gelang es Prinz Eugen von Savoyen durch einen Überraschungsangriff vom Wasser aus ("... er ließ schlagen einen Brucken ...") die Burganlage zu erobern und die Türken zu besiegen. In den folgenden Jahren wurde die Anlage zu einer der größten Militärfestungen Europas ausgebaut. Einige Exponate des Heeresgeschichtlichen Museums sehen Sie im Vorbeigehen.
Die serbisch-orthodoxe Kirche in der unmittelbaren Umgebung der Festung ist das nächste Ziel. Sie bekommen einen Eindruck von den Besonderheiten der serbischen Orthodoxie. Von hier geht die Fahrt weiter zum Platz der Republik mit einem Bummel in der Fußgängerzone. Anschließend fahren Sie noch etwa eine Stunde durch die Stadt, zum Beispiel vorbei am Königspalast. Dann bringt der Bus Sie zum Schiff zurück.

Am Nachmittag haben Sie Gelegenheit zu einem Ausflug mit dem Bus in das geschichtsträchtige Topola (nur an Bord buchbar).
Gegründet wurde Topola von Karadjordje Petrovic, dem Anführer des Ersten Serbischen Aufstandes gegen die Osmanen (1804-1813) als Hauptstadt des aufständischen Serbiens. Auf einem Hügel bei Topola, in Oplenac, befindet sich die St. Georgs-Kirche aus weißem Marmor. Sie wurde von Karadjordje gestiftet und in ihr ruht fast das gesamte Adelsgeschlecht der serbischen, später jugoslawischen Herzogs- und Königsfamilie Karadjordjevic. Alle Könige mit Ausnahme des letzten jugoslawischen Königs Peter II. fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Die schönsten mittelalterlichen Fresken aus anderen serbischen Kirchen dienten als Vorlage für das eindrucksvolle Mosaik im Inneren der Kirche.

Abends können Sie am "Abendausflug Belgrad" teilnehmen (nur an Bord buchbar). Im "Lola", einem wunderschönen Jugendstilhaus, erwartet Sie eine der besten serbischen Folkloregruppen. Während der nächsten anderthalb Stunden lernen Sie Musik, Tänze und die dazu gehörigen Kostüme aus allen Teilen Serbiens kennen sowie die in Serbien lebenden Minderheiten; dazu probieren Sie serbischen Wein.
Danach geht es in kurzer Fahrt zum Schiff zurück.

6. Tag: EISERNES TOR (SERBIEN)
Bei Belgrad haben Sie ungefähr die Hälfte Ihrer Flußkreuzfahrt zur Donaumündung in das Schwarze Meer zurückgelegt. Von hier sind es jetzt noch 1.150 km bis zum Stromkilometer "Null" beim Leuchtturm von Sulina.
Während Sie sich auf dem Sonnendeck entspannen und das schöne Ufer der Donau vorüberzieht, fährt Ihr Schiff ein in den spektakulärsten Flußabschnitt. Ein 130 km langes Tal hat die Donau gegraben bei ihrem Durchbruch durch die südlichen Karpaten. Mit hoch aufragenden, bisweilen fast senkrechten Felswänden bildet das berühmte "Eiserne Tor" eine der wildesten und großartigsten Landschaften der gesamten Donau und den landschaftlichen Höhepunkt Ihrer Flußkreuzfahrt!
Stromschnellen und Untiefen brachten viele Gefahren für die Schiffe. Erst 1972 wurde zusammen mit dem Bau des Kraftwerks der Abschnitt entschärft.
Sie durchfahren die größten Schleusen auf der Donau, Djerdap I und II, nahe der Stadt Kladovo.
Am Nachmittag ziehen die in die Felswände des Eisernen Tors gehauene Trajantafel, die an den Bau des Limes entlang der Donau unter Kaiser Trajan erinnert und das Bild des Dakerkönigs Decebal vorüber.
Hinter dem Eisernen Tor verläßt die Donau die Karpaten und strömt hinaus in die rumänische Tiefebene. Auf den nächsten 500 km ist die Donau nun Grenzfluß zwischen Rumänien und Bulgarien.

