Mensch mit Herz gesucht/Sponsor gesucht.

Preis: EUR 700,00

Hallo ihr lieben Leute da draußen!

Wie man schon erahnen kann, suche ich einen(oder mehrere) netten Menschen, der es mir ermöglicht, die Schule, auf der ich momentan bin, weiter zu besuchen.

Ich sehe das hier, als meine letzte Möglichkeit- alles, was ich und meine Eltern,in den letzten Monaten versucht haben, blieb leider vollkommen erfolgslos.

Genau aus dem Grund, habe ich nun beschlossen, mit meiner Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen. Um zu zeigen, was in der Welt und hinter der "Wir helfen wo wir können" Masche des Jugendamtes wirklich steckt, und um eventuell einen Menschen zu finden, der mir hilft, meinen Schulbesuch fortzusetzen, und endlich ohne die Angst zu leben, wieder aus der Schule wo es mir gut geht, rausgerissen und woanders gegen meinen Willen hingesteckt zu werden.

Aber dazu später mehr!

Um mich ersteinmal vorzustellen: Ich bin ein Mädchen, 14 Jahre alt und leide bereits seit der 1 Klasse ohne ersichtlichen Grund unter starken Schulproblemen. Habe bereits 3 Schulwechsel hinter mir.

Die Klassen waren zu groß, genauso wie der Druck. Mir war dauernd schlecht, habe mich erbrochen. Alles. Trotzdem musste ich weiter zur Schule. Weil wegen Schulpflicht undso. Aber meine Verfassung wurde immer schlechter, und genau vor 1 1/2 Jahren ging NICHTS mehr. Ich konnte nichteinmal mehr das Schulgelände betreten. Monatelang saß ich nur noch zu Hause rum, konnte auch nicht mehr rausgehen , und kam somit, als nichts mehr ging, in die Tagesklinik einer Kinder und Jugendpsychatrie. Dort wurde mein Zustand stabilisiert und nach 3 Monaten, anfang 2014, ging ich wieder zurück zur alten Schule, in meine alte Klasse. Schlecht ging es mir immer noch, aber immerhin! Jedenfalls konnte ich in die Schule gehen. Bis zu den Sommerferien ging,mehr oder weniger, alles gut. Hatte zwar trotzdem über 90 Fehlstunden, aber Naja.. Besser so, als garnicht. Eigentlich dachten wir, es geht weiterhin bergauf, aber nach den Sommerferien ging alles stärker bergab. Neue Lehrerin, neuer Raum- alles neu. Zuviel neues.

Den ersten Tag nach den Sommerferien besuchte ich die Schule, danach nicht mehr. Der Psychater stellte uns keine Entschuldigung aus, er meinte immer nur, ich solle trotzdem in die Schule gehen. Aber wie? Was nicht geht das geht halt einfach nicht. Aber da die Schulleiterin nett und einsichtig war, und auch meine Vorgeschichte kannte, durfte ich fern von der Schule bleiben. Also saß ich weiter Zuhause, bis der Psychater mir ein Ultimatum stellte : Entweder, du gehst in die Psychatrie- diesmal aber stationär, oder du findest endlich eine Schule !

Ja Leute, leicht zu sagen, schwer umzusetzen! Wo findet man denn bitte eine Schule, die mir a) einen normalen Abschluss b) kleine Klassen und c) einen verständnisvollen Umgang gegenüber mir und meiner Problematik bietet und d) gut zu erreichen und nicht weiter als 10km von mir entfernt ist. Schier unmöglich eigentlich.

Just for fun habe ich dann mal "Privatschule Essen" gegooglet und stieß somit, durch Zufall, auf die Homepage der ASSNIDE Privatschule. Ich öffnete die Seite ganz neugierig und eigentlich kam die Schule mir auf Anhieb direkt passend vor. Sie ist speziell für Kinder mit Schulproblemen,die Klassen sind klein gehalten, die Lehrer sind sehr verständnisvoll, die Schule ist klein und die Schule ist gut zu erreichen und ich hab die Möglichkeit auf ein Abi.

Also alle meine Hoffnungen und Wünsche werden somit erfüllt. Das einzigste Problem?

Privatschule ist Privatschule und Privatschulen kosten Geld. In dem Falle handelt es sich um 700Euro. Aber da auf der HP stand, das die Schulkosten auch vom Jugendamt getragen werden kann, rief meine Mutter einfach mal dort an und ein Kennlerntag wurde verarbeitet. Ersteinmal, um zu schauen ob ich dort überhaupt klarkomme. Denn wieso das Jugendamt heiß machen, wenn man nicht einmal weiß, ob ich dort überhaupt zurecht komme?
Erst einmal wollten wir das Probegespräch beanspruchen, um uns die Schule anzuschauen und die Schulleiterin kennenzulernen. Ich hatte das Gespräch und war sehr verständnisvoll und das erste mal redete ich offen über meine Probleme. Sie sagte, ich solle so arbeiten, wie es für mich ok ist- wir gehen in meinem Tempo. Das ermutigte mich, da ich auf all den anderen Schulen immer mit großem Druck zu kämpfen hatte. Das erste Mal fühlte ich mich verstanden. Auf meinen Wunsch, musste ich an diesem Tag auch nur einmal den Kopf in die Klasse stecken und Hallo sagen, anstatt wie geplant vollständig reinzugehen. Am Montag hatte ich dann meinen ersten richtigen Tag da, 2 Stunden bleiben war geplant, aber ich blieb die vollen 7!

Ich fühlte mich wohl- und das hält nun schon ganze 4 Monate an. Meine Noten werden besser und ich fühle mich wohl und gehe gerne in die Schule.Habe kaum Fehlstunden.Aber das Jugendamt will einfach nicht zahlen, weil es die Schule a) nicht selbst vorgeschlagen hat und b) die Schule insolvent war, aber sich momentan auf dem besten Weg aufwärts befindet. Das Jugendamt will mich einfach da rausreissen und selber können wir es einfach nicht zahlen.. aber ich will einfach nicht weg dort, ich komme das erste Mal in der Schule gut zurecht und habe Angst, dort wieder rausgerissen zu werden. Momentan darf ich aus Nettigkeit kostenlos kommen- aber das ist keine dauer Lösung. Ich hoffe, das mir jemand hilft und es hier einen Menschen mit Herz gibt,der mir helfen will.

Ich hoffe.. Ich hoffe es einfach.

Lg..:).

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