7. Tag: GIURGIU - BUKAREST - OLTENITA (RUMÄNIEN)
Am Morgen erreicht Ihr Schiff Giurgiu. Hier haben Sie Gelegenheit an unserem Ausflug "Stadtrundfahrt Bukarest" teilzunehmen (Ausflugspaket).
Nach einer guten Stunde Fahrt mit dem Bus durch Felder und Dörfer erreichen Sie die Hauptstadt von Rumänien. Bukarest hat in der Ceaucescu-Ära sein Aussehen verändert. Weite Alleen und imposante Bauwerke geben der Stadt einerseits Großzügigkeit. Andererseits kann man sich des Eindrucks eines gewissen Größenwahns nicht entziehen, wenn man zum Beispiel das gigantische, sogenannte "Haus des Volkes" sieht, eines der größten Gebäude der Welt. Auf jeden Fall ist der Aufenthalt in Bukarest sehr interessant!
Anschließend besuchen Sie das Dorfmuseum, wo Bauernhäuser aus allen Teilen Rumäniens im Original wieder aufgebaut wurden.
Danach geht die Fahrt zurück zum Schiff, das in Oltenita auf Sie wartet, um am Mittag die Schiffsreise die Donau abwärts in Richtung Ukraine, Donaudelta und Donaumündung ins Schwarze Meer fortzusetzen (ca. 430 km).

8. Tag: ISMAIL - WILKOWO - DONAUDELDTA (UKRAINE)
DONAUMÜNDUNG INS SCHWARZE MEER (RUMÄNIEN)
Hinter Galati macht die Donau, die seit Cernavoda nach Norden geflossen ist, ihre letzte Biegung und fließt auf den letzten 150 km wieder nach Osten dem Donaudelta und der Mündung in das Schwarze Meer entgegen. Kurz hinter dieser Biegung berühren Sie den neunten Staat auf dieser Flußkreuzfahrt. Für nur etwa einen halben Kilometer grenzt Moldawien an die Donau. Dies ist der kleinste Flußanteil aller Anrainerstaaten.
Dann wird die Donau Grenzfluß zwischen der Ukraine und Rumänien. Ihr Schiff erreicht Tulcea in Rumänien. Die wichtige Hafenstadt gilt als Tor zum Donaudelta. Kurz hinter Tulcea teilt sich die Donau in die beiden Arme Kilia und Sulina.
Ihr Schiff biegt in den Kilia-Arm ein, der an die Ukraine grenzt und erreicht am frühen Morgen nach kurzer Fahrt die ukrainische Stadt Ismail. Hier können Sie am Ausflug "Stadrundfahrt Ismail" teilnehmen (Ausflugspaket).
Ismail war bis 1917 die Hauptstadt von Bessarabien. Es liegt auf dem linken Ufer des Kilia-Armes etwa 90 km vom Schwarzen Meer entfernt.
Als wichtige Stadt im Donaudelta hat Ismail bewegte Zeiten hinter sich. Sie besichtigen das Panoramagemälde "Sturm der Festung Ismail 1790", das an die Eroberung der osmanischen Festung durch die Truppen des russischen Generals Alexander Suworow erinnert.
Heute ist Ismail eine Industrie- und Handelsstadt mit schönem Zentrum. Während der Stadtrundfahrt besuchen Sie die Pokrowki-Kathedrale, in die die orthodoxe Frauenkirche integriert ist. Nach dem Besuch der Gemäldesammlung geht es in kurzer Fahrt mit Bus zurück zum Schiff.
Dann fährt Ihr Schiff noch ein Stück weiter zum östlichsten Punkt seiner Fahrt auf der Donau und erreicht am Mittag das Städtchen Wilkowo auf dem ukrainischen Ufer des Kilia-Arms im Donaudelta.
Wilkowo ist der letzte bewohnte Ort vor der Mündung der Donau in das Schwarze Meer. Der Ort wurde mitten hineingebaut in die Verzweigungen von natürlichen Durchflüssen und künstlichen Kanälen, die sich durch fast die Hälfte der Stadt ziehen. Man kommt hier eigentlich nur mit dem Boot voran. Wilkowo wird wegen seiner vielen Gewässer auch gerne als "Venedig der Ukraine" bezeichnet.
Am Nachmittag steht ein Ausflug durch das ukrainische Donaudelta zum "Stromkilometer Null" kurz vor der Donaumündung in das Schwarze Meer auf dem Programm (nur an Bord buchbar).

Das Mündungsgebiet der Donau am Schwarzen Meer ist mit einer Fläche von etwa 800.000 Hektar (davon entfallen rund 680.000 Hektar auf Rumänien) eine (noch!) kaum berührte Wildnis, deren Flora und Fauna für Europa einzigartig ist. Es besteht aus drei Hauptarmen sowie unzähligen Seitenarmen, Röhrichten, schwimmenden Inseln, Altarmen, Seen und Auwäldern. Die Ufer des Donaudeltas säumen dichte Wälder aus Eichen, Weiden und Pappeln. Es ist Europas größtes Feuchtgebiet und zweitgrößtes Flußdelta, das als größtes zusammenhängendes Schilfrohrgebiet der Erde gilt. Hier leben über 4000 Tier- und über 1000 Pflanzenarten, darunter eine phantastische Vogelwelt mit über 300 Arten und mehr als 110 verschiedenen Arten von Fischen. Leider ist dieses Paradies bedroht, da die Donau wegen ihrer überragenden Bedeutung als Wasserstraße immer weiter ausgebaut wird.

In großen Ausflugsbooten unternehmen Sie eine Fahrt durch das Donaudelta und entdecken die Schönheiten dieses Naturparadieses. Dann endlich erreichen Sie den "Stromkilometer Null" beim Leuchtturm von Sulina, nur noch wenige Meter von der Mündung der Donau in das offene Schwarze Meer entfernt. Mehr als 2.200 km einer grandiosen Schiffsreise auf der Donau liegen hinter Ihnen! Aber was das Schönste ist, mehr als 2.200 km einer nicht minder erlebnisreichen Flußkreuzfahrt die Donau aufwärts liegen noch vor Ihnen mit vielen schönen Ausflügen und Besichtigungen!
Beim "Kilometer Null" ist es auf jeden Fall Zeit für einen Wodka. Dazu erhalten Sie ein belegtes Brötchen mit Donauhering. Auf der Fahrt zurück zum Schiff serviert man Ihnen noch ein Glas vom bessarabischen Wein.
Die MS MOLDAVIA wendet und setzt am späten Abend nun die Schiffreise fort die Donau aufwärts zu weiteren Erlebnissen.

9. Tag: CERNAVODA - KONSTANZA - SCHWARZES MEER (RUMÄNIEN)
Am Nachmittag legt Ihr Schiff in Cernavoda in Rumänien an. Hier können Sie am Ausflug nach Konstanza am Schwarzen Meer teilnehmen (nur an Bord buchbar).
Mit dem Bus geht die Fahrt am Donau-Schwarzmeer-Kanal entlang an die Küste des Schwarzen Meeres nach Konstanza (ca. 1 Std.).
Konstanza hat heute den wichtigsten Hafen am Schwarzen Meer. Hier werden mehr Waren umgeschlagen als in Odessa oder Varna, was Konstanza den Beinamen "Rotterdam des Ostens" einbrachte. Es ist zugleich auch der wichtigste Hafen der EU in Osteuropa und eine wichtige Drehscheibe im Warenverkehr zwischen Europa und Asien.

In der griechischen Sagenwelt war Konstanza als Tomis bekannt. Dem Dichter Ovid, der aus Rom verbannt wurde und seine letzten Lebensjahre hier verbrachte, wurde auf dem ehemals griechischen Markplatz ein Denkmal errichtet.
Sie besichtigen das größte noch erhaltene römische Bodenmosaik der Welt, besuchen die rumänisch-orthodoxe Kirche Peter und Paul und spazieren weiter zum Casino direkt an der Strandpromenade.
An der schönen Küste des Schwarzen Meeres fahren Sie in das alte Seebad Mamaia, das auf einer Landzunge liegt. Sie haben Gelegenheit zu einem kleinen Bummel. Anschließend Fahrt mit dem Bus zurück zum Schiff, das am Abend seine Reise fortsetzt in Richtung Bulgarien und Nikopol (ca. 300 km).

10. Tag: NIKOPOL - PLEVEN (BULGARIEN)
Am Mittag legt die MS MOLDAVIA in Nikopol an, einem der insgesamt zwölf Hafenstädte, die Bulgarien an der Donau hat. Sie können am "Ausflug nach Pleven" teilnehmen (Ausflugspaket) und so mehr von Bulgarien sehen.
Mit dem Bus fahren Sie von Nikopol aus ca. 1,5 Stunden durch die wunderschöne und abwechslungsreiche bulgarische Landschaft nach Pleven. Pleven ist die siebtgrößte Stadt von Bulgarien mit etwas mehr als 120.000 Einwohnern. Bekannt wurde die hübsche Stadt durch die Belagerung 1877 im Russisch-Türkischen Krieg. Das bekannteste Denkmal in Pleven ist das gewaltige Panoramadenkmal, das an dieses Ereignis erinnert. Anschließend bummeln Sie durch die Fußgängerzone mit großen Wasserspielen. Nach einer kurzen Pause mit Kaffee und bulgarischer Folklore im Kajlaka-Park geht die Fahrt mit dem Bus zurück nach Nikopol, wo Ihr Schiff auf Sie wartet.
Am Abend heißt es wieder "Leinen los" und weiter geht Ihre Schiffsreise auf der Donau in Richtung Serbien, Eisernes Tor und Novi Sad (ca. 650 km).

11. Tag: FLUSSKREUZFAHRT AUF DER DONAU (SERBIEN)
Zunächst verläuft Ihre Schiffsreise noch entlang der Staatsgrenze zwischen Rumänien und Bulgarien durch die romantisch verträumte Landschaft der rumänischen Tiefebene. Beim Eintritt in die Karpaten wird die Donau zur Grenze zwischen Serbien und Rumänien. Lassen Sie Ihre Seele baumeln und genießen Sie eine bequeme Flußkreuzfahrt mit herrlicher Aussicht auf ständig neue Uferpanoramen, die das Eiserne Tor bietet.

12. Tag: NOVI SAD (SERBIEN)
Am Vormittag legt Ihr Schiff in Novi Sad in Serbien an. Dank ihrer Mischung aus typisch österreich-ungarischer und moderner Architektur ist die Stadt sehenswert.
Während des Ausflugs "Novi Sad" besuchen Sie die Altstadt und die gewaltige Festung Petrovaradin (nur an Bord buchbar). Erbaut im 18. Jh. von dem französischen Festungsbaumeister Vauban war Petrovaradin (Peterwardein) seinerzeit die größte Festung Europas. Der ganze riesige Komplex ist von unterirdischen Gängen durchzogen, die insgesamt 16 km lang sind. 12.000 Schießscharten und Stellungen für 400 Feldkanonen machten Petrovaradin uneinnehmbar. Im Schutz der Festung besiegte Prinz Eugen 1716 in der Schlacht von Peterwardein eine türkische Übermacht.
Am Nachmittag geht Ihre Schiffsreise weiter die Donau aufwärts, die für 150 Kilometer die Grenze zwischen Kroatien und Serbien bildet bevor sie nach Ungarn hineinfließt.

13. Tag: MOHACS - PECS - KALOCSA - PUSZTA (UNGARN)
Am frühen Morgen erreicht Ihr Schiff Mohacs, die nächste Station dieser Flußkreuzfahrt und südlichste Stadt Ungarns. Ihrer Lage nahe der Grenze entsprechend leben hier außer Ungarn auch Slowaken, Serben, Roma und Donauschwaben.
Mohacs war Schauplatz von zwei großen Schlachten, die für die Geschichte von Ungarn sehr bedeutend waren. In der ersten Schlacht von Mohacs 1526 siegten die Osmanen und der Großteil von Ungarn gehörte für die nächsten 160 Jahre zum Osmanischen Reich. In der zweiten Schlacht von Mohacs 1687 siegten die kaiserlichen Truppen über die Osmanen und Ungarn wurde Teil der Habsburger Monarchie.
Sie sollten am Ausflug "Stadtbesichtigung Pecs" teilnehmen (nur an Bord buchbar). Pecs, auch bekannt als Fünfkirchen, ist das Zentrum der Donauschwaben. Nach etwa einer Stunde Fahrt mit dem Bus erreichen Sie die Stadt im südlichen Transdanubien, schön gelegen an den Hängen des Mecsek-Gebirges. Mildes Klima und südländischer Charme machen Pecs einzig unter den Städten in Ungarn. Dank seines schönen Stadtbildes mit vielen bedeutenden Baudenkmälern und Kunstwerken wurde Fünfkirchen zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. 2010 war Pecs Kulturhauptstadt Europas.
Mittelpunkt von Pecs ist der Szechenyi-Platz, einer der schönsten Plätze in Ungarn. Bei einem Rundgang besichtigen Sie die Kathedrale und die Moschee Gazi Khassim, die zur christlichen Kirche umgebaut wurde. Sie bummeln vorbei an alten Fassaden und modernen Cafes.
Bedeutender Sohn der Stadt ist Vilmos Zsolnay, der 1828 in Pecs geboren wurde und die heute noch bestehende Zsolnayer Porzellanmanufaktur gründete. Viele Geschäfte in Pecs bieten Zsolnayer Porzellan an. Den Zsolnay-Brunnen, ein Prachtstück des Jugendstils, schmücken wunderschöne Keramikverzierungen.

Nach einer Erfrischungspause im Hotel Palatinus geht die Fahrt mit dem Bus weiter nach Kalocsa, wo das Schiff auf Sie wartet.
Das bezaubernde Städtchen Kalocsa mit etwa 18.000 Einwohnern in der ungarischen Tiefebene gehört zu den ältesten Städten in Ungarn. Der Heilige Stephan gründete hier 1002 das zweite Erzbistum Ungarns. In der Zeit der Türkenherrschaft (1541-1686) vollständig zerstört, wurde Kalocsa nach Abzug der Osmanen wieder aufgebaut. Noch heute zeugen viele Häuser und Straßen vom Stil des 18. und 19. Jhs. Im 18. Jh. begann man mit dem Anbau von Paprika und heute ist die Region von Kalocsa das weltgrößte Anbaugebiet für Paprika!
Am Nachmittag haben Sie Gelegenheit am Ausflug "Rundfahrt durch die Puszta" oder Ausflug nach Hajos teilzunehmen (beide nur an Bord buchbar).

Auf der Puszta-Rundfahrt besuchen Sie zunächst in der Stadt den Dreifaltigkeitsplatz. Sie sehen das Erzbischöfliche Palais und besuchen die Kathedrale, auf deren Orgel Franz Liszt gespielt hat. Hier hören Sie ein kleines Orgelkonzert.
Dann geht die Fahrt mit dem Bus vorbei an den Paprikafeldern durch die wunderschöne Landschaft der ungarischen Puszta bis zu einer Csarda, einem typischen Gehöft in der Puszta. Ein zünftiger Schnaps wird zur Begrüßung gereicht. Sie besuchen das Gestüt und können an einer kleinen Kutschfahrt durch die weite Ebene der Puszta teilnehmen. Die Pferdehirten (Csikos) zeigen Ihnen ihre atemberaubenden Reitkünste. Nach der Darbietung wird Ihnen noch ein kleiner Imbiss und Wein serviert. Dann geht die Fahrt mit dem Bus zurück zum Schiff.

Das Dorf Hajós der Donauschwaben liegt etwa 25 km südöstlich von der Paprikahochburg Kalocsa entfernt. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Bus durch die weite Puszta erreichen Sie das kleine Dorf. Um die nach dem Abzug der Türken menschenleere Gegend wieder zu besiedeln, ermunterte Kaiserin Maria Theresia im 18. Jahrhundert deutsche Einwanderer, die "Donauschwaben", sich hier niederzulassen. Bis heute leben in Hajós Nachfahren dieser Siedler, mit denen Sie sich in perfektem Deutsch unterhalten können.
Etwas Besonderes ist das Kellerdorf Hajós, das ungefähr 3 km vom eigentlichen Dorf Hajós entfernt liegt. Um die hier angebauten Weinreben zum Pressen nicht bis ins Dorf transportieren zu müssen, hat man über den Weinkellern kleine Häuschen errichtet für die Weinpresse. Dieses Dorf aus "Presshäusern" ist einzigartig in Ungarn.
Am Abend geht Ihre Schiffsreise weiter die Donau aufwärts durch Ungarn nach Budapest (ca. 120 km).

14. Tag: BUDAPEST - DONAUKNIE - ESZTERGOM (UNGARN)
Den Vormittag können Sie mit eigenen Entdeckungen in Budapest verbringen.
Oder Sie können am Ausflug zum Dom St. Stephan und zur Margareteninsel teilnehmen (nur an Bord buchbar). Der Dom St. Stephan wurde 1905 geweiht und ist die größte Kirche von Budapest. Hier wird die reich verzierte Reliquie von König Stephan verehrt. Die Margareteninsel ist eine riesige Parkanlage mit vielen Bäumen und Blumen.
Nach dem Mittagessen sollten Sie sich den Ausflug mit dem Bus zum Donauknie und nach Esztergom nicht entgehen lassen (nur an Bord buchbar). Zunächst fahren Sie mit dem Bus entlang der Donau durch die schöne Landschaft der Ungarischen Wachau. Ihr erstes Ziel ist die imposante Burgruine Visegrad, die um 1300 unter König Bela IV. erbaut wurde. Damals war Visegrad eine der schönsten und größten Städte Ungarns. Von den Ruinen der Felsenburg aus haben Sie einen herrlichen Panoramablick auf die Landschaft des Donauknies.
Hinter dem Donauknie, weiter die Donau aufwärts, liegt Esztergom, eine der ältesten Städte in Ungarn. Vom 10. bis 12. Jh. war Esztergom die bevorzugte Residenz der Könige von Ungarn, die hier ihre Burg errichteten. Seit dem 19. Jh. steht auf dem Burgberg die mit 8.000 Sitzplätzen größte klassizistische Kirche von Ungarn, deren Kuppel weithin über die Donau grüßt.
In Esztergom gehen Sie wieder an Bord und die MS MOLDAVIA setzt in der Nacht die Flußkreuzfahrt fort mit Kurs auf die Slowakei und Bratislava (ca. 160 km).

15. Tag: BRATISLAVA (SLOWAKEI)
Am Morgen erreicht Ihr Schiff Bratislava (Pressburg), die nächste Station dieser Flußkreuzfahrt. Bratislava ist die Hauptstadt der Slowakei und mit rund 430.000 Einwohnern auch die größte des Stadt des Landes. Sie liegt in der fruchtbaren Donauebene südlich der Kleinen Karpaten in unmittelbarer Nähe zu Österreich und Ungarn. Damit ist Bratislava die einzige Hauptstadt der Welt, die direkt an zwei Staaten grenzt. In seiner langen Geschichte war die Stadt immer bedeutend. Nach der Schlacht von Mohacs 1526 wurde Bratislava 1536 unter Habsburger Regierung Hauptstadt von Restungarn.
Sie haben Gelegenheit, am Ausflug "Stadtrundfahrt Bratislava" teilzunehmen (Ausflugspaket).
Mit einer kleinen Bahn geht die Fahrt durch das Botschaftsviertel auf die Burg, wo Sie einen schönen Panoramablick auf die Altstadt, die Donau und die neuen Stadtviertel haben.
Dann besuchen Sie die Altstadt, in der barocke Paläste noch von der k.k. Monarchie künden. Auf Ihrem Rundgang sehen Sie das Alte Rathaus aus dem 14. Jh., das Michaeler Tor als letzten Zeugen der mittelalterlichen Stadtbefestigung, ein besonderes Kuriosum, das schmalste Haus Europas mit nur 130 cm Breite und Sie besuchen den Martinsdom, wo zwischen 1563 und 1830 die ungarischen Könige gekrönt wurden.
Im Primitialpalais sehen Sie herrliche Gobelins. 1778-1781 als Residenz des Primas von Ungarn erbaut, wurde im Palais 1805 nach der Schlacht von Austerlitz der Friede von Pressburg unterzeichnet, der u.a. das Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation bedeutete.
Zu Fuß kehren Sie zum Schiff zurück (ca. 10 Min.).
Am Nachmittag können Sie die Umgebung von Bratislava mit hübschen Winzerdörfern bei dem Ausflug "Kleine Karpaten" erkunden (nur an Bord buchbar).
In den Kleinen Karpaten hat das Handwerk, besonders die Töpferei, eine lange Tradition. Seit dem 16. Jahrhundert wird die Majolika Keramik erzeugt, die bekannt ist für ihre einzigartigen Pflanzen- und Weinbaumotive.
Die Fahrt mit dem Bus führt Sie zunächst in das Winzerstädtchen Modra/Pezinok. Dort erhalten Sie einen Einblick in die Herstellung der traditionellen Keramikerzeugnisse von der Töpferscheibe bis zur Bemalung. Weiter geht die Fahrt nach Sväty Jur (deutsch: Sankt Georgen). Dort besuchen Sie das Kloster des piaristischen Glaubens aus dem Jahre 1720. Das Kloster beherbergt eine Brauerei und produziert "Kloster Lagerbier". Von der Qualität können Sie sich bei einer gemütlichen Bierverkostung überzeugen.
Am Abend geht die Schiffsreise weiter in Richtung Österreich und Wachau (ca. 130 km).

16. Tag: WACHAU - KREMS - MELK (ÖSTERREICH)
Am Donaueintritt in die Wachau, einem der landschaftlich schönsten Abschnitte der Donau, liegt die Stadt Krems, wo Ihr Schiff am Morgen festmacht. Den Ausflug "Weltkulturerbe Wachau" sollten Sie nicht versäumen (nur an Bord buchbar)!
Die bezaubernde Flußlandschaft der Wachau erstreckt sich längst der Donau über etwa 80 km von Krems im Osten bis Melk im Westen. Die Landschaft ist geprägt von den Terrassen alter Weingärten, einem günstigen Klima und zahlreichen Kulturdenkmälern.
Zunächst besuchen Sie die berühmte Altstadt von Krems. Das Steiner Tor ist das Wahrzeichen der Altstadt. Viele historische Gebäude haben die Zeiten überdauert und Krems - zusammen mit der Wachau - zum UNESCO Weltkulturerbe gemacht: Bürgerspitalkirche, Rathaus, Gozzoburg, Göglhaus und Pulverturm, um nur einige zu nennen.
Dann geht die Fahrt mit dem Bus entlang der Donau durch die ganze Wachau. In Dürnstein residierten einst die Kuenringer, ein eher zweifelhaftes Geschlecht, das "Schutzzölle" auf der Donau erhob und landläufig als "Raubritter" bezeichnet wird. Geschichte machte die alte Burg der Kuenringer als um die Jahreswende 1192/1193 der englische König Richard Löwenherz hier gefangen gehalten wurde.
Weiter geht die Fahrt am Ufer der Donau entlang vorbei an Weißenkirchen, Spitz, St. Michael und Willendorf bis nach Melk.
Oberhalb des Ortes und über der Donau thront das barocke Benediktinerstift. Gegründet von Markgraf Leopold II. ist Stift Melk seit mehr als 1000 Jahren ein geistliches und kulturelles Zentrum des Landes. Sichtbarer Ausdruck für die Bedeutung des Stiftes in der Barockzeit und die hervorragende Stellung seines damaligen Abtes Berthold Dietmayr, ist der großartige Barockbau, der von Jakob Prandtauer und unter Mitwirkung von einigen der namhaftesten Künstler dieser Zeit errichtet wurde. Nach einer Führung durch das Kloster kosten Sie Weine der Wachau im Stiftskeller. Mit dem Bus kehren Sie dann zum Schiff zurück.
Während Ihr Schiff die Donau aufwärts weiter in Richtung Passau fährt, bitten Ihr Kapitän und die Besatzung Sie am Abend zum festlichen Abschiedsdinner als besonderen Abschluß dieser Schiffsreise.

17. Tag: PASSAU (DEUTSCHLAND)
Am Morgen hat Ihr Schiff wieder den Heimathafen Passau erreicht. Nach einer rund 4.400 km langen Fahrt auf der Donau endet hier eine besonders erlebnisreiche, große Flußkreuzfahrt. Nach dem Frühstück an Bord heißt es Abschied nehmen von Ihrem Schiff MS MOLDAVIA und der Donau. Ab 9 Uhr treten Sie dann, bereichert um viele neue Eindrücke, Ihre individuelle Reise zurück nach Hause an.

Das Reiseangebot finden Sie mit allen Daten und Leistungen unter:

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Beratung und Buchung unter der Rufnummer: 02274 700 23 26 und 02274 700 23 27

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